An diesem Wochenende gibt es in Norderstedt Turnier-Handball satt. Für Sonnabend haben die Oberliga-Männer des Norderstedter SV zum wilhelm.tel-Cup in die Moorbekhalle eingeladen. Ab 9.30 Uhr messen sich die Aufsteiger von Coach Marcus Schwarzer unter anderem mit dem Lokalrivalen HG Norderstedt (Hamburg-Liga) sowie den neuen Ligakonkurrenten Bramstedter TS, HSG Schülp/Westerrönfeld, SG Hamburg-Nord und TSV Altenholz II. Die Hamburg-Ligisten TuS Esingen und AMTV vervollständigen das Teilnehmerfeld.
Im Schulzentrum Süd sind dagegen beim traditionellen Steertpogg-Turnier der HG Norderstedt gleich an beiden Tagen die Kleinsten los. Am Sonnabend eröffnen um 9.30 Uhr die Minis mit 14 Teams das von Rolf Conring organisierte Turnier. Um 10.30 Uhr greift auch die weibliche F-Jugend ins Geschehen ein, die F-Jungs beginnen ihr Turnier um 14 Uhr.
Am Sonntag spielt von 9.30 Uhr an zuerst die weibliche E-Jugend, die männliche E kämpft von 13.45 Uhr an um den Sieg. Das Turnierende ist für 17.30 Uhr vorgesehen. (ust) ...
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(erschienen am 3. September 2010 in Norderstedt)
"Hilfe, wir haben keine Torhüterin!" Am Sonnabend, 11. September, 15.30 Uhr, starten die Mädchen des ersten C-Jugend-Handballteams der HG Norderstedt beim Elmshorner HT in die neue Oberliga-Punktrunde. Doch dem mit drei Auswahlspielerinnen bestückten Leistungsteam der HGN fehlt noch eine Keeperin. Interessentinnen melden sich bei Trainer Alexander Rieboldt unter Telefon 0151/55 15 02 94. (ust) ...
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(erschienen am 3. September 2010 in Norderstedt)
Oberliga-Handballer gewinnen im Halbfinale das Derby gegen Hamburg-Liga-Klub HG Norderstedt
Von Ulrch Stückler
High Noon im Schulzentrum Süd. Zur Mittagsstunde des zweiten Turniertags beim Handball-Ländercup der HG Norderstedt für zehn Männer- und acht Frauenteams gab es Brisanz im Doppel-Pack.
Den etwa 200 Zuschauern in der Halle II wurde in der Halbfinalrunde zuerst das Derby zwischen den Oberligamännern des Norderstedter SV mit den Hamburg-Liga-Handballern der HGN geboten. Das Pikante am Stadtderby: In der zurückliegenden Saison hatte die HGN zwar beide Oberligavergleiche gegen den Nachbarn gewonnen, doch den Sprung in die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein verpasst. Im Gegensatz zum NSV, der sich in letzter Sekunde für die vierthöchste deutsche Klasse qualifizierte.
"Beim Ländercup der HG Norderstedt wollten wir uns endlich auch für die Punktspielniederlagen revanchieren", sagte NSV-Coach Marcus Schwarzer. Das Vorhaben gelang. Mit 24:19 (11:8) besiegte der nun klassenhöhere Stadtrivale die HGN-Männer und zog ins Finale ein.
Doch auch wenn die Partie nur zweimal 20 Minuten dauerte, bot sie mit viel Kampf, Emotionen und reichlich Zeitstrafen alles, was ein Derby so interessant macht. "Leider haben sich unsere Jungs zu sehr an einigen Schiedsrichterentscheidungen hochgezogen, anstatt sich aufs Spiel zu konzentrieren", sagte HGN-Assistenztrainer Marian Kowynia, der den privat verhinderten Markus Ginckel an der Seitenlinie vertrat, "mit einer besseren Chancenverwertung wäre klar mehr für uns drin gewesen. Betrachtet man das gesamte Turnier, haben wir uns aber gut präsentiert."
"Wir haben aus unserem nicht vollzähligen Kader eine Tugend gemacht und mit reichlich Biss verteidigt", sagte NSV-Coach Marcus Schwarzer, der im Duell gegen den Nachbarn aber noch einen weiteren Trumpf im Ärmel hatte: "Dass wir über weite Strecken der Partie mit zwei Kreisläufern gespielt haben, war ein gutes Rezept. Wir haben fast ständig geführt."
Erfreulich: Auch nach dem umkämpften Halbfinale hatten beide Teams noch Reserven. Die HG Norderstedt besiegte im Spiel um Platz drei das zweite Team des TSV Altenholz mit 22:19. Und der Norderstedter SV sicherte sich durch ein 21:18 über die SG Rotation Prenzlauer Berg sogar den Pokal. "Ein schöner Erfolg", sagte NSV-Coach Marcus Schwarzer, "aber am Sonnabend sehen wir uns ja schon wieder." Dann ist sein Verein in der Moorbekhalle Gastgeber beim wilhelm-tel-Cup. Unter anderem mit dabei: die HGN und TSV Altenholz II.
HGN-Frauen gewinnen gegen ihren früheren Trainer Stefan Franck
Kurz nach dem Männer-Halbfinale dann das nächste pikante Duell: Die Hamburg-Liga-Frauen der HG Norderstedt trafen in der Vorschlussrunde auf den Leezener SC (Schleswig-Holstein-Liga). Kurios: Coach des LSC ist Stefan Franck, der noch bis vor einer Woche auch das Training bei der HGN leitete, nun aber das Amt an Gebhard Bahr übergeben hat. Es kam also zum Duell zwischen dem früheren Coach und seinem bisherigen Assistenten.
"Ein wenig komisch war die Situation beim Ländercup für mich schon", sagte Stefan Franck, "aber die Atmosphäre war gut, schließlich bin ich mit der HGN ja nicht im Streit auseinandergegangen." Zur positiven Stimmung gesellte sich beim neuen LSC-Coach die Zufriedenheit über das sportliche Abschneiden, auch wenn es gegen sein ehemaliges Team eine 18:20-Niederlage nach Siebenmeterwerfen (2:4) gab. "Wir haben angesichts unserer Jugend sehr gut gespielt."
Ein Urteil, das Francks Nachfolger bei der HGN, Gebhard Bahr, uneingeschränkt für sein Team übernahm. "Ich möchte mit der Mannschaft einen schnellen, offensiven Handball spielen, was uns gut gelungen ist. Dass wir in dieser neuen Formation unser erstes ernsthaftes Turnier gleich gewinnen, war nicht zu erwarten und macht Mut." ...
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(erschienen am 31. August 2010 in Norderstedt)
Der Ländercup der Handballgemeinschaft Norderstedt entwickelt sich allmählich zu einem internationalen Event. Ursprünglich hatte die HGN ihr Saison-Vorbereitungsturnier der eigenen Leistungs-Frauen- und Männerteams als Vergleich mit Mannschaften aus den umliegenden Bundesländern geplant. Doch die Auflage 2010 findet an diesem Wochenende nun schon mit der Beteiligung zweier Männerteams aus dem Ausland statt.
Im ersten Match des Tages am Sonnabend (10 Uhr) gegen den TSV Altenholz II geben die aon Fivers aus Wien zum zweiten Mal in der Halle des Schulzentrums Süd ihre Visitenkarte ab. Erstmals im zehn Teams umfassenden Männerfeld ist der HV Zaanstreek/Amsterdam aus den Niederlanden am Start. Neben Lokalrivale Norderstedter SV komplettieren der PSV Berlin II, der Niendorfer TSV, Rotation Prenzlauer Berg und die HSG Schwanewede-Neuenkirchen die Gruppen.
Bei den Frauen zeigen neben den ersten Teams der HGN die Mannschaften des TSV Hürup, von den Füchsen Berlin III, dem VfL Fredenbeck, dem Leezener SC, der HSG Schwanewede-Neuenkirchen und vom Niendorfer TSV, wie weit sie in der Saisonvorbereitung bereits sind. Die ersten Partien am Sonntag werden ab 9 Uhr gespielt. Die Finals sind für 14.40 Uhr (Männer) und 15.25 Uhr (Frauen) vorgesehen. (ust) ...
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(erschienen am 28. August 2010 in Norderstedt)
Das war eine gute Vorbereitungswoche für die Hamburg-Liga-Handballer der HG Norderstedt. Die Männer von Trainer Markus Ginckel haben sich in gleich fünf Partien gegen höherklassige Gegner behauptet. Im Turnier des TuS Esingen trafen die Norderstedter auch auf die Oberligisten SG Hamburg-Nord und SV Aue Liebenau. Genau die Teams, mit denen die Norderstedter ihre Vorbereitung vor zwei Wochen eröffnet hatten. "Wir sind kurzfristig zum Turnier dazugestoßen, dass wir da auf dieselben Teams treffen, war schon kurios", so Markus Ginckel, "aber es war ein guter Prüfstein, die Niedersachsen waren deutlich verbessert und haben das Turnier gewonnen."
Mit einem Tor Vorsprung gewannen die HGN-Männer ihre Partien gegen die SG Hamburg-Nord und im Spiel um Platz drei gegen die SG Wift Neumünster. Niederlagen mit einem Tor Differenz gab es gegen Aue Liebenau und den TSV Ellerbek.
Einen 31:27 (15:9)-Sieg fuhr die HGN als "Gast" in eigener Halle beim Trainingsmatch gegen den Lokalrivalen Norderstedter SV ein. "Das lief sehr rund bei uns", so Ginckel, "wir entwickeln uns von Woche zu Woche weiter."
Für NSV-Trainer Marcus Schwarzer war die Testpleite wegen der "schwachen Leistung in der ersten Halbzeit" zwar ärgerlich, aber doch nur eine Momentaufnahme. "Generell bin ich mit unserer Entwicklung zufrieden." Wichtiger sei, dass sich die Knieverletzung bei Thiago Santos nur als Bluterguss herausgestellt habe. Schwarzer: "Wir werden ihn bis zum Saisonauftakt vorsichtig aufbauen." (ust) ...
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(erschienen am 21. August 2010 in Norderstedt)
![]() Neuzugang Christoph Palder glänzte beim Vorbereitungsturnier nicht nur als Torschütze sondern versuchte auch seine Mitspieler immer wieder in Szene zu setzen. Foto: Maibom |
Drei Wochen intensives Aufbautraining zeigt Wirkung
Das riecht nach einer erfolgreichen Saison. Gleich in den ersten beiden Testspielen konnten die Hamburg-Liga-Handballer der HG Norderstedt gute Ansätze zeigen.
Nach drei Wochen intensiven Aufbautrainings ließ Trainer Markus Ginckel seine Jungs bei einem Mini-Turnier, ausgerichtet von der SG Hamburg-Nord, an den Ball. Da Ginckel mit Thiemo Fraatz, Heiko Peters, Ewgenij Ryzh und Jan Beermann vier Stammspieler fehlten, hatte er aus der A-Jugend und den zweiten Herren seinen Kader aufgefüllt. Doch auch so präsentierte sich die HGN als Einheit. Vor allem die beiden Neuzugänge Andreas Butzmann und Christoph Palder zeigten, dass sie das HGN-Team bereichern werden.
Butzmann spielte auf der Spielmacherposition für den zum NSV abgewanderten David Caballero, Palder lief als Torjäger im linken Rückraum auf. Letzterer zeigte in vielen gelungenen Aktionen, warum er in den letzten Jahren zu den besten Torschützen in Hamburg gehörte, ersterer dass er das HGN-Spiel in Richtung Aufstieg führen kann. Vor allem bei den Rückraumschützen ist die HGN in dieser Saison mit Fraatz, Palder, Peters und Linkshänder Johannes Laskawy überdurchschnittlich besetzt und wird dem Publikum viele Siege im Schulzentrum Süd präsentieren können.
Bei der SG Hamburg-Nord gab es zwei Niederlagen. Nach einer 15:13-Halbzeit-Führung noch eine 29:30 Niederlage gegen die Gastgeber, die allerdings eine Klasse höher als die Norderstedter spielen. Und gegen den niedersächsischen Oberliga-Klub SV Aue Liebenau hieß es am Ende 26:37. Aber das wird nicht die Qualität der Gegner sein, mit denen sich die HGN ab September rumschlagen wird. Am 11.September eröffnen die Norderstedter ihre Saison mit dem Spiel bei der HG Hamburg-Barmbek 2. (tm) ...
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(erschienen am 15. August 2010 in Norderstedt)
Die Hamburg-Liga-Männer unterliegen SG Hamburg-Nord und SV Aue Liebenau
Das war eine gewaltige Umstellung für die Hamburg-Liga-Handballer der HG Norderstedt. Drei Wochen lang hatten die Männer von Trainer Markus Ginckel unter Anleitung ihres Physiotherapeuten Jo Richter ein intensives und individuelles Krafttraining bei ihrem Sponsoringpartner, dem Elixia Fitnessclub in der Essener Straße, betrieben. Und nun, nach nur einer Woche Hallentraining, sollte gleich gegen zwei anspruchsvolle Testspielgegner auf hohem Niveau Handball gespielt werden.
Oberliga-Verein SG Hamburg-Nord hatte zum Mini-Turnier in die Halle am Tegelsbarg eingeladen. Dritter Teilnehmer neben dem Team von Coach Erik Wudtke und der HG Norderstedt war der niedersächsische Oberliga-Klub SV Aue Liebenau.
"Wir haben hauptsächlich Abwehrarbeit trainiert und vor allem das 3-2-1-System einstudiert", sagte Markus Ginckel, "klar, dass wir dann gegen die SG Hamburg-Nord ein wenig steif in unser erstes richtiges Match seit knapp vier Monaten gegangen sind." Die Folge: Erst als die Norderstedter mit 4:10 zurücklagen, fanden sie ihren Rhythmus. Obwohl mit Thiemo Fraatz, Heiko Peters, Ewgenij Ryzh und Jan Beermann vier Stammspieler fehlten, warf sich die HGN bis zur Pause eine 15:13-Führung heraus. Am Ende hatten jedoch die Gastgeber mit 30:29 die Nase vorn.
Dass es im Anschluss eine deutliche 26:37 (16:16)-Niederlage gegen den SV Aue Liebenau gab, störte Markus Ginckel kaum. "Wir hatten nur knapp 30 Minuten Pause, für die Niedersachsen war es dagegen das erste Spiel des Tages", sagte der HGN-Trainer, "dass uns in der zweiten Halbzeit die Puste ausgegangen und die Fehlerquote gestiegen ist, ist da nur normal."
Zufrieden war Ginckel mit den Auftritten seiner beiden Neuverpflichtungen Christoph Palder und Andreas Butzmann. "Das passt gut mit den Jungs, sie fügen sich bestens ins Kollektiv ein. Andreas hat sich auf den Rückraum-Positionen und am Kreis präsentiert, Christoph hatte im linken Rückraum gute Szenen." (ust) ...
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(erschienen am 11. August 2010 in Norderstedt)
![]() Das wird leider nur ein Punkt. Madlin Rieboldt von der HG Norderstedt trifft mit einem einfachen Sprungwurf. Die HGN-Damen schieden nach Penaltywerfen im Viertelfinale gegen die Wesernixen aus. |
44 Teams beim Beach-Handball-Turnier
Durchgedrehte Typen waren im Arriba-Freizeitbad gefragt. Durchgedreht mit Übersicht und guten Haltungsnoten. Denn Drehungen bringen Punkte - jedenfalls beim Beach-Handball. Und die Tour der Beach-Handballer hat ihre jährliche Station in Norderstedt gemacht. „Einfache Tore bringen einfache Punkte. Kunstvolle Tore, zum Beispiel ein Kempa-Trick, bei dem ein Spieler in der Luft angespielt wird und vor der Landung aufs Tor wirft, oder aus der Drehung geworfen, bringen doppelte Punkte", erklärt Mark Blum, Kopf des Orga-Teams bestehend aus Erich Matthiesen, Bastian Blietz, Henrik Schmidt und ihm selbst, die das Event im Arriba-Bad auf die Beine gestellt haben.
44 Teams waren zum Turnier in der Fun- und in der Masters-Klasse nach Norderstedt gekommen. Erstere spielen zum Spaß mit, letztere wollen Punkte für die Deutschen Meisterschaften, die wie jedes Jahr am Ende des Sommers in Cuxhaven stattfinden, qualifizieren. Mark Blum hat mit den Dönerchefs jahrelang bei den Deutschen mitgespielt. Dies Jahr sind die Dönerchefs in die Fun-Klasse gewechselt. „Die Regeln in der Masters-Klasse werden seit Jahren so geändert, dass es weniger Spaß macht. Und Beach-Handball ist nun einmal eine Fun-Sportart", sagt Blum. Konsequenterweise haben die Chaoskicker gleich beim Spaßturnier gemeldet. „Wir haben eigentlich nur zwei Handballerinnen in unseren Reihen. Der Rest spielt Fußball", erklärt Merle Hagge aus dem Kieler Team. „Wir hatten mal ein Turnier gesehen und dachten uns, dass wir das auch können", die Handballerin, wie sie und ihre Freundinnen zum Beach-Handball kamen. Immerhin. In Norderstedt wurden sie hinter den Elbaishen, DM-erfahrene Spielerinnen Gruppenzweite und schieden erst im Viertelfinale gegen Mini-Mix aus. Das Viertelfinal-Aus ereilte auch die HGN-Damen. Drei Teams schickte der Norderstedter Verein diesmal ins Rennen. Die Herren und das erste Damen-Team schieden in der Vorrunde aus. Das zweite Team der Damen kam ins Viertelfinale. Dort beendeten die Wesernixen die Turnierbeteiligung der Norderstedter. Erst im Penaltywerfen mussten sich die HGN-Damen geschlagen geben. „Das war aber etwas unfair. Die Wesernixen hatten ein Team in der Mastersrunde und eines beim Fun-Turnier. Und einige Spielerinnen haben in beiden Teams mitgespielt", erzählte Christine Köhn, aufmerksame Beobachterin der Szene. Genutzt hat es am Ende nix. Im Fun-Turnier verloren die Bremerinnen gegen die Elbaishen im Penaltywerfen, gleiches im Masters gegen Bumblebee Wildeshausen. Bei den Männern siegte der Havanna Beach Club im Masters und die Flying Kiwis beim Fun-Turnier. Da von allen Seiten das Lob auf das Ausrichter-Team herein prasselte, wird es wohl auch im nächsten Jahr wieder ein Beach-Handball-Event in Norderstedt geben. (tm) ...
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(erschienen am 27. Juli 2010 in Norderstedt)
![]() Norderstedts Lena Harmsen ist den Wesernixen entflutscht und erzielt einen Treffer im Viertelfinale gegen die Bremerinnen. Foto: Thomas Maibom |
Ein buntes Völkchen, ein zweckentfremdeter Parkplatz, viel Spaß und noch mehr Sport. Die Mischung stimmte, beim Beach-Handball-Cup, der wieder im Arriba-Freizeitbad Station gemacht hat. Kein Wunder, dass Chef-Organisator Mark Blum nur positive Resonanz nach der Veranstaltung bekam.
Das Freizeitbad Arriba stellte seinen Parkplatz für Übernachtungen zur Verfügung. Und so sah ein Teil des Sommerparkplatzes während der zweitägigen Veranstaltung aus wie ein großer Campingplatz. Und selbst da sorgten die Teams für Kurzweil. Wie beispielsweise das Herrenteam der „12 Monkeys Köln". Die hatten ihre Zelte wie im Zoo dekoriert. Ein Schild wies auf die Fütterungszeiten hin, ein anderes machte darauf aufmerksam, dass nur auf eigene Gefahr hin die „Tiere" gestreichelt werden dürften, und dann durfte natürlich auch die Infokarte für die Spezies mit Verbreitungskarte und Lebensgewohnheiten nicht fehlen. Überflüssig zu erwähnen, dass eine riesige Banane das Ende des Territoriums markierte.
Auch auf den Spielfeldern war Action Trumpf. Weil beim Beach-Handball Punkte statt Tore gezählt werden, legten sich die Teams mächtig ins Zeug. Denn ein normales Tor bringt nur einen Punkt. Artistisch erzielte Treffer und die der Torwarte gehen doppelt in die Wertung ein. Und so kreiselten die Spieler beim Torwurf, was das Zeug hielt. Kempa-Tricks, wenn Spieler im Flug angespielt werden um Tore zu erzielen, gab es im Minutentakt. Und unglaublich, wer alles eine zweite Karriere als Torwart macht. Nils Becker und Ole Werner, die beiden besten Torjäger der SG Hamburg-Nord beispielsweise, waren nur im Torwart-Trikot zu sehen.
In diesem Jahr nahmen nach langer Pause auch wieder Norderstedter Teams an den Spielen teil. Selbst ein Beach-Handball-Skeptiker wie Timm Conring hatte der Ausflug in den Sand Spaß gemacht. Auch wenn das Aus sein Team der „Vikings" schon in den Gruppenspielen ereilte. Die ersten Damen und zweiten Damen der HG Norderstedt hatten ihre Spielerinnen gemischt und gleich zwei Teams gemeldet. Und das zweite Team schaffte als Vorrundenzweiter sogar den Sprung ins Viertelfinale. Da gab es eine sehenswerte Partie gegen die Wesernixen. Die mischten mit einem Team in der Fun-Klasse mit und mit einem Team waren sie im Masters-Turnier, bei dem die Teams um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften kämpfen, vertreten. Mit der Trennung zwischen beiden Teams nahmen es die Nixen nicht so genau, aber die HGN-Damen lieferten einen beherzten Kampf. Nachdem sie die erste Halbzeit verloren hatten, gewannen die Norderstedterinnen die zweite. Das Penaltywerfen musste entscheiden. Das verlor die HGN erst in der Verlängerung. Aber nicht anders erging es den Wesernixen in den Finals. Jeweils im Penaltywerfen verloren sie das Masters-Finale gegen Bumblebee Wildeshausen und das Fun-Finale gegen die Elbaishen. (tm) ...
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(erschienen am 25. Juli 2010 in Norderstedt)
![]() Ann-Christin Borckenhagen (HG Norderstedt II). Foto: Thomas Maibom |
Beachhandball-Turnier im Norderstedter Arriba-Erebnisbad lockt 44 Mannschaften an
Als hätte er nicht schon durch seine Organisationsarbeit genug zu tun gehabt... Erschöpft saß Mark Blum nach dem letzten Spieltag des Beachhandball-Turniers am "Strand" des Norderstedter Arriba-Erlebnisbades auf einem der Sofas in der fast 400 Quadratmeter großen Zelt-Lounge und schnaufte tief durch. Blum, der das inzwischen schon traditionelle Zwei-Tage-Event zusammen mit Erich Matthiesen, Bastian Blietz und Henrik Schmidt auf die Beine stellte, hatte guten Grund, ein wenig in den Seilen zu hängen. Schließlich war er mit seinem Team, den Dönerchefs, auch noch auf Torejagd gegangen.
"Die Stimmung war über die zwei Tage hinweg einfach prächtig. Und bei diesem tollen Wetter will man einfach auch selber mitmischen", sagte Blum. Er und sein Helferteam wurden von den Teilnehmern mit Lob geradezu überschüttet. "Diese Lorbeeren dürfen wir uns aber nicht allein anstecken", sagte Blum, "in Sachen Aufbau, Catering und Technik hat das Team des Arriba-Erlebnisbades großartige Arbeit geleistet."
So standen den 26 Fun-Teams sowie den 18 Mannschaften, die beim Master-Turnier um Qualifikationspunkte für die Beach-DM (30. Juli bis 1. August in Cuxhaven) kämpften, genügend schattige Erholungszonen zur Verfügung. Mit einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken konnten sich die Akteure ihre Spielpausen so angenehm wie möglich gestalten.
Für einige Hamburg-Liga-Handballer der HG Norderstedt waren indes auch die schweißtreibenden Matches im tiefen Sand eine Form von Erholungspause. "Ich wollte nach unserer ersten von drei Kraft- und Ausdauer-Trainingswochen im Fitnessstudio Elixia endlich wieder einen Ball in die Hand nehmen", sagte HGN-Rechtsaußen Timm Conring, "eigentlich bin ich ja kein großer Freund vom Beachhandball, aber dieses Turnier hat richtig Spaß gemacht."
Conring war mit seinen Vereinskameraden Nils Frenzel, Andreas Butzmann, Tilo Mohns und Max Holz, dem früheren HGN-Spielmacher David Caballero sowie Akteuren vom TSV Ellerbek und dem SC Alstertal-Langenhorn als The Vikings angetreten. Mit einer Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen musste sich die Mannschaft allerdings mit Platz drei in ihrer Vorrundengruppe begnügen.
Die Hamburg-Liga-Frauen der HGN waren beim Turnier im Arriba sogar mit zwei Teams vor Ort. Während die erste Mannschaft in ihrer Gruppe Dritter wurde, erreichte das zweite Team als Gruppenzweiter das Viertelfinale. Dort zogen die Norderstedterinnen gegen die Wesernixen aus Bremen nach 1:1 Sätzen erst im Penaltywerfen mit 7:8 den Kürzeren.
"Es hat mich sehr gefreut, dass die HG Norderstedt nach einigen Jahren Pause wieder einmal mitgemacht hat", sagte Blum, "so ein Turnier lebt ja davon, dass es auch Lokalmatadore im Wettbewerb gibt."
Sieger des Beachhandball-Turniers 2010
Fun-Runde, Männer (9 Teams): 1. Flying Kiwis, 2. SG Hamburg-Nord, 3. Dönerchefs. The Vikings (HG Norderstedt) werden Dritter in Gruppe 2.
Frauen (17 Teams): 1. Elb-Aishen, 2. Wesernixen Bremen, 3. Die Nixen (Hannover). HG Norderstedt II unterliegt im Viertelfinale den Wesernixen 1:2, HGN I wird Dritter in Gruppe 2.
Masters-Turnier, Männer (10 Teams): 1. Havana Beach Club (Minden), 2. Beachbrothers Möllbergen, 3. Nord-West Juniors (Wildeshausen).
Frauen (8 Teams): 1. Bumblebee Wildeshausen, 2. Wesernixen (Bremen), 3. Sand AG Nord-West (Wildeshausen). (ust) ...
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(erschienen am 20. Juli 2010 in Norderstedt)
![]() Die HGN-Neuzugänge Christoph Palder (links) und Andreas Butzmann trainieren im Elixia für den Oberliga-Aufstieg. Foto: Ulrich Stückler |
Die Hamburg-Liga-Handballer der HG Norderstedt starten mit einem ausgiebigen Kraft- und Fitnessprogramm in die Saisonvorbereitung
Von Ulrich Stückler
Der Hochsommer hat bei uns erneut Einzug gehalten. So manches Mal wird sich in den nächsten Tagen das Thermometer der 30-Grad-Marke annähern. Doch die Vorstellung von schönen Stunden in der untergehenden Sonne am Elbstrand, im Park oder im Biergarten können sich die Spieler des ersten Handball-Männerteams der HG Norderstedt für die kommenden drei Wochen zumindest an einigen Abenden abschminken. Dienstags, donnerstags und freitags heißt es dann: "Schwitzen für den Aufstieg".
HGN-Coach Markus Ginckel will bei seinen Spielern optimale physische Grundlagen schaffen, damit diesen nach dem enttäuschenden Abschneiden in der Vorsaison und dem verpassten Platz in der neuen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein in dieser Punktrunde nicht die Puste ausgeht. Denn in der neuen Saison wollen die Norderstedter nachholen, was ihnen in der Serie 2009/ 2010 misslang.
"Bei so einem Kader kann in dieser Liga nur der Aufstieg das Ziel sein"
Andreas Butzmann, einer von zwei prominenten Neuzugängen in Reihen der HGN, hat klare Vorstellungen davon, was er mit seinem neuen Team erreichen will. "Bei so einem Kader kann in dieser Liga nur der Aufstieg das Ziel sein", gibt sich der 25 Jahre alte Maschinenbau-Student ehrgeizig.
Kunststück, denn nicht zuletzt durch den Wahl-Lübecker, der aber aus Norderstedt stammt, darf sich die HGN als Topfavorit für die Saison in der nun nur noch fünfthöchsten deutschen Spielklasse bezeichnen. Schließlich hat Butzmann für den Barmstedter MTV in neun Oberligaspielen der vergangenen Saison im Durchschnitt rund sechs Treffer pro Partie aus dem Spielgeschehen heraus erzielt, ehe er zum Regionalligisten TSV Ellerbek wechselte. Seine Bilanz dort: 48 Treffer in 14 Spielen.
Auch Christoph Palder, 30, der zweite neue Akteur in Reihen der HGN, der vom Ahrensburger TSV nach Norderstedt kommt, ist nicht nur angesichts seiner 2,03 Meter Körpergröße eine beeindruckende Erscheinung. In der abgelaufenen Saison brachte es der rechtshändige Rückraumriese auf 138 Treffer und nahm Platz fünf der Torjägerliste der Liga ein.
HGN-Coach Ginckel weiß, dass er mit diesen wurfgewaltigen Assen, die seinen ohnehin guten Rückraum mit Johannes Laskawy (110 Tore), Thiemo Fraatz (46), Heiko Peters (57) sowie den Youngstern Hagen Kröger (29), Max Holz (41), Ewgenij Ryzh (19) und Ole Werner (32) ergänzen, erster Anwärter auf die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein sein dürfte. Doch der Handball-Lehrer mahnt, die Qualität einiger Konkurrenten nicht zu unterschätzen.
Coach Markus Ginckel hat seinem Team eine "Rosskur" im Elixia verordnet
"Der TuS Esingen ist in einer vergleichbaren Situation wie wir und dürfte trotz größerer Spielerfluktuation durch die gute Arbeit von Coach Kay Gehrmann nicht ungefährlich sein", schätzt Ginckel, "außerdem sind Teams wie der aufstrebende FC St. Pauli, der AMTV oder auch die HG Hamburg-Barmbek immer für einen Sieg gut."
Damit sich die Norderstedter Spieler in dieser Druck-Situation bewähren und fit in die Partien gehen, hat Ginckel nun die Gunst der Stunde genutzt und seinem Team eine "Rosskur" beim neuen HGN-Partner, dem Elixia Vitalclub in der Essener Straße, verordnet.
In der 4300 Quadratmeter großen Anlage mit 25-Meter-Schwimmbecken, über 150 Fitnessgeräten sowie einem bestens bestückten Kraftraum müssen sich die Norderstedter drei Abende pro Woche austoben. Damit die Übungen optimale Wirkung erzielen, hat Ginckel diese Fitness-Einheiten unter die Aufsicht von Team-Physiotherapeut Jo hann Richter gestellt.
"Jo hat einen fein abgestimmten Trainingsplan erarbeitet", sagt Markus Ginckel, "ich bin sicher, dass wir auch dank unserer Arbeit hier im Elixia topfit in die Saison starten werden."
Diese Fitness benötigen die Norderstedter auch gleich zum Saisonauftakt. Am 10. September (16.15 Uhr) tritt die HGN bei der HG Hamburg-Barmbek an, am 18. September (14 Uhr) folgt gegen den SC Alstertal-Langenhorn das erste Heimspiel. Ginckel: "Das ist ein Saisonstart, der es in sich hat. Aber wir werden gut vorbereitet sein." ...
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(erschienen am 09. Juli 2010 in Norderstedt)
Die Hamburg-Liga-Männer der HG Norderstedt haben sich für die kommende Saison mit reichlich Wurfkraft verstärkt. Zum Team von Coach Markus Ginckel sind vom Ahrensburger TSV Christoph Palder (linker Rückraum) und der zuletzt in der Regionalliga beim TSV Ellerbek aktive Andreas Butzmann (Rückraum links und Mitte) hinzugestoßen. Der Kader der Vorsaison ist bis auf Dennis von Seelen (SG Hamburg-Nord) und David Caballero (HG Hamburg-Barmbek) zusammengeblieben. (ust) ...
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(erschienen am 07. Juli 2010 in Norderstedt)
![]() Nicht zu stoppen waren Lynn Schneider und die C-Mädchen der HG Norderstedt. Sie gewannen beim HGN-Cup als eines von zwei Gastgeber-Teams ihr Turnier. Foto: Maibom |
HGN-Cup mit nur 109 Teams
Gut, dass es eine Linienbusverbindung zwischen Norderstedt und Berlin gibt. Denn sonst hätten die Handballer des VfL Tegel ihren Saisonhöhepunkt verpasst: den HGN-Cup in Norderstedt. 109 Teams aus der D- bis A-Jugend waren nach Norderstedt gekommen, um beim Sportevent dabei zu sein.
Die kurzweiligste Anreise hatten dabei die Jungs des VfL Tegel. Die standen nämlich vergeblich auf ihren Bus wartend am Treffpunkt. Der Busfahrer hatte das „Provinznest" Berlin mit der Weltstadt Norderstedt verwechselt und wartete in Norderstedt auf seine Mitfahrer. Die VfL-Jungs und Mädchen disponierten kurzerhand um, fuhren zum Berliner Busbahnhof und dann ging es mit dem Linienbus nach Hamburg, mit dem HVV zum U-Bahnhof Kiwittsmoor und von dort mit dem HGN-Shuttle zum Schulzentrum Süd.
Ankunft war dann kurz vor Mitternacht. Aber immer noch rechtzeitig, um eine Mütze voll Schlaf zu bekommen und dann beim Turnier munter mit zu mischen. Beide Teams wurden jeweils Zweiter im B-Pokal der D-Jugend.
Insgesamt starteten in diesem Jahr 109 Teams. Das größte Kontingent an Gästen brachte der TSV Preetz mit, der gleich mit elf Team anreiste. Getoppt wurde das nur von der HG Norderstedt selber, die mit 20 Teams am Turnier teilnahm. Trotzdem hatte das Turnier einen leichten Rückgang an Teilnehmern zu verzeichnen. Saisonale Schwankungen? Wahrscheinlich. Am Wetter kann es kaum gelegen haben. Wie im Vorjahr blieb es trocken, Wind und Wolken sorgten für gute Rahmenbedingungen bei der 34. Auflage des Rasenhandball-Turnieres.
Vor Turnierbeginn hatte allerdings ein kurzer Schauer für etwas rutschigen Rasen gesorgt, der aber schnell abgetrocknet war. Die HGN-Teams kamen mit den Platzbedingungen gut zurecht. Fünf Treppchenplätze sprangen am Ende für die Gastgeber heraus. Die A-Jungs wurden Dritter, als Finalisten beendeten die B-Mädchen und die gleichaltrigen Jungs das Turnier.
In die Siegerlisten durften sich die D-Mädchen und die C-Mädchen eintragen. (tm) ...
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(erschienen am 22. Juni 2010 in Norderstedt)
![]() Vom Winde verweht ist hier nur die Frisur von Hannes Porten. Mit der C-Jugend der HGN spielte der Norderstedter ein gutes Turnier und wurde am Ende Sechster beim HGN-Cup. Foto: Maibom |
Wenn der Wind durchs Haar zaust und Bäume statt Wände das Spielfeld begrenzen, dann sind die Jugendhandballer in Norderstedt beim HGN-Cup aktiv. Auch in diesem Jahr lockte das große Nachwuchsturnier wieder über 100 Teams aus halb Deutschland auf den Sportplatz des Schulzentrums Süd.
Es ist eine Mammutveranstaltung, die der Norderstedter Handball-Verein da stemmt. Rund 1500 Spieler waren in diesem Jahr nach Norderstedt gekommen, um in 109 Teams um zehn Turniersiege zu spielen.
Die Berliner vom VfL Tegel wurden jeweils Zweite im B-Pokal. Erfolgreicher waren die Teams des TSV Preetz. Die Chancen standen für die Schleswig-Holsteiner aber auch deutlich besser. Immerhin war der Verein gleich mit elf Teams angereist. Am Ende gab es Platz zwei für die A-Jugend-Jungen, Platz 3 für die D-Jungs und vierte Plätze für die B-Mädchen sowie die beiden D-Jugend-Teams.
Die Gastgeber von der HG Norderstedt hielten sich mit Turniersiegen weitestgehend zurück. Bei 20 angetretenen Teams ließen sich Erfolge aber nicht wirklich vermeiden. Zumal beispielsweise bei den C-Mädchen eine ganze Reihe erst angeschliffener Diamanten spielen. So war deren Turniersieg vollauf verdient. Auch die D-Mädchen der HGN blieben ungeschlagen. Mit den beiden B-Jugend-Teams kamen noch zwei weitere Mannschaften der Gastgeber ins Finale, unterlagen dort aber.
Kein Verein wurde in diesem Jahr so oft zur Siegerehrung aufgerufen wie die SG OSC-Schöneberg-Friedenau. Die Berliner konnten gleich viermal gewinnen. Bei den Mädchen in der A- und B-Jugend, bei den Jungen in der A- und D-Jugend.
HGN-Boss Uli Palm konnte am Ende auf ein gelungenes Turnier zurück blicken. „Das Wetter hat mitgespielt und die Organisation hat gut geklappt", freute sich der HGN-Vorsitzende. Und nächstes Jahr soll der nächste Cup folgen. Schließlich gehört das Turnier zur HGN dazu, seit es den Verein gibt. Und die Tradition der Veranstaltung ist noch älter. Vorher hat der Glashütter SV an selber Stelle sein beliebtes Mai-Turnier veranstaltet. Der Termin für 2011 ist aber weit raus aus dem ursprünglichen Monat. Geplant ist das Wochenende 18./19. Juni. (tm) ...
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(erschienen am 20. Juni 2010 in Norderstedt)
Die männlichen A-Jugendhandballer der HG Norderstedt haben die Qualifikation zur Oberliga Hamburg geschafft!
Das Team von Trainer Marian Kowynia belegte beim Aufstiegs-Turnier in Ellerbek in der Gruppe A den dritten Platz. Dieser berechtigte am Ende zum Aufstieg in die Oberliga.
Insgesamt drei Partien a zweimal 20 Minuten mussten die HGN-Jungs bestreiten. Los ging es mit einem spannenden 24:24-Unentschieden gegen den TSV Uetersen.
Es folgte eine 15:20-Niederlage gegen das Elmshorner HT, so dass es im abschließenden Spiel gegen die Halstenbeker TS um alles ging.
Die HGN konnte dem Druck jedoch standhalten und gewann diese Begegnung souverän mit 19:11. Das war der Aufstieg in die neue Oberliga Hamburg der männlichen A-Jugend.
Zuvor schon hatten auch die 2. Herren der HG Norderstedt die Qualifikation für die neue Landesliga geschafft.
Beim Relegationsturnier in eigener Halle konnte das so genannte „Junior-Team" alle drei Partien für sich entscheiden.
Gegen die TSG Bergedorf gab es ein 22:17. Die HSG Rissen/Wedel wurde mit 21:15 bezwungen und abschließend ließen die Jungs von Trainer Marian Kowynia, der auch diese Mannschaft coacht, dem SV Großhansdorf mit 24:10 nicht den Hauch einer Chance.
(meg) ...
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(erschienen am 18. Juni 2010 in Norderstedt)
![]() Die C-Mädchen der HGN schützen sich mit einem Zelt vor Wind und Wetter. Foto: Thomas Maibom |
Das Jugend-Handballturnier der HG Norderstedt hat zahlreiche Stammgäste
Wenn Monica Andres, Kassenwartin der Handballgemeinschaft Norderstedt, auf einen Schlag 3000 Brötchen bestellt, dann ist wieder Zeit für den HGN-Cup. In diesem Jahr waren 109 Mannschaften mit rund 1500 Spielern von A- bis D-Jugend zum Turnier auf den Rasenplätzen des Schulzentrums Süd gekommen.
Für Monica Andres, die neben der Verpflegung und Unterbringung der Gäste auch deren Anmeldungen organisierte, ein Haufen Arbeit. "Wir hatten zwar nach 900 Übernachtungen im vergangenen Jahr dieses Mal nur rund 700 aus 31 Vereinen zu betreuen, aber auch für die mussten wir am Freitag und Sonnabend jeweils ein Abendessen und für den Morgen danach ein Frühstück organisieren", sagte Andres, "das waren zum Beispiel acht große Kartons Bananen oder auch 150 Liter Milch."
Eine Betreuung, die für viele Gäste den Besuch in Norderstedt zur Pflicht macht. "Der HGN-Cup ist für uns ein fester Bestandteil des Jahresplans", sagte Oliver Schulz, Trainer der männlichen D-Jugend des Preetzer TSV. Die Schleswig-Holsteiner waren gleich mit elf Teams auf dem Turnier vertreten.
Ihre erste Teilnahme beim HGN-Cup werden die D-Jugendhandballer des VfL Tegel wohl nie vergessen. Die Berliner hatten vergeblich auf ihren Bus gewartet. Der wollte seine Gäste wegen einer Verwechslung nämlich in Norderstedt einladen. Andres: "Die Kleinen sind dann mit dem Linienbus und HVV bis zum Kiwittsmoor gereist. Von dort haben wird sie mit einem schnell organisierten Shuttle noch nachts um halb zwölf zum Schulzentrum gebracht."
Es war der einzige Schönheitsfehler eines rundum gelungenen Turniers. "Auch das Wetter hat bis auf einen Schauer mitgespielt", so Andres, "zum Handballspielen war der bedeckte Himmel ohnehin besser als der heiße Sommer von vor zwei Jahren."
Ein neuer Termin ist auch schon vorgemerkt. "2011 werden wir wohl am 18. und 19. Juni spielen." Und dann wird Monica Andres wohl wieder über 3000 Brötchen bestellen. (ust) ...
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(erschienen am 17. Juni 2010 in Norderstedt)
Am Sonnabend und Sonntag richtet die Handballgemeinschaft Norderstedt auf dem in acht Spielfelder geteilten Rasenplatz sowie den Sporthallen des Schulzentrums Süd (Poppenbütteler Straße) ihren HGN-Cup für A- bis D-Jugend-Teams aus.
Das Turnier mit umfangreichem Rahmenprogramm und Discoabend findet seit Gründung des Vereins im Jahr 1987 statt und ist eine von drei Großveranstaltungen der HG Norderstedt. Für den jüngeren Nachwuchs wird nach den Sommerferien der Steertpogg-Cup ausgerichtet, die Erwachsenen überprüfen traditionell kurz vor Beginn der Punktrunden beim Ländercup ihren Leistungsstand.
Am Wochenende kommen 109 Jugendmannschaften nach Norderstedt; 59 Teams übernachten in den Räumen des Schulzentrums Süd. Die männliche A-Jugend ist die einzige Altersklasse, die alle Begegnungen in der Halle absolviert. Spielbeginn am Sonnabend ist um 9.30 Uhr, die ersten Partien am Sonntag werden um 9 Uhr angepfiffen. (fb) ...
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(erschienen am 12. Juni 2010 in Norderstedt)
![]() Für die Relegation reaktiviert: Sascha Burmeister. Foto: Anne Pamperin |
Das zweite Handball-Männerteam der HG Norderstedt bleibt in Hamburgs zweithöchster Spielklasse
Die Sonderschichten, die die Spieler des zweiten Handball-Männerteams der HG Norderstedt in den vergangenen vier Wochen unter der Regie von Trainer Marian Kowynia einlegten, haben sich gelohnt. In der Relegationsrunde um den Verbleib in der zweithöchsten Hamburger Spielklasse, die in Zukunft Landesliga heißen wird, feierte die HGN vor eigenem Publikum drei deutliche Siege gegen die TSG Bergedorf (22:17), die HSG Rissen/Wedel (21:15) und den SV Großhansdorf (24:10).
"Die Jungs haben in ihrer Freizeit zuletzt auf einiges verzichtet, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen - und sie sind dafür belohnt worden", sagte Kowynias Trainerkollege René Prignitz.
Die von der Vereinsführung ursprünglich als Junior-Team konzipierte Mannschaft war in der Punktrunde der 2. Hamburger Liga Elfter geworden. "Wir haben viele gute Spiele gezeigt, doch aus Unerfahrenheit auch viele Punkte liegengelassen", sagte Prignitz, der mit Sascha Burmeister und André Richter zwei Routiniers mit Regionalliga-Erfahrung für die Relegationsrunde reaktivierte.
An ihnen konnte sich der Nachwuchs aufrichten und bewies eindrucksvoll die Tauglichkeit für die zweithöchste Hamburger Klasse. Gerade in der bis dahin eher durchschnittlichen Abwehrarbeit steigerte sich das Team enorm, was nur zehn Gegentreffer im letzten Match gegen den SV Großhansdorf eindrucksvoll belegen. "Eigentlich kann ich niemanden herausheben. Die Mannschaftsleistung war ausgezeichnet", so Prignitz. (mt) ...
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(erschienen am 04. Juni 2010 in Norderstedt)
Wenig zu bestellen hatte der Handball-Nachwuchs der HG Norderstedt bei der Qualifikationsrunde der weiblichen A-Jugend zur Regionalliga Nordost sowie der nordostdeutschen Meisterrunde der männlichen C-Jugend.
Die Mädchen von Coach Markus Risch wurden in Heikendorf nach Niederlagen gegen die HSG Marne/Brunsbüttel (9:20), den Rostocker HC (13:17) und Pro Sport 24 Berlin (14:21) Gruppenletzter. Die von Vereinschef Ulrich Palm trainierten Jungen gewannen in der Cottbuser Lausitz-Arena mit 27:26 gegen den TSV Rudow, verloren aber gegen Gastgeber LHC Cottbus (25:26), den SV Post Schwerin (16:27) sowie den ATSV Stockelsdorf (17:26) und belegten am Ende Platz vier. (ust) ...
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(erschienen am 26. Mai 2010 in Norderstedt)
Das erste männliche C-Jugend-Handballteam der HG Norderstedt hat in der abgelaufenen Saison Ehrenrettung betrieben und den einzigen Meistertitel für die HGN geholt. Zeit für eine angemessene Belohnung war am Jugendpokal-Finaltag des Hamburger Verbands gekommen.
Bevor die Jungs in der neuen Sporthalle des TuS Esingen die B-Mädchen der HGN bei ihrer 13:22 (6:9)-Finalniederlage gegen den TSV Ellerbek vergeblich anfeuerten, wurden die neuen Champions vor vollen Rängen für ihren Hamburger Meistertitel geehrt.
Das junge Team hatte sich in der Hamburger Oberliga mit 31:5 Punkten und 492:393 Toren gegen den Nachwuchs des HSV-Handball (27:9/494:406) und von der SG Hamburg-Nord (27:9/545:394) durchgesetzt. "Der HSV war uns körperlich überlegen und konnte uns so im Pokal-Halbfinale aus dem Wettbewerb werfen, aber über die Saison betrachtet waren wir das beste Team", sagte Coach Ulrich Palm, "die Mannschaft hat Kampfgeist gezeigt und nie aufgesteckt." (ust) ...
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(erschienen am 20. Mai 2010 in Norderstedt)
Der letzte Spieltag in der Handball-Oberliga sorgte bei den Norderstedter Teams für extreme Gefühlslagen. Auf der einen Seite die Spieler des Norderstedter SV, die sich mit einem 37:22 über den SC Alstertal-Langenhorn die Teilnahme an der neuen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein gesichert haben, auf der anderen Seite die HG Norderstedt, die mit einem 28:29 beim Ahrensburger TSV die Qualifikation für diese Liga verpasst hat.
Der Norderstedter SV zeigte gegen den SC Alstertal-Langenhorn eine Galavorstellung. „Der NSV kann einen sehr schön anzuschauenden Handball spielen. Das Team gehört in die Oberliga", hatte Alstertals Trainer Kevin Ehrenberg vor dem Match gesagt. Obwohl der SC sich nach einem zwischenzeitlichen Tief wieder gefangen hatte, konnten die Hamburger dem Norderstedter SV an diesem Tag nichts entgegenstellen.
Von Anbeginn übernahm der NSV das Zepter auf dem Feld und gab es bis zum Abpfiff nicht wieder her. Der NSV hatte als Tabellendritter aus eigener Kraft den Sprung in die neue Vierte Liga geschafft.
Da wollte die HG Norderstedt auch hin. Ein einfaches Unentschieden hätte in Ahrensburg gereicht. Eine lösbare Aufgabe, zumal in Ahrensburg am Saisonende die Lichter in Sachen Leistungshandball ausgehen. Nach lauter vergeblichen Anläufen, den ATSV in die Regionalliga zu bringen, geben die Geldgeber auf. Aber der ATSV hatte mit der HG Norderstedt noch eine Rechnung offen. Vor zwei Jahren verdarben die Norderstedter den Gastgebern des diesjährigen Saisonfinales mit einem Sieg am letzten Spieltag ebenfalls in Ahrensburg die Meisterschaft und stiegen selber in die Regionalliga auf. Nun revanchierte sich der ATSV. Die Norderstedter spielten lange ohne Zug zum Tor. Erst Mitte der zweiten Halbzeit spielte die HGN wie ein Aufstiegskandidat, konnte ein zwischenzeitliches 13:20 noch egalisieren, um am Ende mit einem Tor zu verlieren und auf den sechsten Tabellenplatz, zwei Positionen hinter dem letzten Aufstiegsrang. Nun ist es offen, wie es mit dem HGN-Team weitergeht. Im Falle des Aufstiegs hatten die Spieler ihre Zusage für die neue Saison gegeben. Ob das Team in der neuen Stadtliga in dieser Form zusammenbleibt, ist offen. Rückraumspieler Johannes Laskawy hat beispielsweise ein Angebot aus der Regionalliga. Beim Norderstedter SV sind auf jeden Fall personelle Umbauarbeiten angesagt. Keeper Thies Harms wird beruflich bedingt den Verein verlassen.
Auch die Damen der HG Norderstedt verloren am letzten Spieltag in Ahrensburg. Mit 24:26 verlor das Team von Trainer Stefan Franck das Spiel und Tina Bahnsen. Die Rückraumspielerin wechselt zum Regionalligisten Handballfrauen Henstedt-Ulzburg-Kisdorf. Die HGN beendet die Saison als Tabellensiebter. (tm) ...
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(erschienen am 04. Mai 2010 in Norderstedt)
Kooperation zwischen HG und SCALA fruchtete noch nicht
Ein neuer Abschnitt in der Jugend-Leistungsförderung hat bei der HG Norderstedt begonnen. Gemeinsam mit dem SC Alstertal-Langenhorn wird im weiblichen Bereich versucht, leistungsstarken Nachwuchs zu etablieren. Der erste Auftritt der neuen Interessengemeinschaft war aber nicht vom Erfolg gekrönt. Das erste Qualifikationsspiel zur A-Jugend-Regionalliga wurde verloren.
Der SC Alstertal-Langenhorn und die HG Norderstedt werden keine Spielgemeinschaft eingehen. Die Leistungsteams sollen auf die Vereine aufgeteilt werden. In Norderstedt spielen die A- und C-Mädchen möglichst hochklassig, in Hamburg die B-Jugend. Die Kooperation soll noch weiter gehen. In den Damen der HGN sollen die der Jugend entwachsenen Spielerinnen eine Heimat finden, die noch nicht den Sprung in die höherklassig spielenden SCALA-Damen geschafft haben.
Den ersten Auftritt hatte die neue Kooperation in der A-Jugend. Die HGN, Vizemeister der Hamburger Oberliga, trat zum ersten Aufstiegsspiel in die Regionalliga gegen den THB Hamburg 03, den Oberliga-Meister an.
Sechs Spielerinnen der HG Norderstedt, fünf vom SC Alstertal-Langenhorn und ein Neuzugang vom TSV Ellerbek liefen für die Norderstedterinnen auf. Dazu mit Markus Risch ein neuer Trainer.
Der wollte den ersten Auftritt der neuen Kooperation nicht überbewerten. „Wir trainieren erst seit ein paar Wochen zusammen. Wir sind noch in der Findungsphase“, warnte Risch vor überzogenen Erwartungen.
Risch war nach einem Sabbatjahr ohne Handball von der SG Hamburg-Nord zur HG Norderstedt gewechselt. Bei der SG war er einer der Macher der erfolgreichen Jugendarbeit der Hamburger.
Risch sollte mit seiner Prognose recht behalten. Vieles blieb wie erwartet Stückwerk. Und so war die 21:25-Niederlage ein nicht überraschender Beginn der Kooperation. Aber Rischs Team bekommt eine zweite Gelegenheit zur Bewährung. Diesen Freitag um 18.30 Uhr spielen die Mädchen gegen des Trainers alten Verein die SG Hamburg-Nord in der Halle Hoisbüttel. (tm) ...
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(erschienen am 02. Mai 2010 in Norderstedt)
Die weibliche B-Jugend der Handballgemeinschaft Norderstedt trifft am Sonnabend im Finale des Hamburger Jugendpokals auf den TSV Ellerbek. Das Team des Trainerduos Christian Harms und Saskia Paschen besiegte im Halbfinale die SG Hamburg-Nord II mit 19:13 (7:5). Anpfiff in der neuen Esinger Halle in Tornesch ist um 16.45 Uhr. (ust) ...
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(erschienen am 30. April 2010 in Norderstedt)
Zweites Männerteam der HG Norderstedt kämpft um einen Landesligaplatz
Nun ist trainieren und warten angesagt. Das zweite Handball-Männerteam der HG Norderstedt (2. Hamburger Liga) beendet die Punktrunde nach einer 22:25 (11:10)-Niederlage gegen das Elmshorner HT mit 16:28 Punkten als Staffel-Vorletzter. "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler geleistet", sagte Trainer René Prignitz. Jetzt müssen sich die HGN-Junioren Ende Mai in der Relegation einen Platz in der künftigen Landesliga sichern. Prignitz: "Dann müssen die Jungs an sich glauben, sonst wird die Qualifikation sehr schwer."
Mit einem 33:25 (14:9)-Sieg beim TVB Hamburg haben die Männer der HGN III in der Parallelstaffel die Saison beendet. Trotz des Ausfalls von sechs Stammspielern dominierten die Gäste, bei denen Sven Brunn (neun Tore) einen großen Tag hatte, von Beginn an die Partie. Die HGN-Routiniers belegen in der Abschlusstabelle mit 28:16 Punkten den fünften Tabellenplatz. "Wir haben gegen die Gegner, die mit uns um Rang drei kämpften, je ein Spiel gewonnen", sagte Teamsprecher Karl Olaf Petters, "wir sind nicht unzufrieden." (ust) ...
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(erschienen am 29. April 2010 in Norderstedt)
Für die Handball-Männer der HG Norderstedt geht es am letzten Spieltag der 2. Hamburger Liga darum, die Serie achtbar zu beenden.
Dabei hat das zweite Team die Aufgabe bereits am vorletzten Spieltag erfüllt. Der Staffel-Vorletzte besiegte Ligaprimus TSV Ellerbek III mit 25:23 (11:11) und verhinderte die Meisterfeier des TSV. Am Sonntag, 14 Uhr, will die HGN II zu Hause gegen das Elmshorner HT einen Sieg einfahren.
Unerfreulich verlief für das dritte Männerteam das "Finale" um Platz drei. Gegen den Buxtehuder SV kassierten die HGN-Routiniers eine 22:29 (13:18)-Pleite und müssen sich wohl auch bei einem Sieg am Sonnabend, 17.30 Uhr, beim TVB Hamburg mit Platz fünf begnügen. "Wir waren zu ungeduldig", sagte Teamsprecher Karl Olaf Petters, "jetzt wollen wir gegen den TVB die Saison gut beenden."
Tore der HGN II: Christoph Mordhorst (5), Thilo Mohns und Julian Sievert (je 4), Sascha Miesner und Sascha Burmeister (je 3), Dennis Struwe und Sven Holz (je 2), Hendrik Jansen und Timon Heyn (je 1).
Tore der HGN III: Karl Olaf Petters (5/2 Siebenmeter), André Richter (4/1), Hendrik Polert und Mirko Rahn (je 3), Frank Hoyer, Michael Holmer und Torben Harning (je 2), Sven Brunn (1). (ust) ...
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(erschienen am 24. April 2010 in Norderstedt)
Heute (19 Uhr, TuRa-Sportlerheim, Am Exerzierplatz 16) findet die Jahreshauptversammlung der Handballgemeinschaft Norderstedt statt. Vorsitzender Uli Palm stellt sich für weitere zwei Jahre zur Wahl. Außerdem bestimmt das Plenum einen Kassenwart und einen Kassenprüfer. Zudem müssen die vom Vorstand eingesetzten Jugendwarte und der Schiedsrichterwart in ihren Ämtern bestätigt werden. (ust) ...
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(erschienen am 23. April 2010 in Norderstedt)
![]() René Prignitz (34) ging als Aktiver in der Ober- und Regionalliga für die HG Norderstedt auf Torejagd. Als 2. Vorsitzender ist er für den Männer-Leistungsbereich der HGN verantwortlich. FOTO: MAIBOM |
HG Norderstedt: Ratlosigkeit nach Abstieg
Von Ulrich Stückler
Die Oberliga-Handballer betreiben Ursachenforschung, was zum Fall in die 5. Liga führte. Der 2. Vorsitzende René Prignitz stellt sich den Fragen der Norderstedter Zeitung.
Die Saison in der Hamburger Handball-Oberliga ist mit mehreren Paukenschlägen beendet worden. Dabei interessiert aus Norderstedter Sicht weniger, dass die Meisterfrage im Fotofinish doch noch zugunsten der SG Hamburg-Nord entschieden wurde.
Viel schwerer wiegt, dass die Männer der HG Norderstedt entgegen aller Erwartungen am letzten Spieltag durch ihre desaströse 28:29-Niederlage beim Tabellenachten Ahrensburger TSV von Rang drei noch auf den sechsten Platz durchgereicht wurden. Die bittere Folge: Das Team von HGN-Coach Markus Ginckel hat sich sportlich nicht für die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein qualifiziert.
Die Norderstedter Zeitung sprach mit René Prignitz, dem 2. Vorsitzenden der HG Norderstedt und Verantwortlichen für den Männer-Leistungsbereich, über das verfehlte Klassenziel und die Konsequenzen.
Norderstedter Zeitung:
Herr Prignitz, der verpasste Oberligaplatz hat alle Beobachter überrascht. Trifft
diese Entwicklung auch den Verein unvorbereitet?
René Prignitz:
Der Schock sitzt bei uns tief, die Enttäuschung ist sehr groß. Ich muss zugeben, dass wir keinen Plan B in der Tasche haben, weil wir auf den Kader vertrauten und angesichts des Saisonverlaufs von unserer Oberliga-Qualifikation überzeugt waren. Immerhin hätte unsere Bilanz von 30:14 Punkten in allen Spielzeiten der letzten zehn Jahre für Platz drei oder vier genügt.
NZ:
Was passiert jetzt? Im Profi-Fußball werden in so einer Situation Köpfe gefordert.
Prignitz:
Aber da befinden wir uns hier zum Glück nicht. Letztlich sind es doch Schüler, Studenten, kaufmännische Angestellte oder Handwerker, die bei uns ihrem Sport mit Leidenschaft nachgehen. Klar, wir hatten ein Ziel, das wir verfehlt haben. Die Ursachen hierfür werden wir mit Spielern und Trainer zuerst hinter verschlossenen Türen analysieren.
NZ:
Aber es muss doch eine Grundtendenz bei der HGN geben...
Prignitz:
Grundsätzlich sind wir bereit, mit allen Beteiligten daran zu arbeiten, diese Scharte in der kommenden Serie wieder auszuwetzen. Mir gefällt zum Beispiel, dass ein alter Hase wie Timm Conring sich sofort zu seiner Mitverantwortung bekannt hat und dem Team auch in der Hamburg-Liga zur Verfügung steht. Jetzt wird intern erst einmal Tacheles geredet, dann sehen wir weiter, wer noch im Boot sitzt oder sitzen möchte.
NZ:
Aber zeugt das sportliche Scheitern in der Oberliga nicht von einem Strukturproblem?
Prignitz:
Unser Leistungskonzept, mit dem engen Zusammenspiel zwischen erstem Männerteam, Juniorenkader und A-Jugend-Bereich, scheint vorerst gescheitert. Unser Unterbau hatte einen zu großen Aderlass zu verzeichnen. Das Zusammenwirken war eine Einbahnstraße in Richtung des ersten Teams.
NZ:
Angesichts des Saisonfinals werden wieder Stimmen laut, die den Zusammenschluss von HGN und Norderstedter SV fordern.
Prignitz:
Diese Stimmen gibt es ständig, und auch Gespräche werden immer wieder geführt. Aber angesichts der aktuellen Situation mit einem NSV, der sich schon qualifiziert hat, besteht kein Handlungsbedarf. Und noch gibt es ja auch geringe, aber realistische Chancen, dass wir durch Bewegung in der 2. Bundesliga und Regionalliga doch noch in die Oberliga nachrücken dürfen.
Interview: Ulrich Stückler ...
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(erschienen am 21. April 2010 in Norderstedt)
Dramatisches Finale in der Oberliga Hamburg
Von Ulrich Stückler
Nur knapp eine Woche ist es her, dass die Oberliga-Handballer der HG Norderstedt den Norderstedter SV mit 29:23 verdient niederkämpften und sich auf den dritten Tabellenplatz verbesserten.
Für die HGN eine ideale Ausgangslage, um durch ein Remis im Saisonfinale beim Ahrensburger TSV unter den ersten vier Teams zu landen und so einen Platz in der künftigen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zu ergattern. Doch Ergebnisse sind nicht planbar; der Traum der HGN - und damit das Minimalziel für diese Serie - ist durch die 28:29 (11:13)-Pleite beim ATSV geplatzt.
Stattdessen steht nun Rang sechs zu Buche, weil die Verfolger am Team von Trainer Markus Ginckel vorbeizogen. Der TuS Esingen besiegte die zweite Mannschaft des HSV-Handball und machte die SG Hamburg-Nord zum Meister; die HG Hamburg-Barmbek setzte sich klar gegen den TV Fischbek durch.
Die HGN benötigt nun doppelte Schützenhilfe, um doch noch in die vierthöchste deutsche Spielklasse zu gelangen. Meister SG Hamburg-Nord muss im Duell mit dem SV Henstedt-Ulzburg den Sprung in die 3. Liga schaffen, Regionalliga-Klub TSV Ellerbek die Klasse halten. Aber die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios ist gering.
Um derartige Rechenspiele müssen sich die Männer des Norderstedter SV nicht mehr kümmern. Die Mannschaft von Coach Marcus Schwarzer setzte sich nach einer Galavorstellung gegen einen überforderten SC Alstertal-Langenhorn mit 37:22 (18:8) durch, holte sich den dritten Tabellenplatz nach nur einer Woche von der HGN zurück - und bleibt viertklassig.
"In der letzten Woche hat die Mannschaft im Training gebrannt, alle haben voll mitgezogen und tollen Einsatz gezeigt", sagte NSV-Coach Schwarzer, "und direkt vor dem Spiel in der Kabine war die Stimmung so gut, dass ich mir kaum noch Sorgen machen musste."
Aber warum auch? Mittelmann Henning Scholz führte fein Regie, seine Nebenmänner Tobias Schadendorf und Benjamin Etzdorf zeigten sich frisch und in Wurflaune, Routinier Ingo Ahrens bewies von der Rechtsaußenposition seine Torgefährlichkeit - und Christoph Stukenbrock bewies einmal mehr, was für ein effizienter Kreisläufer er ist. Da sich mit Matthias Matuch sowie Thies Harms in seinem letzten Spiel für den NSV (er beginnt eine Ausbildung zum Berufspiloten) auch noch beide Keeper in guter Form präsentierten, blieb für die Gäste nur noch die Statistenrolle.
Diese spielte in Ahrensburg auch die HG Norderstedt während der ersten 40 Minuten. Zaghafte Angriffe und eine Abwehr ohne Biss ermöglichten den Gastgebern, denen mit Christoph Palder und Roman Judycki sogar noch der Haupttorschütze und der Spielertrainer fehlten, immer wieder einfache Treffer.
Beim Stand von 20:13 (39.) riss Coach Ginckel der Geduldsfaden; er rief in einer Auszeit seine Männer lautstark zur Ordnung. Der Weckruf zeigte Wirkung. Nun kämpfte die HGN; besonders die Routiniers Dennis von Seelen, Thiemo Fraatz und Timm Conring versuchten, das Ruder noch herumzureißen und schafften sogar den Ausgleich. Aber in der hektischen Schlussphase fehlte das nötige Quäntchen Glück.
"Wir hatten unser Schicksal in der Hand, waren aber irgendwie alle verkrampft und haben unsere Chance nicht genutzt", sagte Timm Conring, "doch egal, in welcher Liga es nun weitergeht: Ich bleibe, schließlich habe ich den Misserfolg mit zu verantworten und lasse jetzt den Verein nicht im Stich."
Während bei der HG Norderstedt nun also einige Gespräche über die Zukunft des Teams folgen dürften, ist beim Norderstedter SV Feierstimmung angesagt: "Wir haben im Gegensatz zum Derby endlich wieder Emotionen gezeigt und uns den Platz in der neuen Oberliga verdient", sagte Christoph Stukenbrock.
Ahrensburger TSV - HG Norderstedt 29:28 (13:11).
Spielverlauf: 2:3, 6:3 (7.), 8:5, 11:8 (23.), 12:11, 13:11 - 15:11, 15:12, 18:12 (37.), 20:13 (39.), 20:17, 22:17, 22:19 (47.), 24:20, 24:22, 25:24 (55.), 28:26, 28:28 (60.), 29:28.
Die Tore der HG Norderstedt: Timm Conring (8/3 Siebenmeter), Johannes Laskawy, Thiemo Fraatz und Dennis von Seelen (je 4), David Caballero, Jan Beermann und Hagen Kröger (je 2), Ole Werner und Eike Wertz (je 1).
Norderstedter SV - SC Alstertal-Langenhorn 37:22 (18:8).
Spielverlauf: 0:2, 4:2 (7.), 4:4, 6:5, 10:5 (16.), 14:8, 18:8 - 23:9 (37.), 27:14 (45.), 31:17 (50.), 37:22.
Die Tore des Norderstedter SV: Henning Scholz (9/2), Christoph Stukenbrock (8), Tobias Schadendorf und Ingo Ahrens (je 5), Benjamin Etzdorf (3), Oliver Kloster und Julian Uwiss (je 2), Mark Fentner, Simon Drosdatis und Sören Banse (je 1).
Tabelle: 1. SG Hamburg-Nord 35:9 Punkte/Tordifferenz + 136 , 2. HSV-Handball II 35:9/+ 118, 3. Norderstedter SV 31:13, 4. HG Hamburg-Barmbek 30:14/direkter Vergleich 5:3 Punkte, 5. SG Hamburg-Nord 30:14/4:4, 6. HG Norderstedt 30:14/3:5, 7. AMTV Hamburg 19:25, 8. Ahrensburger TSV 18:26, 9. SC Alstertal-Langenhorn 13:31, 10. Niendorfer TSV 11:33, 11. TV Fischbek 6:38, 12. Barmstedter MTV 6:38. ...
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(erschienen am 19. April 2010 in Norderstedt)
![]() Foto: Maibom |
Der Aufstiegskampf bleibt weiter offen. Durch den 29:23-Sieg der HG Norderstedt im Stadtderby gegen den Norderstedter SV haben weiter beide Teams die Chance, nächstes Jahr in der gemeinsamen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zu spielen.
Hätte der NSV gewonnen, wäre das Team von Trainer Markus Schwarzer durch gewesen und die HGN hätte zittern müssen. So aber gratulierte Schwarzer seinem Pendant Markus Ginckel bereits zwei Minuten vor Spielende zum Sieg. Sein Team hatte gerade den Treffer zum 22:27 kassiert. ,,Wir hatten heute nicht die personellen Möglichkeiten, das Spiel erfolgreich zu gestalten", sagte Schwarzer nach dem Match. Zwar hatte der NSV durch Treffer von Ingo Ahrens und Henning Scholz (2), in der dritten Minute noch 3:1 geführt, aber die HGN hatte einfach mehr Siegeswillen.
„Nach der deprimierenden 16:31-Niederlage gegen die SG Hamburg-Nord hat sich das Team erst zusammengesetzt dann zusammengerauft. Meine Jungs haben in den letzten drei Trainingswochen gezeigt, dass sie in die Oberliga wollen", sagte HGN-Trainer Markus Ginckel nach dem Spiel.
Während die NSV-Spieler mit zunehmender Spieldauer Henning Scholz, ihren besten in dieser Saison, Verantwortung aufbürdeten, setzten die HGN-Spieler in breiter Front Akzente. Als Johannes Laskawy in kurze Deckung genommen wurde, sprangen Heiko Peters und Dennis von Seelen in die Bresche. Bester Werfer an diesem Tag war aber Rechtsaußen Timm Conring, der zwölfmal den Ball im Tornetz unterbringen konnte. Nun haben beide Teams es selber in der Hand, aufzusteigen. Der Norderstedter SV musste beim SC Alstertal-Langenhorn antreten, die HG Norderstedt beim Ahrensburger TSV. Beides Teams ohne Ambitionen nach oben und unten. Beide Spiele fanden aber erst nach Redaktionsschluss statt. (tm) ...
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(erschienen am 18. April 2010 in Norderstedt)
Die Damen der HG Norderstedt sind aus dem Aufstiegsrennen um die Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein ausgeschieden. Weil die SG Altona gewann und die HGN ihr Heimspiel gegen den Eimsbütteler TV mit 17:18 verlor, hat das Team keine Chance mehr auf den vierten Tabellenplatz. „17 Tore in einem Spiel sind viel zu wenig", kritisierte Trainer Stefan Franck. Dass es trotzdem nicht zum Punktgewinn gereicht hat, nahm Franck auf seine Kappe. „Ich habe mich anderthalb Minuten vor Spielende nicht korrekt gegenüber meiner Spielerin Nicole Skowronek verhalten und dafür eine Zeitstrafe bekommen. Ohne die Strafe hätten wir eine Chance gehabt", sagte Franck nach dem Spiel. Zuvor leistete sich sein Team aber zu lange Aussetzer. In der ersten Viertelstunde des Spiels gelangen der HGN nur zwei Tore, nach dem 11:6 in der zweiten Halbzeit ebenfalls in 15 Minuten nur zwei Treffer. (tm) ...
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(erschienen am 18. April 2010 in Norderstedt)
Entscheidungsspiele für Oberligamänner von HG Norderstedt und Norderstedter SV
Wenn die Theaterweisheit, dass eine misslungene Generalprobe zu einer gelungenen Premiere führt, auch auf Handball übertragbar ist, dann können die Oberligamänner der HG Norderstedt ihrem letzten Punktspiel der Saison gelassen entgegensehen. Zwei Tage vor dem Match am Sonnabend (16 Uhr) beim Ahrensburger TSV, aus dem sie einen Punkt holen müssen, um sich einen Platz in der neuen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zu sichern, hat das Team von Trainer Markus Ginckel eine unerwartete Schlappe kassiert. Im Halbfinale um den Hamburger Pokal unterlagen die Norderstedter als Oberligadritter in eigener Halle dem Staffelersten der 2. Hamburger Liga, dem FC St. Pauli, mit 24:27 (14:12).
In dem Pokalfight, in dem jedes Team sechs Zeitstrafen kassierte, hatte die HGN anfangs leichte Vorteile, gab in Halbzeit zwei das Match aber mit einer Vielzahl an Fehlwürfen aus der Hand. St. Pauli-Keeper Sven Hendrik Alt mit über 20 Glanzparaden, Gäste-Linksaußen Benjamin Leber mit acht Feldtoren und die souveräne Spielführung durch den regionalligaerfahrenen, ehemaligen Ellerbeker Klaus Häfele gaben den Ausschlag zugunsten des "Underdogs".
"Ich habe bei unseren Aktionen denselben Zug zum Tor vermisst, wie wir ihn vier Tage zuvor im Derby gegen den Norderstedter SV gezeigt haben", sagte HGN-Trainer Ginckel, "ich glaube, dass dies aber genau die richtige Vorbereitung war, um nun in Ahrensburg zu punkten." ... (ust) ...
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(erschienen am 17. April 2010 in Norderstedt)
![]() Tina Bahnsen (21) erzielte gegen den Eimsbütteler TV fünf Feldtore, konnte die knappe Heimschlappe der HG Norderstedt aber nicht verhindern. FOTO: MAIBOM |
Ihr letztes Oberliga-Heimspiel der Saison hatten sich die Handballerinnen der HG Norderstedt (7./22:20 Punkte) ganz anders vorgestellt. Vor dem Match gegen den Eimsbütteler TV (6./23:19) war theoretisch sogar noch der Sprung auf Platz vier möglich gewesen.
Vor dem Match gegen den Eimsbütteler TV (6./23:19) war theoretisch sogar noch der Sprung auf Platz vier möglich gewesen; doch nach der 17:18 (8:6)-Pleite muss sich das Team von Trainer Stefan Franck nun wohl auch in der Endabrechnung mit Rang sieben begnügen. Grund: Ein Sieg am Sonnabend (18 Uhr) beim Ahrensburger TSV (3./32:10) ist eher unwahrscheinlich.
Dabei hatte zunächst alles für einen Heimsieg gesprochen. Nach zäher Abtastphase und 3:5-Rückstand (20.) legten die Norderstedterinnen den Schalter um. Die A-Jugendliche Josefine Palm traf nach ihrer Einwechslung per Dreierpack. Nach dem Seitenwechsel besorgten Tina Bahnsen, Elina Werner und Kathrin Wasner die 11:6-Führung (37.). Doch damit endete der Tordrang der HGN aus unerfindlichen Gründen.
Als die Norderstedterinnen wieder am Spiel teilnahmen, hatte sich der ETV mit 14:13 (50.) in Führung gebracht. Es folgten eine hitzige Endphase und zwei Zeitstrafen für die HGN in den letzten vier Minuten. "Die zweite Strafe geht auf mein Konto, weil ich Nicole Skowronek in der Hitze des Gefechts unsanft aufs Spielfeld zurückgeschoben habe", übte Stefan Franck Selbstkritik, "die Niederlage muss ich mir ankreiden." In Unterzahl kassierten die HGN-Frauen fünf Sekunden vor Schluss das 17:18.
Die Tore der HG Norderstedt: Tina Bahnsen (5), Elina Werner (5/3 Siebenmeter), Josefine Palm (3), Claudia Danger (2/2), Kathrin Wasner und Nicole Skowronek (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 14. April 2010 in Norderstedt)
Das dritte Handball-Männerteam der HG Norderstedt hat in der 2. Hamburger Liga das Ruder Richtung Erfolg herumgerissen. Nach dem zwischenzeitlichen Absturz auf Platz fünf haben sich die HGN-Routiniers mit dem 30:21 (15:9)-Sieg bei Wandsbek 72 wieder berappelt und den dritten Tabellenplatz ins Visier genommen. Gewinnt die HGN am kommenden Sonntag (14 Uhr) in eigener Halle gegen den Buxtehuder SV und hält zum Saisonschluss (24. April) auch den Tabellenvorletzten TVB Hamburg nieder, ist das Minimalziel erreicht. "Und damit hätten wir die Chance auf ein mögliches Relegationsspiel für die künftige Hamburg-Liga gewahrt", sagte Teamsprecher Karl Olaf Petters, "dabei haben uns wieder einmal fünf Leistungsträger gefehlt."
Die Torschützen der HG Norderstedt III: Karl Olaf Petters (10/davon 6 Siebenmeter), Mirko Rahn und Michael Holmer (je 5), Sven Brunn (4), Frank Hoyer und Torben Harning (beide 3). (ust) ...
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(erschienen am 14. April 2010 in Norderstedt)
Handball: Rechtsaußen Timm Conring trifft elfmal
Von Ulrich Stückler
Am letzten Spieltag benötigen sowohl die HGN als auch der NSV noch einen Punkt, um sich für die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zu qualifizieren.
Handball kann in Norderstedt doch noch die Massen bewegen. Fast 400 Fans wollten das Oberliga-Männerderby zwischen der HG Norderstedt und dem Norderstedter SV sehen - und sie wurden für ihr Kommen belohnt. Beim 29:23 (11:10)-Sieg der HGN, die schon das Hinspiel mit 24:22 gewonnen hatte, bewies das Team von Coach Markus Ginckel letztlich den stärkeren Zug zum Tor.
Dabei tat sich ein Akteur besonders hervor: Timm Conring.
Der Rechtsaußen kam nach dem Siegesjubel mit seinem Team strahlend auf die Tribüne. "Das war persönlicher Rekord. Schön, dass es in einem so wichtigen Spiel passiert ist", sagte der mit 29 Jahren zweitälteste HGN-Spieler auf dem Feld.
Mit "es" meinte Conring seinen Auftritt in der zweiten Hälfte einer Partie, in der für beide Mannschaften viel auf dem Spiel stand. Der NSV wollte sich vorzeitig das Startrecht für die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein sichern, die HGN diese Chance überhaupt wahren.
Im ersten Durchgang hatte sich Timm Conring noch mit einem Treffer begnügt, die Mehrzahl der HGN-Tore erzielten die Rückraumschützen Heiko Peters und Johannes Laskawy. Doch nach der Pause drehte der Linkshänder auf. Nach einem verwandelten Siebenmeter zeigte er drei Einläufer zur Kreismitte, ließ drei Siebenmeter folgen, um dann seine Vorstellung mit drei Treffern von der Rechtsaußenposition zu krönen. Zehn Tore in einer Halbzeit - keine Frage, wer Mann des Tages war.
Conring wusste genau, wem er seine überragende Statistik mit zu verdanken hatte. Johannes Laskawy wurde zwar fast permanent durch Christoph Stukenbrock in Manndeckung genommen, doch der Rückraumriese der HGN fand oft Freiräume, um zum Tor zu ziehen, oder um seinen Nebenmann - eben Timm Conring - zu bedienen.
"Das Spiel hat Spaß gebracht, ich hab versucht, aus meiner Situation das Beste zu machen", sagte Laskawy, "ich glaube, dass unser Vorteil darin lag, dass unsere Aktionen nicht so leicht wie die des NSV auszurechnen waren."
Dem Team von Coach Marcus Schwarzer war mangelnder Einsatz gewiss nicht vorzuwerfen. Aber nach 30 Minuten hatte sich die HGN auf die begrenzten Offensivmittel des Tabellenvierten eingestellt. Zu viel Verantwortung lastete nach dem Ausfall von Thiago Santos (Meniskus-OP) auf den Schultern von Mittelmann Henning Scholz. Dieser schaffte es nicht, das Angriffsspiel in der entscheidenden Phase bis auf die Außenpositionen auszudehnen. "Alle haben sich auf Henning verlassen", sagte Schwarzer, "die Unterstützung von seinen Nebenleuten kam Mitte der zweiten Halbzeit leider zu spät. Wir haben uns zu wenig zugetraut."
Nach dem HGN-Sieg sind die Kräfteverhältnisse in Norderstedt für diese Saison klar. Doch in der Oberliga Hamburg bleibt die Aufstiegsfrage bis zum letzten Spieltag am kommenden Sonnabend offen. Die HGN (3./ 30:12 Punkte/Auswärtspartie beim Ahrensburger TSV) und der NSV (4./29:13/Heimspiel gegen den SC Alstertal-Langenhorn) benötigen jeweils einen Punkt, um den TuS Esingen (5./ 28:14) und die HG Hamburg-Barmbek (6./28:14) auf Distanz zu halten. Immerhin: Beide Mannschaften haben ihr sportliches Schicksal in der Hand.
Spielverlauf: 0:2, 1:3 (4.), 4:3, 5:4 (10.), 5:6, 8:6 (23.), 9:7, 9:9 (29.), 10:9 - 10:10, 13:11, 13:13 (39.), 16:13, 18:17 (47.), 20:17, 21:19 (53.), 24:20 (56.), 25:22, 28:22 (59.), 29:23.
Tore der HG Norderstedt: Timm Conring (11/4 Siebenmeter), Johannes Laskawy und Heiko Peters (je 5), Jan Beermann (4), Ole Werner, Christian Sörensen, Guido Schulz und Hagen Kröger (je 1).
Tore des Norderstedter SV: Henning Scholz (8/5 Siebenmeter), Ingo Ahrens (7/2), Christoph Stukenbrock, Tobias Schadendorf (je 3), Simon Drosdatis, Oliver Kloster (je 1). ...
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(erschienen am 13. April 2010 in Norderstedt)
Derby im Hallenhandball, heute um 16 Uhr
Wenn heute um 16 Uhr im Schulzentrum Süd die Schiedsrichter Stefan Brauer und Ingo Neitsch die Norderstedter Handballer zum Anwurf bitten, wird es für die beiden Teams um alles gehen. Die HG Norderstedt spielt gegen den Norderstedter SV um den Aufstieg in die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein.
Die Ausgangslage ist einfach. Siegt der NSV, hat er den Aufstieg sicher. Siegt die HGN, reicht dem Team im letzten Spiel ein Unentschieden zum Aufstieg. Verliert die HGN, kann sie aus eigener Kraft nicht mehr aufsteigen. Verliert der NSV, muss das Team das letzte Spiel gewinnen, um aufzusteigen. Im Falle einer Punkteteilung ist der NSV so gut wie aufgestiegen und die HGN muss wieder auf Schützenhilfe hoffen.
„Es ist Derby-Zeit. Heute geht es um alles!“, kündigt die Stadionzeitung der HG Norderstedt das Stadtduell an. Knapper auf den Punkt gebracht, geht es kaum. Im Hinspiel gewann die HG Norderstedt mit 24:22. Ein Ergebnis, das NSV-Trainer Markus Schwarzer am Ende natürlich nicht auf der Anzeigetafel sehen will. „Wir sind hoch motiviert und wollen die Hinspielniederlage wett machen. Außerdem können wir in dem Spiel den Aufstieg perfekt machen“, zählt NSV-Trainer Markus Schwarzer Vorteile für sein Team auf. Bis auf Spielmacher Thiago Santos, der sich einer Knie-OP unterziehen musste und Keeper Matthias Matuch, der an einer Augenbrauenverletzung und Bindehautentzündung laboriert, hat Schwarzer sein komplettes Team an Bord. „Wenn meine Mannschaft die taktischen Vorgaben umsetzen kann, werden wir als Sieger vom Feld gehen“, ist sich Schwarzer sicher.
Die HGN muss ebenfalls auf einen Spielmacher verzichten. Maximilian Holz urlaubt und verpasst so das Derby. „Das 28:14 im letzten Spiel gegen Barmstedt war gut für unser Selbstbewusstsein. Wir haben zwei gute Trainingswochen hingelegt und werden konditionelle Vorteile haben“, sind laut HGN-Co-Trainer Marian Kowynia Vorteile, die das Spiel für die HG Norderstedt entscheiden sollen. Am Ende werden vielleicht Nuancen das Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlagen lassen. Eines ist jedenfalls sicher: Ein gemeinsames Essen, wie es nach dem Hinspiel stattfand, ist bis jetzt nicht geplant.
Fast zur Nebensache wird da schon das Spiel der HGN-Damen gegen den Eimsbütteler TV. Siegt die HGN, hat das Team weiterhin Chancen, ebenfalls in die neue Oberliga aufzusteigen. Die Partie findet im Anschluss an das Stadtderby um 18 Uhr statt. (tm) ...
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(erschienen am 11. April 2010 in Norderstedt)
Rechtzeitig vor den abschließenden Spielen in der 2. Hamburger Handball-Liga, die am Sonntag (16 Uhr) mit dem Match bei Wandsbek 72 beginnen, scheint sich das Verletztenlager des dritten Männerteams der HG Norderstedt zu lichten.
Beim 34:27 (16:11)-Auswärtssieg gegen den SV Großhansdorf konnte Regisseur Hendrik Polert nach achtwöchiger Pause erstmals wieder Spielpraxis sammeln.
Die HGN (5./24:14) hofft, durch Siege über Wandsbek (6./ 17:21), eine Woche später gegen den Buxtehuder SV (4./ 26:12) und zuletzt über den TVB Hamburg (11./8:30) den TSV Ellerbek II (26:12) noch vom dritten Tabellenplatz verdrängen zu können.
Tore der HGN III: Karl Olaf Petters (10/3 Siebenmeter), André Richter (8), Mirko Rahn (7), Torben Harning (5), Sven Brunn (2), Frank Hoyer, Valentin Langwieler (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 10. April 2010 in Norderstedt)
![]() Hart umkämpft wie im Hinspiel wird die nächste Partie im Stadtderby sein. Foto: Maibom |
Am 11. April kommt es zum Stadtderby
Zwei Spieltage vor Saisonende sieht die Lage für die beiden Norderstedter Handball-Teams in Bezug auf ihr Saisonziel gut aus. Nach dem 35:32 des Norderstedter SV über den TV Fischbek und dem 28:14 der HG Norderstedt gegen den Barmstedter MTV sind beide Teams auf den Aufstiegsrängen zur Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg.
Weil der TuS Esingen beim 28:29 in Barmbek patzte rückte die HG Norderstedt schon vor dem vorletzten Spieltag auf den vierten Tabellenplatz vor. Der Norderstedter SV ist seit Januar auf einem Aufstiegsplatz.
Die HG Norderstedt zeigte nach der peinlichen 16:31-Pleite gegen die SG Hamburg-Nord Charakter, legte eine einwandfreie Leistung hin und gewann souverän. Der Norderstedter SV quälte sich zu einem mühsamen Sieg gegen den Tabellenvorletzten. Aus den letzten beiden Spielen braucht der NSV nur noch einen Sieg, die HGN noch drei Punkte, um aufzusteigen.
Am nächsten Spieltag wird eine Vorentscheidung fallen. Dann kommt es zum Stadtderby zwischen der HG Norderstedt und dem Norderstedter SV. Am 11 .April um 16 Uhr wird das hochbrisante Spiel im Schulzentrum Süd angepfiffen. (tm) ...
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(erschienen am 04. April 2010 in Norderstedt)
Nur zu gern hätten die Oberliga-Handballer der HG Norderstedt nach dem 28:14 (12:6)-Heimsieg über den Barmstedter MTV die Punktrunde 2009/2010 abgeschlossen. Dank der 28:29-Pleite des TuS Esingen bei der HG Hamburg-Barmbek haben sich die Männer von HGN-Trainer Markus Ginckel nun an den Esingern vorbei auf Rang vier vorgeschoben - das ist der letzte Platz, der noch die Qualifikation für die kommende gemeinsame Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein bedeutet.
Doch zuvor muss die HGN noch das Lokalderby gegen den Norderstedter SV überstehen und abschließend beim Tabellenachten Ahrensburger TSV einen Sieg einfahren. Nach aktuellem Stand benötigt die HGN aus beiden Partien drei Punkte, um ihr Saisonziel sicher aus eigener Kraft zu erreichen.
"Die Spieler haben sich nach unserer 16:31-Pleite gegen Hamburg-Nord zusammengesetzt, sich motiviert und dann mit einem Eifer trainiert, dass es eine reine Freude war", so Ginckel, "und gegen Barmstedt haben sie sich nun die erste Belohnung für ihren Einsatz geholt."
Die Tore der HG Norderstedt: Ole Werner (5), Hagen Kröger (4), Heiko Peters (4/1 Siebenmeter), Timm Conring und Thiemo Fraatz (je 4/2), Christian Sörensen, Jan Beermann, Johannes Laskawy (je 2), Ewgenij Ryzh (1).
Die Tabellenspitze: 1. HSV-Handball II (34:6 Punkte), 2. SG Hamburg-Nord (31:9), 3. Norderstedter SV (29:11), 4. HG Norderstedt (28:12), 5. HG Hamburg-Barmbek (27:13), 6. TuS Esingen (26:14). (ust) ...
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(erschienen am 30. März 2010 in Norderstedt)
Die Oberliga-Handballerinnen der HG Norderstedt (6./20:18 Punkte) haben beim 22:22 (10:12)-Remis gegen den TSV Wandsetal (9./14:22) einen Zähler eingebüßt. Doch das Team von Trainer Stefan Franck ist mit nur drei Punkten Rückstand bei drei ausstehenden Partien immer noch auf Schlagdistanz zum vierten Tabellenplatz, der das Ticket für die künftige Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein bedeutet.
Gegen Wandsetal stand Coach Franck verletzungs- und urlaubsbedingt nur eine Wechselspielerin zur Verfügung. "Insofern bin ich angesichts unserer Leistungssteigerung gegen Spielende mit dem Match zufrieden", sagte der HGN-Trainer, "wir haben geleistet, wozu wir derzeit in der Lage sind." Lob kassierten die Keeperinnen Saskia Paschen und Maike Denkewitz sowie Rückraumspielerin Claudia Danger, die trotz dreiwöchiger Trainingspause in der Schlussphase Verantwortung übernahm.
Spielverlauf: 2:0, 4:2, 4:5, 6:5, 6:8 (20.), 8:11, 10:12 - 12:12, 12:15, 15:16, 15:18 (46.), 19:19, 19:21 (54.), 22:21, 22:22.
Die Tore der HGN: Elina Werner (8/4 Siebenmeter), Tina Bahnsen (6), Nicole Skowronek (4), Claudia Danger (3), Sabrina Dorsch (1). (ust) ...
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(erschienen am 10. März 2010 in Norderstedt)
Das zweite Handball-Männerteam der HG Norderstedt (11./14:22 Punkte) hat sich durch einen 27:25 (16:14)-Sieg über die HG Hamburg-Barmbek II (3./22:14) ans untere Mittelfeld herangearbeitet. Nächster Gegner ist am 20. März die SG Hamburg-Nord II (10./15:21), an der die HGN-Männer durch einen Erfolg vorbeiziehen würden. Die Siegtore nach dem 25:25 warfen Sascha Burmeister und Mark Herter.
Die Tore der HGN II: Claudius Laskawy (9), Mark Herter (5), Sven Holz (4), Sascha Miesner und Sascha Burmeister (je 3), Hendrik Jansen (2), Dennis Struwe (1). (ust) ...
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(erschienen am 10. März 2010 in Norderstedt)
![]() Symptomatisch für das HGN-Team: Max Holz findet gegen Nils Becker (links) und Andreas Finnberg kein Durchkommen. FOTO: MAIBOM |
HG Norderstedt - SG Hamburg-Nord 16:31
Aus der geplanten Revanche für die 30:35-Hinspielpleite wurde ein Debakel für die Handballer der HG Norderstedt. Die Oberliga-Handballer der HG Norderstedt präsentierten sich in eigener Halle gegen den neuen Tabellenzweiten SG Hamburg-Nord völlig von der Rolle und kassierten eine auch in dieser Deutlichkeit verdiente 16:31 (5:14)-Klatsche. Damit hat das Team von HGN-Coach Markus Ginckel wertvollen Boden im Kampf um den vierten Tabellenplatz verloren, der die Qualifikation zur Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein bedeutet.
"Wir haben uns selber zu Spielbeginn den Zahn gezogen", sagte Coach Ginckel. Nach mehreren Innenpfostentreffern, die dann auch gleich zu Gegentoren führten, sowie mehreren vergebenen Großchancen in den ersten zehn Minuten beobachtete der HGN-Trainer, wie seine Spieler das Selbstvertrauen verloren. "Da gingen reihum die Schultern runter, alle wirkten verunsichert", so Ginckel, der mit seiner gut besetzten Auswechselbank zu retten versuchte, was zu retten war. "Aber egal, wen ich brachte. Im Angriff kamen wir gegen die zugegeben besseren Hamburger nicht durch und produzierten immer wieder Ballverluste."
Doch noch ist nichts verloren, zumal Tabellennachbar TuS Esingen beim AMTV mit 32:35 Federn ließ. Mit drei Siegen in den ausstehenden Spielen, auch gegen Lokalrivale NSV, können die HGN-Männer immer noch auf einen Platz in der künftigen Oberliga hoffen - aber dafür darf es keinen Patzer mehr geben...
Spielverlauf: 1:0, 2:13 (23.), 2:14, 5:14 - 8:16, 10:20, 12:27 (53.), 15:28, 16:31.
Die Tore der HG Norderstedt: Ole Werner, Dennis von Seelen, Heiko Peters, Jan Beermann und Timm Conring (je 2), Ewgenij Ryzh (2/2 Siebenmeter), David Caballero, Guido Schulz und Hagen Kröger (je 1), Thiemo Fraatz (1/1). (ust) ...
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(erschienen am 09. März 2010 in Norderstedt)
Heute erstes von vier Endspielen um den Aufstieg
Wenn heute ab 16 Uhr im Schulzentrum Süd die Handball-Herren der HG Norderstedt gegen die SG Hamburg-Nord antreten, dann beginnt für die Norderstedter das erste von vier Endspielen um den Aufstieg in die kommende Oberliga Schleswig-Holstein / Hamburg. Die Generalprobe beim Niendorfer TSV war geglückt. Mit 30:27 war der Tabellenzehnte geschlagen worden.
Allerdings hatte sich HGN-Trainer Markus Ginckel den Sieg im Vorwege etwas anders vorgestellt. Die Norderstedter mussten punkten, doch sie lagen zur Pause mit 13:14 im Hintertreffen. Erst als Ginckel seine jungen Wilden von der Leine ließ, wendete sich das Blatt zugunsten der Norderstedter.
Johannes Laskawy, Max Holz, Ewgenij Ryzh und Ole Werner hatten vor zwei Jahren zusammen für die HGN in der A-Jugend-Regionalliga gespielt. Nun holten sie zusammen mit Guido Schulz und Eike Wertz die Kohlen für die HGN aus dem Feuer. Schnell hatten sie den Rückstand egalisiert und die Führung heraus gespielt, die bis zum Schlusspfiff hielt.
Das war ein ganz wichtiger Sieg für die Norderstedter. Denn es gibt in dieser Saison vier Aufstiegsplätze und die HGN ist Tabellenfünfter. Hinter dem mit drei Punkten Vorsprung führenden HSV Hamburg 2 liegt ein Quartett nur einen Punkt von einander getrennt auf den Verfolgerplätzen. Der Norderstedter SV, die SG Hamburg-Nord, TuS Esingen und die HG Norderstedt.
Ein Sieg heute, am besten mit mehr als sechs Toren Differenz, ist für die Norderstedter Pflicht, denn über den direkten Vergleich, der in Hamburg mehr zählt als das Torverhältnis, werden sie kaum den Sprung in die neue Oberliga schaffen. Gegen den HSV, der aber kaum noch abgefangen werden kann, haben die Norderstedter den Vergleich gewonnen, gegen Esingen verloren. Gegen die SG Hamburg-Nord müssen sie fünf Tore aufholen, gegen den Norderstedter SV haben sie im Hinspiel nur mit 24:22 gewonnen.
In der Situation hilft nur Siegen. Heute ab 16 Uhr haben es die HG Norderstedt-Herren in der Hand, den undankbaren fünften Platz gegen einen Aufstiegsrang zu tauschen. (tm) ...
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(erschienen am 07. März 2010 in Norderstedt)
Die Oberliga-Handballfrauen der HG Norderstedt (19:17 Punkte) haben sich in der Tabelle durch einen 24:23 (15:8)-Sieg über die HT 16 Hamburg auf den sechsten Platz vorgeschoben. Doch um ein Haar hätten sich die bösen Vorahnungen von HGN-Trainer Stefan Franck vor der Auswärtspartie beim Tabellenzehnten bewahrheitet. "Wenn man über Wochen nur sechs oder sieben Frauen im Training hat, stellen sich irgendwann auch unangenehme Folgen ein", so der Coach. Den knappen Auswärtserfolg sicherten in der Schlussphase die kampfstarke Deckung sowie Sabrina Dorsch und Elina Werner per Siebenmeter.
Die Tore der HG Norderstedt: Elina Werner (11/5 Siebenmeter), Tina Bahnsen (5), Sabrina Dorsch (3), Claudia Danger (2/2), Christine Köhn, Nicole Skowronek und Nicole Claussen (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 04. März 2010 in Norderstedt)
Es muss nicht immer eine Standpauke sein: Eigentlich hätte Markus Ginckel, Trainer der Oberliga-Handballer der HG Norderstedt, in der Halbzeitpause des Auswärtspunktspiels beim Niendorfer TSV guten Grund gehabt, seinen Männern - wieder einmal - lautstark ins Gewissen zu reden. Schließlich lag der Tabellenfünfte beim Drittletzten NTSV nach 30 Minuten mit 13:14 zurück; die beiden fest eingeplanten Punkte schienen gefährdet.
Aber der Coach beließ es bei ruhigen Worten, sprach taktische Abläufe an und schickte dann seine jüngste Formation in dieser Saison aufs Feld. Und was Guido Schulz, Johannes Laskawy, Max Holz, Ewgenij Ryzh, der A-Jugendliche Eike Wertz sowie Ole Werner (Altersdurchschnitt: knapp 20 Jahre) ablieferten, war sehenswert. Die Youngster spielten eine 22:17-Führung (44.) heraus und retteten einen 30:27-Erfolg ins Ziel.
Die Aktion "Jugend forscht" war eine Folge der Norderstedter Personalnot. Die Gäste mussten ohne David Caballero, Thiemo Fraatz und Hagen Kröger in die Partie gehen. Nach 20 Minuten fiel dann auch noch Kreisläufer Jan Beermann (Schlag ins Gesicht) verletzt aus. Heiko Peters und Dennis von Seelen waren zudem angeschlagen.
"Das ist für mich als Trainer ein tolles Gefühl. Du schickt deine jüngsten Spieler auf die Platte und siehst, dass es tatsächlich funktioniert", so Markus Ginckel, "das macht Mut für das nun folgende wichtige Rückspiel gegen die SG Hamburg-Nord."
Spielverlauf: 4:2, 6:6, 9:9, 12:12, 14:13 - 17:22, 21:25, 25:27, 27:30.
Die Tore der HG Norderstedt: Johannes Laskawy (7), Max Holz (5), Eike Wertz (4), Timm Conring (4/2 Siebenmeter), Jan Beermann (3), Ole Werner, Ewgenie Ryzh und Heiko Peters (alle 2), Dennis von Seelen (1). (ust) ...
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(erschienen am 01. März 2010 in Norderstedt)
![]() Der 21jährige Maximilian Holz führte gut Regie bei der HG Norderstedt. Außerdem steuerte er neun Treffer zum Sieg gegen den AMTV Hamburg bei. Foto: Maibom |
Gewonnen und doch verloren, so stellt sich die Situation der HG Norderstedt nach dem 17. Spieltag in der Handballoberliga der Herren dar. Trotz des 37:31-Erfolges über den AMTV Hamburg rutschte die HG Norderstedt aus den vier Aufstiegsplätzen raus, weil die SG Hamburg-Nord in der vergangenen Woche gleich zwei Siege landen konnte.
HGN-Coach Markus Ginckel war entsprechend frustriert. „Wir sind daheim seit über vier Monaten ungeschlagen und haben gerade einen deutlichen Sieg gelandet und doch stellt sich keine Freude ein", sagte der geknickte Norderstedter Trainer. Diesmal waren aber nicht die Norderstedter Spieler schuld an dem unzufriedenen Gesichtsausdruck des Übungsleiters. Die säuerliche Miene hatte er viel mehr dem Spitzenreiter vom HSV Hamburg zu verdanken. Denn der leistete sich einen peinlichen 27:31-Ausrutscher gegen die SG Hamburg-Nord. Leidtragende waren die Norderstedter. Denn die SG gewann auch noch das Nachholspiel beim Tabellenvorletzten Barmstedter MTV ganz locker mit 35:20 und kegelte so die Norderstedter aus den Aufstiegsplätzen.
Dabei war die HG Norderstedt gegen den AMTV mit einer soliden Leistung in Vorlage getreten. Für den verletzt fehlenden David Caballero machte Maximilian Holz eine gute Partie auf der Spielmacherposition und war mit neun Treffern zugleich bester Werfer der HGN. Die wieder genesenen Heiko Peters (5 Tore) und Johannes Laskawy (6) überzeugten im Rückraum. Unter dem Strich geriet der Erfolg gegen den Tabellenachten nie in Gefahr. Und trotzdem ist die HGN zurzeit nur Fünfter.
Einfacher hatte es zwar der Norderstedter SV seinen Platz in der Spitzengruppe zu verteidigen. Beim Ahrensburger TSV gab es einen kampflosen Sieg, weil die Ahrensburger keine Mannschaft zusammen bekamen. Der Norderstedter SV bleibt Tabellenzweiter.
Zum 18ten der 22 Spieltage traten beide Norderstedter Teams bereits gestern Abend an. Die HGN musste beim Drittletzten, dem Niendorfer TSV, spielen. Der Norderstedter SV musste bei der HG Hamburg-Barmbek antreten. Die HGHB hat als Tabellensechster auch noch Ambitionen auf einen der vier Aufstiegsplätze. Sie liegt nur zwei Punkte hinter dem NSV. Beide Spiele waren erst nach Redaktionsschluss beendet. (tm) ...
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(erschienen am 28. Februar 2010 in Norderstedt)
Ohne Glanz und Gloria haben die Oberliga-Handballfrauen der HG Norderstedt in eigener Halle gegen Schlusslicht SG Harburg mit 29:26 (13:12) gewonnen.
Gegen die in ihren Mitteln beschränkten, aber unbeirrt kämpfenden Gäste kamen die Norderstedterinnen nur langsam in Tritt. Technische Patzer und Fehlwürfe summierten sich auf beiden Seiten zu insgesamt 75 Ballverlusten.
"Wir hatten letztlich Erfolg, weil wir nicht nachgelassen und bis zum Schluss aufs Tempo gedrückt haben", sagte HGN-Coach Stefan Franck, "das war ein Arbeitssieg, bei dem wir es versäumt haben, mehr Tore zu erzielen."
Bei noch fünf ausstehenden Spielen - davon die nächsten drei gegen Teams, die in der Tabelle hinter ihnen rangieren - haben die Norderstedterinnen immer noch eine kleine Chance, sich am Saisonende für die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zu qualifizieren.
Spielverlauf: 1:2, 3:4 (10.), 6:4, 7:6, 10:6 (20.), 10:10 (27.), 11:11, 13:12 - 15:12, 16:15, 17:16 (39.), 21:16 (42.), 21:19, 23:20, 23:22 (50.), 25:22, 27:23 (57.), 29:24, 29:26.
Tore der HG Norderstedt: Elina Werner (8/5 Siebenmeter), Claudia Danger (7/2), Tina Bahnsen (6), Nicole Skowronek (3), Britta Böckmann, Josephine Palm, Sabrina Dorsch, Kathrin Wasner und Christine Köhn (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 25. Februar 2010 in Norderstedt)
"Das war ein wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt", sagte René Prignitz. Der Trainer des zweiten Handball-Männerteams der HG Norderstedt (2. Hamburger Liga) war beim 32:29 (16:18)-Heimsieg des Tabellenelften gegen die SV Blankenese vor allem mit der Leistung nach der Pause zufrieden. "Die Abwehr stand stabil, und beim Torwurf waren wir konsequent."
In der Parallelstaffel musste derweil das dritte Männerteam der HGN (3./22:10 Punkte) nun doch seiner Personalnot Tribut zollen. Bei der 24:29 (11:13)-Auswärtspleite gegen die SG Wilhelmsburg standen den Norderstedtern nur noch fünf Feldspieler aus dem eigenen Kader zur Verfügung. Ergänzt durch Sven Holz (HGN II) und Alexander Rieboldt (HGN VI) schwanden früh die Kräfte. "In dieser Verfassung werden wir am Sonntag gegen Tabellenführer FC St. Pauli wohl auch eine Packung bekommen", sagte Teamsprecher Karl Olaf Petters.
Die Tore der HG Norderstedt II: Thilo Mohns (9), Sascha Miesner und Marian Kowynia (je 4), Julian Sievert (4/2 Siebenmeter), Den nis Struwe und Eike Wertz (je 3), Sven Holz und Christoph Mordhorst (je 2), Sascha Burmeister (1).
Die Tore der HG Norderstedt III: Karl Olaf Petters (8/3), Enno Lagemann (5), Sven Brunn (4), Frank Hoyer (3), Alexander Rieboldt (2), Sven Holz und Christian Kühl (1). (ust) ...
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(erschienen am 25. Februar 2010 in Norderstedt)
![]() HGN-Rückraumriese Johannes Laskawy (21) überzeugte gegen den AMTV Hamburg mit sechs Treffern und guten Kreisanspielen. FOTO: MAIBOM |
HG Norderstedt bezwingt AMTV Hamburg
Die Freude über den 37:31 (19:13)-Heimsieg gegen den AMTV währte bei den Oberliga-Handballern der HG Norderstedt nur kurz. Aus der Volksbank-Arena kam die Kunde von der überraschenden 27:31-Heimniederlage von Spitzenreiter HSV-Handball II gegen die SG Hamburg-Nord.
Der Grund für das ungläubige Kopfschütteln der Norderstedter: Ihr Plan, sich nun endlich auch nach Minuspunkten von der SG (5./23:9 Punkte) abzusetzen, war geplatzt. Das Team von HGN-Trainer Markus Ginckel ist mit 24:10 Punkten momentan Tabellenvierter und belegt so den letzten Rang, der den Sprung in die künftige Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein bedeutet. Doch damit dürfte bereits heute Schluss sein, wenn die SG Hamburg-Nord beim Barmstedter MTV antritt.
"Schade, da gewinnt man mit sechs Toren, ist seit vier Monaten zu Hause ungeschlagen, und doch kommt kein Jubel auf", sagte Coach Ginckel, "dabei war das eine kontrollierte und überzeugende Leistung von uns."
Lob gab es für die starke erste Halbzeit von Regisseur Max Holz. Überzeugend auch die Auftritte der Rückraumspieler Heiko Peters und Johannes Laskawy. Letzterer traf sechsmal und setzte immer wieder die Kreisläufer Jan Beermann und Ole Werner in Szene.
Spielverlauf: 3:3, 6:4, 6:6, 9:6, 12:9, 14:11, 17:11, 19:13 - 21:15, 24:17, 26:19, 29:23, 30:28, 32:28, 35:29, 37:31.
Die Tore der HG Norderstedt: Maximilian Holz (9), Johannes Laskawy und Jan Beermann (je 6), Heiko Peters (5), Timm Conring (5/1 Siebenmeter), Ole Werner (2), Thiemo Fraatz, Christian Sörensen, Guido Schulz und Hagen Kröger (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 23. Februar 2010 in Norderstedt)
HG Norderstedt triumphiert beim SC Alstertal-Langenhorn
"Auf die Jugend ist Verlass." Zu dieser Erkenntnis kam Markus Ginckel, Coach der Oberliga-Handballmänner der HG Norderstedt (4./22:10 Punkte), nach dem 26:23 (16:9)-Auswärtssieg beim SC Alstertal-Langenhorn. Da die etatmäßigen Spielmacher Dennis von Seelen (Fingerverletzung) und David Caballero (Probleme mit dem Sprunggelenk) ausfielen, übernahmen Hagen Kröger (20) und Max Holz (21) die Mittelposition - und erledigten ihre Aufgabe mit Bravour.
"Wir sind zwar anfangs nur langsam in Tritt gekommen, aber nach unserem Zwischenspurt hatte ich nie das Gefühl, dass wir die Partie noch verlieren können", sagte Trainer Ginckel. Besagter Zwischenspurt war die Phase von der 19. bis 27. Minute. Wie losgelöst wirbelten die Norderstedter die Gastgeber durcheinander. Keeper Nils Frenzel hielt seinen Kasten sauber, Routinier Timm Conring (29) sowie Hagen Kröger und die Kreisläufer Ole Werner (19) und Jan Beermann (24) erzielten neun Tore in Folge. Ein Schock, von dem sich der SC Alstertal-Langenhorn bis kurz vor Spielende nicht erholte.
"Dass die Hamburger dann doch noch einmal bis auf zwei Tore an uns herangekommen sind, ist symptomatisch für uns", so Ginckel, "wir spielen eine Partie, in der wir klar überlegen sind, nicht konsequent zu Ende."
Dank einer zweiten "Mauer-Phase" von Keeper Frenzel sowie einem nun auftrumpfenden Ewgenij Ryzh (20) als weiterem Mitglied im "Klub der jungen Wilden" brachte die HG Norderstedt den verdienten Auswärtssieg nach Hause.
Spielverlauf: 0:2, 1:4, 5:4, 6:8 (19.), 15:8 (27.), 16:9 - 17:10, 18:13, 20:15, 22:17, 24:19, 24:22, 26:22, 26:23.
Die Tore der HG Norderstedt: Hagen Kröger, Jan Beermann (je 5), Timm Conring (5/1 Siebenmeter), Ewgenij Ryzh (3), Johannes Laskawy, Ole Werner (je 2), Thiemo Fraatz, Heiko Peters und Christian Sörensen (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 16. Februar 2010 in Norderstedt)
Die 25:32 (7:18)-Auswärtsniederlage gegen den SC Alstertal-Langenhorn wurde für Stefan Franck, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HG Norderstedt, zu einem Wechselbad der Gefühle. Die Partie, die für den Tabellensiebten (15:17 Punkte) ordentlich begonnen hatte, drohte in der anschließenden halben Stunde in ein Debakel auszuarten.
"Mit einem Schlag hatten wir unsere Marschroute verloren und haben nur noch überhastet agiert", sagte Stefan Franck. Der Coach sah mit Grausen, wie sich der ungeschlagene Tabellenführer über 14:7 und 23:9 bis auf 28:11 (42.) absetzte: "Die Mehrzahl der Gegentreffer fiel per Gegenstoß, der SC Alstertal-Langenhorn kam kaum in die Verlegenheit, einen Positionsangriff ausspielen zu müssen."
Doch ebenso plötzlich, wie die HGN-Frauen den Faden verloren hatten, fanden sie ihn dann wieder. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Stella Krieger, das Franck als "Weckruf" für die Mannschaft wertete, zogen die Gäste wieder ihr gewünschtes Tempospiel auf, fingen Bälle ab und kombinierten sicher.
"Die letzten 15 Minuten haben mir - und vor allem auch den Spielerinnen - gezeigt, was sie eigentlich können", bilanzierte Trainer Franck, "auch wenn wir dieses Match mit sieben Toren Differenz immer noch deutlich verloren haben, hatten wir zum Schluss Spaß am Spiel. Die Mannschaft hat Zuversicht für die kommenden Aufgaben getankt."
Spielverlauf: 5:3 (12.), 12:5 (22.), 14:7 (27.), 18:7 - 23:9 (36.), 28:11 (42.), 32:25.
Die Tore der HG Norderstedt: Elina Werner (8/4 Siebenmeter), Nicole Skowronek (5), Tina Bahnsen und Claudia Danger (je 4), Kathrin Wasner (2), Britta Böckmann und Heike Rettke (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 16. Februar 2010 in Norderstedt)
Das dritte Handball-Männerteam der HG Norderstedt (Staffel II der 2. Hamburger Liga) macht das Beste aus der angespannten Personalsituation. Auch ohne Hendrik Polert, Lars Ihde und Mirko Rahn (alle verletzt) sowie André Richter und Marian Kowynia (verhindert) kam der Tabellendritte (22:8 Punkte) beim AMTV Hamburg II (8./11:19) zu einem 30:21 (14:7)-Erfolg.
"Das war für uns ein Spiel an der Schmerzgrenze", sagte Teamsprecher Karl Olaf Petters, "letztlich haben wir den AMTV mit einer starken Abwehr und einem ausgezeichneten Dennis Warmer im Tor niedergerungen."
Die Tore der HG Norderstedt III: Karl Olaf Petters (11/3 Siebenmeter), Sven Brunn (6), Valentin Langwieler (4), Christian Kühl und Torben Harning (je 3), Frank Hoyer (2), Enno Lagemann (1). (ust) ...
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(erschienen am 16. Februar 2010 in Norderstedt)
Mit 30:29 haben die Oberliga-Handballer der HG Norderstedt beim Tabellenzweiten TuS Esingen gewonnen, den Sieg aber teuer bezahlen müssen. Drei Rote Karten verteilte das Schiedsrichtergespann an die Norderstedter. Eine davon an Timm Conring, der den letzten Angriff der Esinger mit einem Foulspiel unterband, just nachdem die HGN das 30:29 erzielt hatte. HGN-Trainer Markus Ginckel soll, weil er Conring zum Foulspiel aufgefordert haben solle, nun gesperrt werden. Ginckel beteuert jedoch seine Unschuld. Beim Sieg hat die HG Norderstedt ein zwischenzeitliches 14:21 aufgeholt - eine wahre Energieleistung, aber die Norderstedter bleiben auf Platz fünf der Tabelle. Tabellendritter ist der Norderstedter SV, der seine Aufgabe am 15. Spieltag souverän löste. Mit 43:20 wurde der Tabellenzehnte Barmstedter MTV bezwungen. Gestern, nach Redaktionsschluss, spielte der NSV gegen den TuS Esingen. (tm) ...
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(erschienen am 14. Februar 2010 in Norderstedt)
Drei Rote Karten und ein mögliches Nachspiel für Trainer Markus Ginckel - die Oberliga-Handballer der HG Norderstedt (5./20:10 Punkte) haben sich den 30:29 (13:15)-Sieg beim Tabellenzweiten TuS Esingen (22:8) teuer erkauft. Nach dramatischem Spiel und einem Sieben-Tore-Comeback liegt die HGN weiter gut im Rennen um den vierten Tabellenplatz, der die Qualifikation für die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein bedeutet.
"Meine Spieler haben Kampfgeist und Siegeswillen gezeigt", sagte Coach Ginckel, "ich bin stolz auf die Mannschaft." Wenn der Trainer Pech hat, wird er jedoch demnächst einige Partien seines Teams von der Tribüne aus ansehen müssen.
In der hektischen Schlussphase, in der Max Holz fünf Sekunden vor dem Abpfiff den Siegtreffer für die HGN erzielte, überschlugen sich die Ereignisse. Esingen versuchte einen Kempa-Trick zum 30:30, Timm Conring unterband die Aktion mit einem Foul. Er sicherte so den Sieg, sah aber wie zuvor schon Thiemo Fraatz (43., drei Zeitstrafen) und Ewgenij Ryzh (50., Foul) den roten Karton. Doch die Schiedsrichter wollten eine Aufforderung Ginckels zum Foul gehört haben und schrieben einen entsprechenden Bericht - eine Sperre droht. Ginckel: "Ein Unding, ich habe nichts gerufen."
Spielverlauf: 2:2, 2:6, 4:7, 9:7, 9:9, 12:9, 15:13 - 18:13, 21:14 (38.), 21:18, 24:22, 26:26 (55.), 27:26, 27:28 (59.), 29:29, 29:30.
Die Tore der HG Norderstedt: Johannes Laskawy (7), Max Holz (5), Jan Beermann und Timm Conring (je 4), David Caballero, André Richter und Ewgenij Ryzh (je 2), Thiemo Fraatz (2/1 Siebenmeter), Hagen Kröger und Guido Schulz (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 08. Februar 2010 in Norderstedt)
![]() Thiemo Fraatz war einziger Spieler der HG Norderstedt, der durchwegs positiv im Spiel gegen Fischbek auffiel. Acht Treffrer erzielte der Rückraumschütze der Norderstedter. Foto: Maibom |
Fast wäre es schief gegangen. Mit einem Energie-Akt in der letzten Viertelstunde retteten die Oberliga-Herren der HG Norderstedt den 27:26-Sieg gegen Schlusslicht TV Fischbek. „Wenn wir in die gemeinsame Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg wollen, dann müssen wir ein Spiel gegen das Schlusslicht gewinnen", sagte HGN-Trainer Markus Ginckel vor dem Match. Einfach war es nicht. Mit Dennis von Seelen und Heiko Peters waren zwei zentrale Spieler krank, Johannes Laskawy ging angeschlagen ins Spiel. „Wir haben uns etwas ausgedacht. Mal schauen, ob wir die HGN ärgern können", sagte Rainer Konopka. Ex-HGN-Trainer und nun Coach in Fischbek, vor dem Spiel. Das klappte, jedenfalls lange Zeit. Mit einer offensiven 3:2:1-Deckung nahm der TVF dem HGN-Angriffsspiel den Schwung. Nur mit Einzelaktionen waren die Gastgeber erfolgreich. Auf der Gegenseite nutzte der TVF die oft zu verhaltene HGN-Abwehr zu vielen leichten Toren. Die verdiente 13:10-Pausenführung war der Lohn. Eine intensive Halbzeit-Traineransprache und 15 Spielminuten später bog dann die HGN auf die Erfolgsspur ein. Das 17:20 aus der 44. Minute wurde gedreht, zwei Minuten vor Spielende gingen die Gastgeber 25:24 in Führung. Letztere gaben sie nicht mehr her. Statt lobender Worte nach dem Spiel gab es noch eine Gardinenpredigt für die HGN-Herren durch Trainer Markus Ginckel. Gegen den TuS Esingen, den Gegner dieses Wochenendes, reicht eine solche spielerische Qualität jedenfalls nicht, um zu gewinnen. Denn der TuS ist souveräner Tabellenzweiter. (tm) ...
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(erschienen am 07. Februar 2010 in Norderstedt)
Beide A-Jugend-Oberligamannschaften der HG Norderstedt müssen nach Siegen am vergangenen Spieltag nachlegen, um die Chance auf einen weiteren Schritt nach oben zu wahren. Die Mädchen von Trainerin Nicola Banthin (2./21:5 Punkte) konnten es sich beim 19:14 (13:5) gegen den TuS Esingen sogar leisten, zur Pause Josefine Palm an das parallel antretende Frauenteam abzugeben. Am Sonntag, 15 Uhr, müssen bei der SG Wilhelmsburg (4./14:12) aber alle Spielerinnen an Bord sein, um den Anschluss zu Tabellenführer THB Hamburg 03 (25:1) zu halten.
Die männliche A-Jugend der HGN (3./ 14:10) spielt am Sonnabend beim TuS Esingen (2./17:5). Mut dürfte da der 26:22 (14:10)-Heimsieg über die Halstenbeker TS (7./10:14) machen. Nach einer 23:12-Führung (45.) konnte Coach Marian Kowynia munter durchwechseln. Bester Werfer: Felix Burmeister (9 Tore). (ust) ...
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(erschienen am 05. Februar 2010 in Norderstedt)
![]() Kreisläufer Ole Werner (19) erzielte für die HG Norderstedt gegen Schlusslicht TV Fischbek zwei Tore. FOTO: MAIBOM |
HG Norderstedt schrammt an Blamage vorbei
Wer das Oberliga-Handballspiel zwischen den Männern der HG Norderstedt (6./ 18:10) und Schlusslicht TV Fischbek (2:26) nicht gesehen hatte und erst die Halle betrat, als der 27:26 (10:13)-Heimsieg der HGN feststand, dürfte irritiert gewesen sein.
HGN-Trainer Markus Ginckel wollte nach der Partie nicht feiern. Im Gegenteil: Der Coach versammelte seine Spieler nach dem so dringend benötigten Sieg im Kampf um die Qualifikation für die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein und faltete sie lautstark zusammen.
"Ich habe wie schon in der Pause meinen Zorn rausgelassen", sagte Ginckel, "wir hatten den Tabellenletzten zu Gast, müssen jedes Spiel gewinnen - und doch hatte ich das Gefühl, dass das Team in der ersten Halbzeit nicht alles geben wollte." Der HGN-Coach glaubte eine "Das-wird-schon-gehen"-Mentalität zu erkennen, vermisste Ideen und Einsatz.
Immerhin fruchtete die Kabinenpredigt - fortan "brannten" die Norderstedter, ohne allerdings überzeugen zu können. Positiv taten sich lediglich Thiemo Fraatz im linken Rückraum und Linksaußen Hagen Kröger hervor. Ohne den verletzten Spielmacher Dennis von Seelen und Heiko Peters (krank) fehlten aber Optionen für taktische Wechsel. Die HGN leistete sich einen weiteren Formeinbruch, den die Gäste nutzten, um mit 17:20 in Führung zu gehen (44.).
Ginckel: "Ich hatte gehofft, dass einige im Team mehr tun würden, um unsere Ausfälle zu kompensieren. Letztlich können wir glücklich sein, uns den Sieg mit dem zumindest in der letzten Viertelstunde stimmenden Einsatz doch noch erkämpft zu haben."
Spielverlauf: 2:2, 4:5 (10.), 6:8, 9:11 (24.), 10:13 - 12:14, 14:14, 17:16 (40.), 17:20, 20:21 (50.), 25:24 (58.), 26:24, 27:25, 27:26.
Die Tore für die HG Norderstedt: Thiemo Fraatz (8/2 Siebenmeter), Timm Conring (5/2), David Caballero (4), Johannes Laskawy und Hagen Kröger (je 3), Ole Werner (2), Max Holz und Ewgenij Ryzh (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 02. Februar 2010 in Norderstedt)
Das dritte Handball-Männerteam der HG Norderstedt hat einen klaren 32:24 (16:10)-Heimsieg gegen den TSV Ellerbek II eingefahren. Durch den vierten Erfolg in Serie hat sich die HGN (18:8 Punkte) an den Ellerbekern (18:10) vorbei auf Rang drei in der 2. Hamburger Liga vorgeschoben. Das Hinspiel hatten die Gäste noch mit 28:25 für sich entschieden.
"Das war kämpferisch stark", sagte Teamsprecher Karl Olaf Petters, "in der Abwehr haben wir unsere etwa 20 Jahre jüngeren Gegenspieler gut im Griff gehabt." Der Sieg ist bemerkenswert, weil die HGN auf Lars Ihde (verletzt), Enno Lagemann (krank), Valentin Langwieler (verhindert), Olaf Karras (Urlaub) und ab der 35. Minute auch auf Hendrik Polert (verletzt) verzichten musste. Stark: Torben Harning mit neun Toren.
In der Parallelstaffel hat das zweite Männerteam der HGN (11./8:20) seine Durststrecke beendet und nach fünf Pleiten in Folge beim 26:26 (15:10) gegen die Halstenbeker TS (7./12:16) erstmals wieder gepunktet.
Die Tore der HG Norderstedt III: Torben Harning (9), Mirko Rahn (7), André Richter (6/2), Karl Olaf Petters (5/2), Hendrik Polert und Sven Brunn (je 2), Frank Hoyer (1).
Die Tore der HG Norderstedt II: Thilo Mohns und Peter Katzor (je 7), Dennis Struwe und Hagen Kröger (je 3), Sascha Miesner, Christoph Mordhorst und Julian Sievert (je 2). (ust) ...
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(erschienen am 02. Februar 2010 in Norderstedt)
Das dritte Handball-Männerteam der HG Norderstedt (Staffel II der 2. Hamburger Liga) hat das Auswärtsmatch beim Rellinger TV mit 31:23 (14:12) gewonnen. Auch ohne die verhinderten Hendrik Polert und Valentin Langwieler sowie Lars Ihde (Achillessehnenriss) bissen sich die HGN-Routiniers in die Partie hinein und ließen nach der 46. Minute (23:22) nur noch ein Gegentor zu. Die Norderstedter (4./16:8 Punkte) könnten am Sonntag um 12 Uhr mit einem Heimsieg den TSV Ellerbek II (18:8) vom dritten Tabellenplatz verdrängen.
Torschützen gegen Rellingen waren André Richter (12/3 Siebenmeter), Karl Olaf Petters, Enno Lagemann (je 5), Mirko Rahn (4), Torben Harning (3) und Sven Brunn (2). (ust) ...
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(erschienen am 27. Januar 2010 in Norderstedt)
Diesmal hat es für die Oberliga-Handballer der HG Norderstedt nicht zum Favoritensturz gereicht.
Im Rückspiel gegen das zweite Team des HSV-Handball bezog die Mannschaft von Trainer Markus Ginckel eine 28:32 (14:15)-Niederlage und ist mit 16:10 Punkten auf den sechsten Tabellenrang zurückgefallen. Im September 2009 hatte sich die HGN noch mit 26:21 durchgesetzt.
Das Match in der Volksbank-Arena verlief ausgeglichener, als es das Endresultat vermuten lässt. Im Vergleich zum 22:22 gegen die HG Hamburg-Barmbek präsentierten sich die Norderstedter stark verbessert im Spielaufbau und Offensivverhalten. Die Eigenfehlerquote fiel in der körperlich intensiv geführten Partie erfreulich niedrig aus.
"Wir haben das Spiel bis fünf Minuten vor Schluss immer offengehalten", sagte Markus Ginckel. Der HGN-Trainer musste mit Kreisläufer Jan Beermann und Rechtsaußen Timm Conring zwei erkrankte Stammspieler ersetzen. Conrings Vertreter Guido Schulz, der 60 Minuten auf dem Feld stand, lieferte im Angriff zwar eine tadellose Partie ab, hat aber nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause immer noch konditionelle Defizite.
In der hektischen Schlussphase erzielte HSV-Linksaußen Robert Schulz mit Einzelaktionen fünf Treffer. Hinzu kam, dass die Hamburger die durch Zeitstrafen auf beiden Seiten entstandenen Freiräume besser ausnutzten und sich von 28:27 (54. Minute) bis auf 31:28 (59.) absetzten. Die HGN ließ hingegen eine 4:3-Überzahlsituation ohne Torerfolg verstreichen - die Entscheidung.
"Wir haben erhobenen Hauptes die Halle verlassen", sagte Ginckel, der noch ohne Sorge auf die Tabelle blickt. "In der Hinrunde haben wir bis zum neunten Spieltag auf Platz sechs gelegen und uns dann nach vorn gearbeitet. Das schaffen wir jetzt auch wieder."
Die Tore der HG Norderstedt: Johannes Laskawy (8), Dennis von Seelen (7/6 Siebenmeter), Heiko Peters (5), Guido Schulz (3/1), Thiemo Fraatz und Ole Werner (je 2), David Caballero (1). (ust) ...
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(erschienen am 26. Januar 2010 in Norderstedt)
![]() Torfrau Meike Denkewitz war der grolße Rückhalt der HGN-Damen beim 20:16-Sieg über die SG Altona. Foto: Maibom |
HG Norderstedt gewinnt mit 20:16 gegen die SG Altona
Was zu Saisonbeginn noch wie eine wirklichkeitsferne Vision klang, hat nun reale Chancen, wahr zu werden. Die Damen der HG Norderstedt stehen nach dem 20:16-Sieg über die SG Altona auf einem Aufstiegsplatz in die kommende Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein.
Am Ende der letzten Saison hatten die Norderstedterinnen erst im letzten Spiel den Klassenerhalt in der Hamburger Oberliga überhaupt erst sicher gestellt. Und nun klopft das junge Team laut und vernehmlich an die Tür zum Aufstieg.
Grundlage war der 20:16-Erfolg über die SG Altona. Im Hinspiel hatten die Hamburgerinnen noch mit 22:21 gewonnen. Für die HGN galt es nicht nur das Spiel, sondern auch den direkten Vergleich zu gewinnen. Denn der zählt im Hamburger Verband bei Punktgleichheit mehr als das Torverhältnis. Und die SGA stand vor der Partie auf dem vierten Platz, der zum Aufstieg berechtigt.
Die HG Norderstedt zeigte von der ersten Minute an, dass sie gewillt war, die SG Altona vom Aufstiegsplatz zu verdrängen. Gleich den ersten Angriff schloss Claudia Danger erfolgreich ab. Erst eine Minute vor der Halbzeit konnte Altona zum 9:9 ausgleichen. Doch rechtzeitig vor dem Pausenpfiff gelang Nicole Claussen das 10:9 für Norderstedt.
Nach dem Wechsel brauchten beide Teams etwas, um den Pausentee zu verdauen und hielten sich beim Torewerfen sehr zurück. Aber ab Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich die HGN dann bis zum 18:14 ab - die Vorentscheidung. Die zehnfache Torschützin Elina Werner und Tina Bahnsen (3 Tore) sorgten im Angriff für latente Gefahr und hinter der Abwehr hatte Keeperin Meike Denkewitz einen starken Tag erwischt. „Meike hatte mit einer Grippe die ganze Woche beim Training gefehlt. Und heute so eine Leistung – Respekt“, meinte HGN-Co-Trainer Axel Strohschein nach dem Match.
Die Norderstedterinnen und die Hamburgerinnen tauschten nach diesem Spiel jedenfalls die Plätze in der Tabelle. Nicht nur wegen des direkten Vergleichs. Die HGN hat auch ein um einen Treffer besseres Torverhältnis. (tm) ...
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(erschienen am 24. Januar 2010 in Norderstedt)
Durch einen 20:16 (10:9)-Heimsieg über die SG Altona haben die Oberliga-Handballfrauen der HG Norderstedt (14:10 Zähler) ihren nun punktgleichen Gegner vom vierten Tabellenplatz verdrängt. Und der bedeutet bekanntlich die Qualifikation für die gemeinsame Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Überragende HGN-Spielerin war Elina Werner mit neun Toren. Ebenfalls stark: Keeperin Meike Denkewitz. (ust) ...
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(erschienen am 21. Januar 2010 in Norderstedt)
![]() Johannes Laskawy (21, links) hatte gegen die aggressive Barmbeker Abwehr einen schweren Stand, traf aber sechsmal. FOTO: PAMPERIN |
Markus Ginckel, dem Coach der Oberliga-Handballmänner der HG Norderstedt, war noch lange nach dem Schlusspfiff im Schulzentrum Süd und dem 22:22 (11:14)-Unentschieden seines Teams gegen die HG Hamburg-Barmbek der Zorn über die letzten Sekunden der hart umkämpften Partie anzusehen. Grund für des Trainers Groll: Eine aus HGN-Sicht unverständliche Entscheidung des Schiedsrichtergespanns Sekunden vor Schluss.
Rückblende: Die HGN (5./16:8 Punkte) hat gegen den Tabellensechsten in der zweiten Halbzeit einen zwischenzeitlichen 12:16-Rückstand (36. Minute) gedreht und liegt 18 Sekunden vor dem Ende der Partie mit 22:21 vorn.
In einer Auszeit gibt Markus Ginckel bei Ballbesitz für sein Team noch einmal letzte Anweisungen. Doch kurz nach Wiederanpfiff heben die Schiedsrichter den Arm als Zeichen für Zeitspiel. Hektik statt Ruhe im Angriff, prompt geht der Ball verloren. Spielmacher Dennis von Seelen weiß sich nicht anders zu helfen, als mit einem taktischen Foul den Barmbeker Gegenstoß zu unterbinden. Rot für den fünffachen Torschützen, Jörg Bokelmann verwandelt den fälligen Strafwurf. Anschließend gibt es noch zwei Hinausstellungen für die Barmbeker, doch das Ergebnis steht fest.
"Ich ärgere mich sehr darüber, dass uns der Lohn für die erfolgreiche Aufholjagd durch einen derart unverständlichen Pfiff genommen worden ist", sagte Ginckel. Es spricht für ihn, dass er den Unparteiischen trotz seiner Verärgerung nicht die alleinige Schuld am ärgerlichen Punktverlust gab: "Wir haben in der ersten Hälfte zu mutlos agiert und hatten zudem Pech mit einigen Pfostentreffern. Mit unserer zweiten Halbzeit bin ich zufrieden, nicht aber mit dem Ergebnis."
Spielverlauf: 5:3, 8:7, 11:11, 11:14 - 12:16, 15:16, 17:19, 20:19, 22:22.
Die Tore der HG Norderstedt: Johannes Laskawy, Heiko Peters (je 6), Dennis von Seelen (5), Jan Beermann (4), Christian Sörensen (1). (ust) ...
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(erschienen am 19. Januar 2010 in Norderstedt)
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(erschienen am 03. Januar 2010 in Norderstedt)
Das ist bitter: Die Oberliga-Handballmänner der HG Norderstedt haben ihr Nachholspiel zum Abschluss der Hinrunde bei der SG Hamburg-Nord mit 30:35 (18:16) verloren.
Mit einem Sieg hätte die HGN (15:7 Punkte) bis auf einen Zähler an das Spitzenduo TuS Esingen und HSV-Handball II heranrücken können. Stattdessen ist das Team von Coach Markus Ginckel nun lediglich Vierter hinter der punktgleichen SG Hamburg-Nord und dem Norderstedter SV (ebenfalls 15:7).
Zur Erinnerung: Nur die ersten vier Teams steigen am Saisonende sicher in die gemeinsame Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein auf. "Das wird in der Rückrunde eine ganz enge Kiste für uns werden", sagte Markus Ginckel, "wir dürfen uns gegen Mannschaften, die hinter uns stehen, keinen einzigen Schnitzer erlauben."
Diesen eher unentspannten Blick auf die Tabellensituation hätten die HGN-Männer in der gut gefüllten Halle am Tegelsbarg leicht vermeiden können. In der temporeichen Partie lagen die Gäste von der 18. bis zur 49. Minute ständig in Führung. Die Gäste präsentierten vor allem in der ersten Halbzeit den komplexeren Kombinationshandball. "Entscheidend für die Niederlage war, dass wir auf einmal nicht mehr in der Lage waren, die Gegenstöße der Hamburger zu unterbinden; unserer Rückzugsverhalten war schlecht", so Ginckel.
Negativ wirkte sich zudem aus, dass die Norderstedter keinen einzigen Siebenmeter zugesprochen bekamen und die HGN-Torhüter Nils Frenzel und Sven Meyer insgesamt nur auf zehn Paraden kamen. Markus Ginckel: "Letztlich hat die SG Hamburg-Nord den Sieg aber wohl auch mehr gewollt als wir."
Spielverlauf: 1:2, 3:3, 6:3 (10.), 6:7, 8:9 (18.), 11:12, 12:15 (26.), 15:16, 16:18 - 19:21, 22:22, 25:26 (46.), 27:28, 29:28 (51.), 30:29, 32:29 (57.), 32:30, 35:30.
Tore der HG Norderstedt: Johannes Laskawy (6), Ole Werner, Timm Conring (je 4), Dennis von Seelen, Heiko Peters und Christian Sörensen (je 3), Jan Beermann, Ewgenij Ryzh und Guido Schulz (je 2), David Caballero (1). (ust) ...
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(erschienen am 21. Dezember 2009 in Norderstedt)
Der letzte Spieltag in 2009 sah keine Siegerinnen
Der letzte reguläre Spieltag der Handball-Oberliga Hamburg sah nur Norderstedter Sieger und keine Siegerinnen. Die Männer des Norderstedter SV siegten mit 30:29 beim SC Alstertal-Langenhorn, die Herren der HG Norderstedt mit 36:26 gegen den Ahrensburger TSV.
Die Damen der HGN hingegen unterlagen mit 23:33 dem Ahrensburger TSV. Die HGN-Herren haben sich ein Spiel vor Abschluss der Hinserie in der Spitzengruppe der Oberliga etabliert. Der Erfolg gegen die Ahrensburger war der vierte Sieg in Serie. Nur einen Minuspunkt liegen die Norderstedter hinter Spitzenreiter TuS Esingen und Verfolger HSV Hamburg 2 auf dem dritten Tabellenplatz.
Trainer Markus Ginckel konnte nach dem Sieg entsprechend gelassen durch die Sporthalle des Schulzentrums Süd schlendern. „Ahrensburg ist keine schlechte Mannschaft. Aber wenn man ihnen ihre zentralen Spieler wie Christoph Palder an die kurze Leine legt, dann ist der ATSV schlagbar", erklärte Ginckel die HGN-Erfolgstaktik. Hinzukam, dass die HGN sehr effektiv agierte, nachdem sie dem ATSV den Ball abgenommen hatten. Acht Treffer erzielte Norderstedt derart allein vor der Pause. Kreisläufer Ole Werner und Rechtsaußen Timm Conring waren mit je sechs Treffern die besten Norderstedter Werfer.
Glück hatte der Norderstedter SV beim Sieg in Fuhlsbüttel. Mark Fetner hatte just zum 30:29 getroffen, als NSV-Keeper Thies Harms seine Hand im richtigen Torwinkel hatte und den guten, letzten Wurf der Gastgeber parieren konnte. Der NSV wird als Tabellenvierter in die kurze Weihnachtspause gehen.
Punktgleich mit Platz vier hätten auch die Damen der HG Norderstedt ins neue Jahr gehen können. Doch dafür hätte das Team von Trainer Stefan Franck gegen den Ahrensburger TSV gewinnen müssen. Doch die Stormarnerinnen schlugen die HGN mit deren eigenen Waffen. Sie spielten ein so schnelles erstes Tempo, dass die Norderstedterinnen oft nur die Hacken ihrer Gegenspielerinnen sahen. Und da der ATSV dies schnelle Spiel sehr konzentriert abschloss, gab es am Gästesieg im Schulzentrum Süd nichts zu deuteln. „Ahrensburg hat verdient gewonnen weil das Team heute einfach
besser als wir war", gab HGN-Trainer Franck unumwunden zu. Nun ist die HGN Tabellensechster. Zwei Punkte beträgt nun der Abstand zu den Aufstiegsplätzen. Am 17. Januar kann die Ein-Tore-Niederlage gegen die SG Altona, die derzeit Vierter ist, wett gemacht werden. (tm) ...
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(erschienen am 20. Dezember 2009 in Norderstedt)
An diesem Sonnabend drücken sämtliche Handballfans in Norderstedt dem Oberliga-Männerteam der HG Norderstedt die Daumen. Alle Fans? Auch die von Ligakonkurrent Norderstedter SV?
Allerdings, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass nicht wenige der NSV-Spieler ab 16 Uhr in der Halle am Tegelsbarg auf der Tribüne sitzen werden, um ihre Konkurrenten aus dem Nachbarverein, mit denen sie zu einem Großteil freundschaftlich verbunden sind, im letzten Spiel der Hinrunde gegen die SG Hamburg-Nord anzufeuern.
Kein Wunder, denn ein Auswärtssieg des Tabellendritten HGN (15:5 Punkte) beim Ligasechsten (13:7) würde beiden Norderstedter Teams nutzen. "Wir wissen, wie die Tabelle nach einen Erfolg aussähe, das ist Ansporn genug", sagte HGN-Trainer Markus Ginckel. Mit einem Sieg - oder zumindest dem siebten Spiel in Folge ohne Niederlage - würde die HGN auf Schlagdistanz zur Spitzengruppe mit dem TuS Esingen und dem HSV-Handball II (beide 18:4) bleiben. Und die Nachbarn vom NSV (15:7) dürften immerhin als Vierter in die vierwöchige Winterpause gehen.
Doch auch der sportliche Lebenslauf einiger HGN-Akteure birgt genug Brisanz in sich, um vollen Einsatz der Norderstedter bei der SG Hamburg-Nord zu garantieren. Mit Dennis von Seelen, David Caballero, Timm Conring, Heiko Peters und Keeper Nils Frenzel haben gleich fünf HGN-Spieler vor nicht allzu langer Zeit das Trikot ihres jetzigen Gegners übergestreift. (ust) ...
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(erschienen am 19. Dezember 2009 in Norderstedt)
In der 2. Hamburger Handball-Liga lieferten sich beide Männerteams der HG Norderstedt mit ihren Gegnern sehenswerte Spiele. Die personell dünn besetzte dritte Mannschaft (5./ 12:8 Punkte) fuhr beim Staffeldritten Buxtehuder SV (13:7) durch ein Traumtor in letzter Sekunde einen nicht einkalkulierten 28:27-Erfolg ein. Das zweite HGN-Team (10./ 7:13 Punkte) unterlag Tabellenführer TSV Ellerbek III (20:0) nach beherztem Kampf unglücklich mit 25:26.
Buxtehuder SV - HG Norderstedt III 27:28 (15:16).
Held des Tages war Lars Ihde, der für die Gäste mit der Schluss-Sirene aus gut 20 Metern Entfernung den Siegtreffer erzielte. Ihde hatte zuvor zusammen mit seinem Mannschaftskameraden Hendrik Polert einen Tempogegenstoß der Buxtehuder unterbunden, erkannte, dass der BSV-Keeper weit vor dem Tor stand und zog vom eigenen Neun-Meter-Kreis ab. "Ein sensationelles Ende eines so doch noch zufriedenstellenden Jahres", sagte Teamsprecher Karl Olaf Petters.
HG Norderstedt II - TSV Ellerbek III 25:26 (11:11).
"Ich bin zufrieden damit, wie sich das Team gegen den Spitzenreiter präsentiert hat", sagte Coach René Prignitz, "wir haben das Spiel lange offen gehalten. Die Ellerbeker haben uns für eine kleine Schwächephase in der zweiten Hälfte aber gnadenlos bestraft."
Die Tore der HG Norderstedt III: Karl Olaf Petters (12/3 Siebenmeter), Sven Brunn, Enno Lagemann und Hendrik Polert (je 3), Mirko Rahn und Lars Ihde (je 2).
Die Tore der HG Norderstedt II: Peter Katzor, Thilo Mohns (je 5), André Richter (4), Rick Born (3), Sven Holz, Dennis Struwe, Timon Heyn und Sascha Miesner (je 2). (ust) ...
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(erschienen am 16. Dezember 2009 in Norderstedt)
Die Oberliga-Handballerinnen der HG Norderstedt schwimmen derzeit auf einer Erfolgswelle. Das 19:16 beim Eimsbütteler TV war bereits der fünfte Sieg in Folge für das junge Team von Trainer Stefan Franck. Eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit bescherte gegen den ETV den Sieg. Probleme mit Ball, Halle und Gegner ließen die HGN mit 8:11 in die Pause gehen. Nach dem Wechsel ließ die jetzt bessere HGN-Abwehr nur noch fünf Treffer zu. Zum Abschluss der Hinrunde gastiert heute ab 18 Uhr der Ahrensburger TSV im Schulzentrum Süd beim Tabellensechsten HG Norderstedt. (tm) ...
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(erschienen am 13. Dezember 2009 in Norderstedt)
![]() Foto: Maibom |
Diesem Handballspiel haben die Fans in Norderstedt seit Jahren entgegen gefiebert. Die ersten Herren des Norderstedter SV und die der HG Norderstedt trafen zum ersten offiziellen Punktspiel aufeinander. Beim Heimspiel des NSV siegten die Gäste im Schulzentrum Süd. Mit 24:22 triumphierte die HGN. Es war im Vorwege klar, dass es ein enges Match werden würde. Beide Teams wollen am Ende der Saison die Qualifikation für die gemeinsame Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein erreichen. Und beide haben das Zeug dazu. „Es wird der bessere Keeper den Unterschied ausmachen", hatte NSV-Trainer Markus Schwarzer vor der Partie gesagt. Er sollte recht behalten.
Der Unterschied an diesem Handballabend vor gut 300 Zuschauern war Sven Meyer (Foto). Der HGN-Keeper kam in der zweiten Halbzeit für Nils Frenzel ins Tor. Und Meyer hielt sensationell. Zehn Minuten lang konnte kein NSV-Werfer den HGN-Keeper überwinden. Die HGN machte in der Zeit aus einem 16:18 ein 21:18 und stellte die Weichen auf Sieg. „Wir haben es versäumt, nach dem 9:5 in der ersten Halbzeit, als die HGN am Boden war, den Sack zuzumachen", ärgerte sich Markus Schwarzer nach der Partie. Zumal Schwarzer im Spielverlauf fast komplett auf seinen besten Torschützen verzichten musste. Henning Scholz hatte einen Schlag auf die Hand bekommen und konnte den Ball kaum noch halten. Die Rolle des Alleinunterhalters überforderte dann Thiago Santos. In der Abwehr versuchte er den Besten der HG Norderstedt, Johannes Laskawy, auszuschalten, im Angriff war er der zentrale Dreh- und Angelpunkt des Norderstedter SV. So standen am Ende „nur" sechs Treffer für den Ballkünstler zu Buche. Laskawy hingegen wurde oft nur für den Angriff eingewechselt und traf achtmal. Unter dem Strich war es eine sehr faire Partie. „Die Jungs kennen sich und sind teilweise befreundet", weiß HGN-Trainer Markus Ginckel. Die Zeiten, als zwischen der HG Norderstedt und dem Norderstedter SV eine Erbfeindschaft herrschte, sind vorbei. Beide Teams gingen nach dem Spiel gemeinsam essen. In Walli's Eck-Casino gab es Schnitzel für alle.
Im Bestreben unter die besten Vier zu kommen hat die HG Norderstedt nun die besseren Karten. Durch den Sieg kletterte Ginckels Team auf den dritten Tabellenplatz. Der Norderstedter SV, der vor kurzem noch hätte Tabellenführer werden können, fiel auf den vierten Platz zurück. Zum letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause empfängt die HG Norderstedt am Sonntag ab 16 Uhr den Ahrensburger TSV. Der Norderstedter SV trat gestern beim SC Alstertal-Langenhorn an. (tm) ...
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(erschienen am 13. Dezember 2009 in Norderstedt)
![]() Nicole Skowronek brachte die HGN-Frauen gegen den ETV durch ihre Abwehrleistung auf die Siegerstraße. FOTO: MAIBOM |
HG Norderstedt: Heimspiele in der Oberliga
Von Ulrich Stückler
Die Mannschaft von Coach Franck hat fünf Spiele in Folge gewonnen und will nun gegen Ahrensburg nachlegen.
Auf die Oberliga-Handballerinnen der HG Norderstedt ist anscheinend Verlass. Nach ihrem harten Auftaktprogramm und der ernüchternden Zwischenbilanz von 2:8 Punkten und einem zehnten Tabellenrang gab HGN-Coach Stefan Franck eine ambitionierte Devise aus: "Bis zum Heimspiel am 13. Dezember gegen den Ahrensburger TSV wollen wir nicht mehr verlieren."
Gesagt - getan. Die Norderstedterinnen ließen von da an zwei Kantersiege, zwei knappe Erfolge und nun zuletzt einen "schmutzigen" 19:16 (8:11)-Sieg beim Eimsbütteler TV folgen und gehen am Sonntag (18 Uhr) als Tabellensechster ins Heimspiel gegen den ATSV (3./14:6).
Und Coach Franck sieht Gründe dafür, warum die Erfolgsserie nicht auch gegen die von ihm stärker eingeschätzten Ahrensburgerinnen dennoch fortgesetzt werden sollte. "Wir haben uns als Team gefunden und sind in der Lage, 60 Minuten lang unser Tempo zu spielen", sagte Franck, "und wir haben gelernt, nun auch Spiele noch zu gewinnen, die eigentlich schon verloren waren."
Dass es gegen Verfolger ETV erst spät auf die Siegerstraße ging, war nach des Trainers Ansicht reine Kopfsache. "Wir haben uns durch die unerwartet offensive Abwehr des ETV nervös machen lassen", so Franck, "aber mit einer starken Nicole Skowronek, die unsere Abwehr zusammenhielt, konnten wir das Match biegen." Ein Indiz für den Zusammenhalt im HGN-Kader: Nur für das Spiel gegen Ahrensburg wird Nicole Skowronek ihren Heimaturlaub unterbrechen und aus Sachsen-Anhalt anreisen.
Tore gegen den ETV: Claudia Danger, Kathrin Wasner (je 5), Elina Werner (4(3 Siebenmeter), Tina Bahnsen (2), Britta Böckmann, Nicole Skowronek und Heike Rettke (je 1).
Männer: HG Norderstedt - Ahrensburger TSV (Sonntag, 16 Uhr).
Für die HGN heißt es, nach dem Derbysieg über den NSV nachzulegen. "Wenn wir gewinnen, haben wir eine sehr gute Ausgangsposition, um auf einem Qualifikationsplatz für die neue gemeinsame Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zu überwintern", sagte Coach Markus Ginckel, "wir lassen uns vom achten Tabellenplatz des ATSV nicht blenden." (ust) ...
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(erschienen am 12. Dezember 2009 in Norderstedt)
Handball: 2. Hamburger Liga
Das dritte Handball-Männerteam der HG Norderstedt (10:8 Punkte) erkundet derzeit ungewohntes Terrain.
Die in den vergangenen Jahren stets erfolgsverwöhnten HGN-Routiniers kassierten gegen das Team von Wandsbek 72 (4./ 11:7) in eigener Halle eine 23:25 (17:13)-Niederlage und sind auf den sechsten Platz der 2. Hamburger Liga abgerutscht.
Kreisläufer Karl Olaf Petters nannte die Gründe für die unerwartete Pleite: "Ohne Enno Lagemann hat uns in der Abwehr die Stabilität gefehlt. Und die Wandsbeker haben in der zweiten Halbzeit per Manndeckung unseren Spielmacher Hendrik Polert neutralisiert."
Tore der HG Norderstedt III: Karl-Olaf Petters (10/3 Siebenmeter), Sven Brunn (3), Hendrik Polert, Lars Ihde, Christian Kühl und Mirko Rahn (je 2), Valentin Langwieler und Frank Hoyer (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 09. Dezember 2009 in Norderstedt)
Handball: 24:22-Erfolg gegen den Norderstedter SV
Von Ulrich Stückler
Die beiden Oberliga-Vereine liefern sich vor knapp 300 Fans ein packendes Duell. Das HGN-Team hat am Ende die größeren Kraftreserven.
Es ist eben doch kein "normales" Handballspiel. Gut 300 Fans drängen sich auf der Tribüne im Schulzentrum Süd, um das erste Oberliga-Derby der Saison 2009/2010 zwischen den Männern des Norderstedter SV und der HG Norderstedt zu sehen. Und als sich nach 60 Minuten und dem 24:22 (11:13)-Sieg der HGN beide Teams den verdienten Applaus von ihren Anhängern abholen, zeigt eine kleine Szene am Rande, welche Bedeutung dieses Match immer wieder hat: HGN-Sportwart Ernst Riebe fährt mit seinem Rollstuhl zu Coach Markus Ginckel und drückt ihm einen Obolus für die Mannschaftskasse in die Hand.
"Ernst ist die gute Seele im Verein und hängt sehr an diesem Team", sagte Coach Ginckel dankbar, stellte aber klar: "Das war keine spezielle Prämie für den Erfolg gegen den NSV, für unseren Sieg über den HSV hat er uns auch schon belohnt."
Eigentlich verstehen sich die Spieler beider Teams ja recht gut; nicht ohne Grund hatten die Mannschaftsführer bereits vor dem Match ein anschließendes, gemeinsames Essen beim NSV-Sponsor "Wallis Eckcasino" vereinbart. Doch die Freundschaft war mit dem Anpfiff für 60 Minuten beendet. Die Teams lieferten sich zwar keine spielerisch glänzende, aber eine kämpferische und bis zuletzt spannende Partie. "Letztlich hat wohl unsere breitere Auswechselbank und dadurch auch die bessere Ausdauer den Ausschlag gegeben", sagte Markus Ginckel.
Markanteste Beispiele hierfür waren Heiko Peters (HGN) und Thiago Santos (NSV). Peters, der seit zwei Wochen an einem entzündeten Nerv im Arm laboriert, signalisierte seinem Coach in der Pause, dass er spielbereit sei. Ginckel brachte prompt seinen Routinier. "Und er hat dann auf seiner Abwehrseite gut Attacke gemacht und geholfen, dass wir uns auf Thiago Santos konzentrieren konnten."
Dieser hatte in der zweiten Halbzeit einen schweren Stand: Einerseits musste er in der Offensive ohne seinen Teamkollegen Henning Scholz auskommen. Der Haupttorschütze des NSV, der bis zur 24. Minute viermal erfolgreich war, musste mit einer Daumenverletzung an seiner Wurfhand aussetzen. So ruhte die Verantwortung auf Santos und dem gut aufspielenden Routinier Ingo Ahrens - aber ohne den dritten Aktivposten war das doch zu wenig. Auch, weil sich Santos in der Abwehrarbeit gegen den HGN-Rückraumriesen Johannes Laskawy aufrieb und nach 45 Minuten mit der Kraft am Ende war.
"Aber der Grund für die Niederlage liegt nicht im Ausfall nur eines Spieler. Unser Team kann so etwas gewöhnlich ausgleichen", sagte ein enttäuschter NSV-Trainer Marcus Schwarzer, "keine Aktion der HGN war wirklich überraschend, aber wir haben die Absprachen, die wir vorher getroffen hatten, nicht umgesetzt."
Da die HGN die Tempogegenstöße des NSV ausschalten konnte, war der Sieg verdient. "Auch, weil unser Gegner mit Sven Meyer in der entscheidenden Phase den besseren Keeper hatten", so Marcus Schwarzer.
Die Tore des Norderstedter SV: Ingo Ahrens (6), Thiago Santos (6/1 Siebenmeter), Henning Scholz (4), Benjamin Etzdorf (3), Simon Drosdatis und Oliver Kloster (je 1).
Die Tore der HG Norderstedt: Johannes Laskawy (8), Timm Conring (5), David Caballero (3), Ole Werner (2), Dennis von Seelen (2/2), Thiemo Fraatz, Heiko Peters, Jan Beermann und Ewgenij Ryzh (je 1).
Tabelle: 1. HSV Hamburg II (10 Spiele/18:2 Punkte), 2. TuS Esingen (10/16:4), 3. HGN (9/13:5), 4. NSV (10/13:7).
Das Oberliga-Derby im Zeitraffer:
1. bis 5. Minute: Ein holpriger Beginn für beide Teams, die Aktionen der HGN scheinen zwingender. Kreisläufer Jan Beermann bringt die HGN nach fünf Minuten mit 2:1 in Front.
7. bis 11. Minute: Bei der HGN häufen sich die Ballverluste, Thiago Santos und Henning Scholz werfen Gastgeber NSV mit 5:2 in Führung. HGN-Coach Markus Ginckel nimmt eine Auszeit, ändert seine Aufstellung aber nicht.
13. Minute: Henning Scholz und Benjamin Etzdorf erhöhen auf 7:2 - es soll der deutlichste Vorsprung für den NSV bleiben.
14. bis 24. Minute: Die HGN hat ihre Unsicherheiten abgelegt. Nach 17 Minuten übernimmt David Caballero von Dennis von Seelen die Spielmacherrolle. Henning Scholz wirft in der 23. Minute sein letztes Tor für den NSV, eine Kapselverletzung am rechten Daumen bedeutet das Aus. Die HGN verkürzt auf 7:10, NSV-Coach Marcus Schwarzer nimmt eine Auszeit.
25. bis 30 Minute: HGN-Rückraumriese Johannes Laskawy setzt mit zwei Treffern in 60 Sekunden ein erstes Ausrufezeichen, doch Thiago Santos und Ingo Ahrens, der immer besser in Fahrt kommt, sichern die 13:11-Pausenführung für den NSV.
31. bis 40. Minute: Beide Abwehrformationen leisten Schwerstarbeit. Bei der HGN bleiben Laskawy und Rechtsaußen Timm Conring die gefährlichsten Spieler, beim NSV fügt Ahrens seinem Torkonto zwei Treffer hinzu. Noch führt der NSV mit 18:17.
41. bis 49. Minute: Es wird hektisch. Binnen 100 Sekunden sprechen die Schiedsrichter pro Team je zwei Zeitstrafen aus. HGN-Keeper Sven Meyer schickt sich an, zum Matchwinner zu werden und pariert vier hochkarätige Chancen. Der NSV bleibt ohne Treffer, beim 21:18 für die HGN nimmt NSV-Coach Schwarzer eine Auszeit.
50. bis 60. Minute: Der NSV fasst wieder Mut, Ahrens verkürzt auf 20:21. Beim Stand von 21:22 (54.) die Schlüsselszene: Thiago Santos scheitert im Gegenstoß am grandios parierenden Sven Meyer; wenig später heißt es nach Siebenmeter durch von Seelen und Laskawys achten Treffer 21:24 (59.) - die Entscheidung. Benjamin Etzdorfs drittes Tor zum 22:24-Endstand ist nur noch Kosmetik. (ust) ...
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(erschienen am 07. Dezember 2009 in Norderstedt)
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Prestigeduell im Schulzentrum Süd
Von Ulrich Stückler
Die Männer des Norderstedter SV haben am Sonnabend um 18 Uhr die HG Norderstedt zu Gast. Ein Favorit ist nicht auszumachen, aber der Ausgang des Spiels könnte richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein.
Eines ist sicher: Zumindest einige der Zuschauer dieses mit Spannung erwarteten Duells der Hamburger Handball-Oberliga zwischen den Stadtrivalen Norderstedter SV und HG Norderstedt werden die Gewinner des Abends sein. "Wir haben zusammen mit unseren Sponsoren für die Fans eine Tombola mit Sachpreisen organisiert", sagte NSV-Männertrainer Marcus Schwarzer, "jeder zahlende Zuschauer erhält zusätzlich zu seinem Ticket auch ein Los sowie einen Schoko-Weihnachtsmann. Außerdem können noch weitere Tombolalose gekauft werden."
Deutlich unsicherer ist der Coach des Tabellendritten (13:5 Punkte/294:260 Tore) darüber, welches Ergebnis nach 60 Minuten Handball an der Anzeigetafel prangen wird. "Meine Jungs sind voller Selbstbewusstsein und wir werden mit breiter Brust auflaufen, aber in einem Derby kann alles passieren", sagt Schwarzer, der bis auf den erkrankten Julian Uwiss seinen kompletten Kader aufbieten kann, "ich denke, die Partie wird bis zum Ende hart umkämpft sein und letztlich hat das Team die Nase vorn, das an diesem Abend die besseren Keeper auf dem Parkett haben wird."
Sollte Schwarzers Prognose zutreffen, kommt es ihm sicher gelegen, dass Routinier Matthias Matuch seine Fußgelenksverletzung auskuriert hat und Youngster Thies Harms zuletzt gegen den TV Fischbek mit 19 Paraden und drei gehaltenen Siebenmetern eine Glanzleistung zeigte.
Mit einem konkreten Tipp tut sich auch Schwarzers Trainerkollege Markus Ginckel ein wenig schwer, der aber zuversichtlich ist, dass der Tabellensechste (11:5/229:210) das bessere Ende für sich haben wird: "Meine Spieler weisen nach ihrer Regionalliga-Saison die größere Erfahrung auf und sind an Kraft und Größe wohl überlegen", sagt Ginckel, "wir sind aber gut beraten, den NSV nicht durch Fehler zum Gegenstoß einzuladen. Dann würden wir Probleme bekommen."
Keine Probleme birgt indes das Verhältnis der Akteure untereinander in sich. Beide Teams werden im Anschluss ans Derby bei NSV-Sponsor Wallis Eckcasino gemeinsam essen gehen. ...
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(erschienen am 05. Dezember 2009 in Norderstedt)
Die Oberliga-Handballerinnen der HG Norderstedt lassen ihrem Coach Stefan Franck selten mehr als eine Partie Zeit, um Energie für das nächste Zitterspiel zu sammeln.
Wie beim 25:24-Erfolg über die HT 16, der im Anschluss an das klare 30:20 bei der SG Harburg gelang, ließen die HGN-Frauen auch dem 34:19-Kantersieg beim TSV Wandsetal einen Krimi folgen. Mit 18:17 (9:6) kämpften die Gastgeberinnen den HSV-Handball nieder. Dabei hatten die Norderstedterinnen bereits mit 12:17 (52.) zurückgelegen. "Auch wenn Claudia Danger neun Treffer erzielt hat, war es ein Sieg des ganzen Teams", so Stefan Franck, "zehn Minuten vor Schluss ist ein kollektiver Ruck durch die ganze Mannschaft gegangen."
Spielverlauf: 2:1, 2:3, 5:3, 8:4 (20.), 9:6 - 9:9, 10:9 (37.), 10:15, 12:17 (52.), 18:17.
Die Tore der HG Norderstedt: Claudia Danger (9/1 Siebenmeter), Elina Werner (4/3), Nicole Skowronek und Heike Rettke (je 2), Tina Bahnsen (1). (ust) ...
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(erschienen am 02. Dezember 2009 in Norderstedt)
"Das war Dramatik pur, damit haben wir uns gut auf das Derby am kommenden Sonnabend gegen den Norderstedter SV vorbereitet", sagte Markus Ginckel, Trainer der Oberliga-Handballer der HG Norderstedt (6./11:5 Punkte).
Nach der packenden Schlussphase beim knappen 29:27 (17:15)-Auswärtssieg gegen den Tabellenzehnten Barmstedter MTV feierten die HGN-Akteure in bester Laune den Triumph, während ihr Coach noch über einige Aspekte des Zittersiegs nachdachte. Erst Sekunden vor Schluss hatte Timm Conring mit seinem fünften Treffer für die Entscheidung zugunsten der Gäste gesorgt.
"Das war viel zu knapp. Kampf und Einsatz haben über 60 Minuten gestimmt, und im Angriff sind uns schnell unsere Treffer gelungen", so Ginckel, "doch wir haben auch immer wieder blöde Gegentore eingefangen."
Erfreulich für die HG Norderstedt: Nach fast zwei Monaten Verletzungspause meldete sich Regisseur Dennis von Seelen zurück; er verwandelte bei seinem Comeback nervenstark vier Siebenmeter.
Spielverlauf: 0:3, 3:3, 6:9 (13.), 10:11, 12:14 (24.), 15:17 - 16:20 (35.), 19:21, 22:22, 24:23 (51.), 24:26, 25:28, 27:28 (60.), 27:29.
Die Tore der HG Norderstedt: Johannes Laskawy (7), Timm Conring und David Caballero (je 5), Thiemo Fraatz (4), Dennis von Seelen (4/4 Siebenmeter), Jan Beermann (3), Hagen Kröger (1). (ust) ...
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(erschienen am 30. November 2009 in Norderstedt)
Heimlich, still und leise hat sich das erste Handball-Frauenteam der HG Norderstedt zu einer Torfabrik in der Oberliga Hamburg entwickelt. Mit 34:19 (20:7) deklassierte die HGN (7. / 8:8 Punkte/206:184 Tore) den Tabellennachbarn TSV Wandsetal (8. / 5:11 / 181:214) in dessen Halle.
In ihren Bislang acht Partien haben die Norderstedterinnen schon sechsmal die "magische" 20-Tore-Marke überboten und rangieren mit 206 Treffern auf Platz vier dieser Wertung.
"Wir haben wie schon zuvor gegen die HT 16 und die SG Harburg gnadenlos Tempo gemacht", sagte Trainer Stefan Franck, "dazu haben wir konzentriert verteidigt und ein gutes Abschlussverhalten gezeigt." Ein Sonderlob verdiente sich Tina Bahnsen, die im Rückraum eine starke Leistung zeigte. Franck: "Sie hat als Torschützin überzeugt und unsere Kreisläuferinnen gut bedient."
Spielverlauf: 2:10 (13.), 6:13 (22.), 7.20 bis 8.25 (35.), 13:27 (45.), 19.34.
Die Tore der HG Norderstedt: Claudia Danger (8), und Tina Bahnsen (8/davon 1 Siebenmeter), Elina Werner (7/3), Sabrina Dorsch (4), Nicole Skowronek (3), Stella Krieger, Britta Böckmann (je 2). (ust) ...
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(erschienen am 24. November 2009 in Norderstedt)
![]() Acht Treffer erzielte Elina Werner im Spiel gegen die HT 16, darunter auch den entscheidenden Siebenmeter. Foto: Maibom |
Das Spiel war wahrlich nichts für schwache Nerven. Gegen die HT 16 lagen die Oberliga-Handballerinnen der HG Norderstedt schon schier aussichtslos mit 6:13 und 10:16 hinten. Doch mit einer Energieleistung drehte die HGN das Spiel und siegte noch 25:24. Viel lief vor allem in der ersten Halbzeit bei den Norderstedterinnen nicht zusammen. Auf die zehn Tore vor dem Seitenwechsel kam ein gutes Dutzend Pfosten- und Lattentreffer und noch einmal eine ähnliche Anzahl an Würfen die die HGN-Damen frei vor HT16-Keeperin Christiane Bünger verwarfen. Mit einem nervösen Beginn hatte HGN-Trainer Stefan Franck ja schon gerechnet, aber nicht dass seine Damen so lange unter ihrer Normalform blieben. Doch von Anfang an wusste Franck, wie die HT 16 geschlagen werden konnte. Immer trieb er sein Team zur Eile fürs erste und zweite Tempo an. Schließlich sind die Hamburgerinnen teilweise über zwanzig Jahre älter als die HGN-Damen. Diese Rechnung ging auf. Mit zunehmender Spieldauer kam die HT 16 nicht mehr hinter dem Tempo der HGN her. Kreisläuferin Nicole Skowronek holte Siebenmeter um Siebenmeter heraus. Den letzten verwandelte Elina Werner zwei Minuten vor dem Ende zum 25:24. Es war ihr achter Treffer. Aber auch so hatte Stefan Franck ein glückliches Händchen bei den Wechseln. Beispielsweise den Torfrauen. Meike Denkewitz fing an und hielt anfangs keinen Ball. Für die erfahrene Keeperin kam schon nach zehn Minuten Julia Bregovic, die mit ihren Paraden dafür sorgte, dass die HT 16 nicht zu weit davon ziehen konnte. Als dann Mitte der zweiten Halbzeit Julia immer öfters am Ball vorbei griff, wechselte Stefan Franck wieder Meike Denkewitz ein. Und mit klasse Paraden raubte sie den Gästeangreiferinnen den Nerv und legte den Grundstein für den HGN-Erfolg. Der zweite Sieg in Folge ließ die HG Norderstedt auf den siebten Tabellenplatz klettern. An diesem Wochenende müssen die Norderstedterinnen gegen den TSV Wandsetal spielen, der auch im Tabellenkeller steht und wie die HGN gerade einen Lauf hat. (tm) ...
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(erschienen am 22. November 2009 in Norderstedt)
HG Norderstedt: Oberligamänner dominieren, das Frauenteam macht es spannend
Während sich die HGN-Herren früh vom Niendorfer TSV absetzen, laufen die Norderstedter Frauen lange einem Rückstand hinterher.
Vermeintliche "Selbstgänger-Spiele" bergen im Handball die Gefahr, dass sich der Favorit in Sicherheit wiegt und dann gegen einen beherzt kämpfenden "Underdog" auch mal eine böse Überraschung erlebt. Doch diese Nervenprobe ersparten die Oberligamänner der HG Norderstedt ihrem Trainer Markus Ginckel. Mit 32:21 (13:9) wies der Tabellensechste HGN (9:5 Punkte/200:183 Tore) den Vorletzten Niendorfer TSV (3:11/180:246) klar in die Schranken.
Die Norderstedter Überlegenheit zeichnete sich so früh ab, dass Ginckel bereits ab Mitte der ersten Halbzeit allen seinen Akteuren Einsatzzeiten gab. Einen kleinen Einbruch im Spielfluss bis zur Pause kompensierte die HGN nach Wiederanpfiff und setzte sich schnell uneinholbar (20:13/42.) ab. Lob kassierte Hagen Kröger für seine Spielmacherrolle, die er sich mit David Caballero teilte. Erfreulich: Die HGN-Kombinationen banden auch die Außenspieler ein, was zuletzt oft nicht geklappt hatte.
Spielverlauf: 3:1, 6:3, 11:4, 12:7, 13:9 - 18:12, 21:15, 24:16, 28:18, 30:20, 32:21.
Die Tore der HG Norderstedt: Timm Conring (6), David Caballero und Hagen Kröger (je 5), Christian Sörensen und Maximilian Holz (je 4), Thiemo Fraatz und Jan Beermann (je 3), Johannes Laskawy und Heiko Peters (je 1).
Oberliga Frauen: HG Norderstedt - HT 16 = 25:24 (10:14).
Deutlich spannender als "ihre" Männer gestalteten die HGN-Frauen (7./6:8/172:165) den Heimsieg über den Tabellenzehnten (147:165). "Ich hätte nie geglaubt, dass man derart viele hundertprozentige Torchancen vergeben kann", sagte HGN-Trainer Stefan Franck, der sonst nur in der phasenweise nicht sattelfesten Abwehr Kritikwürdiges an seinem Team fand.
Aber die "Fahrkarten", darunter fünf vergebene Siebenmeter, ließen die HGN bis spät in der Partie zurückliegen (21:24/53.). "Uns hat gerettet, dass wir bis zuletzt Tempo gemacht haben, wir haben die HT 16 platt gerannt", sagte Stefan Franck. Neben Rückraumspielerin Heike Rettke kassierte Kreisläuferin Nicole Skowronek ein Sonderlob. Sie war nach grad überstandenem Infekt eingewechselt worden (38.). Franck: "Sie hat in Abwehr und Angriff eine starke Partie gezeigt." Den Siegtreffer erzielte Elina Werner bereits in der 59. Minute per Siebenmeter.
Spielverlauf: 1:5, 5:8, 6:11, 6:13, 10:14 - 12:17, 15:19, 17:19, 19:23, 21:24, 25:24.
Tore der HGN: Elina Werner (8/1 Siebenmeter), Heike Rettke, Nicole Skowronek (je 4), Claudia Danger (4/1), Sabrina Dorsch (3), Britta Böckmann, Tina Bahnsen (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 17. November 2009 in Norderstedt)
30:20 - HGN-Damen ohne Blöße
„Nach einer guten Viertelstunde war der Drops gelutscht", stellte Stefan Franck, Trainer der HGN-Oberliga-Damen befriedigt fest. Im Spiel gegen den Tabellenletzten SG Harburg gaben
sich die Handballerinnen aus Norderstedt keine Blöße und siegten 30:20.
Mitte der ersten Halbzeit hatten die Norderstedterinnen bereits sieben Tore Vorsprung. Bis zur Halbzeit hatten die Gäste in Harburg bereits den zehn Tore-Vorsprung heraus geworfen. Mit 18:8 führte die HGN beim Seitenwechsel. Diesen Vorsprung verwalteten die Norderstedterinnen bis zum Schlusspfiff.
Das erste von den drei aufeinander folgenden Spielen gegen die Kellerkinder der Liga hat die HG Norderstedt damit gewonnen. Doch Franck will den nächsten Gegner, die HT 16, nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Es fangen schon wieder diese seltsamen Spielergebnisse an, die die letzte Saison geprägt hatten", sagt der Norderstedter Trainer. Deshalb soll sein Team, auch wenn es durch den Sieg vom zehnten auf den siebten Tabellenplatz kletterte, voll konzentriert in das Match gehen, wenn es heute um 18 Uhr im Schulzentrum Süd angepfiffen wird. (tm) ...
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(erschienen am 15. November 2009 in Norderstedt)
In der 2. Hamburger-Handball-Liga der Männer haben beide Mannschaften der HG Norderstedt gegen die je weiligen Staffelzweiten knappe Heimniederlagen kassiert.
Staffel 1: HG Norderstedt II - FC St. Pauli II 18:19 (11:10). Das Team von Coach René Prignitz konnte die Pausenführung nicht verteidigen. Durch unvorbereitete Aktionen verspielten die Hausherren (8./ 5:7 Punkte) in den letzten fünf Minuten eine 16:13-Führung. Stark: Youngster Eike Wertz kam erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz und warf fünf der sieben HGN-Tore in dem Spielabschnitt.
Tore der HGN II: Dennis Struwe, Thilo Mohns und Eike Wertz (je 5), Julian Sievert (2/1 Siebenmeter), Sascha Miesner (1).
Staffel 2: HG Norderstedt III - HSG Red/Blue 17:19 (7:8). Der Aderlass war zu groß für einen Sieg. Ohne die verhinderten Hendrik Polert und Torben Harning sowie die angeschlagenen Karl Olaf Petters und Valentin Langwieler wollten die HGN-Routiniers (5./8:6) über eine massive Abwehr zum Erfolg zu kommen. Bis zum 10:8 (35.) fruchtete die Taktik, dann nutzte der Oberliga-Absteiger die Torflaute der Norderstedter aus und setzte sich ab. HGN-Keeper Dennis Warmer glänzte mit zahlreichen Paraden und war bester Mann auf dem Feld.
Tore der HGN III: René Prignitz, Sven Brunn (je 4), Lars Ihde (3), Mirko Rahn, Enno Lagemann (je 2), Frank Hoyer, Christian Kühl (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 13. November 2009 in Norderstedt)
Stefan Franck, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HG Norderstedt, fiel keine nennenswerte Kritik zum Auftritt seines Teams beim 30:20 (18:8)-Auswärtssieg gegen Ligaschlusslicht SG Harburg ein. Zu klar hatten die Norderstedterinnen, die bislang erst zwei Zähler auf der Habenseite ihres Punktekontos aufwiesen, ihren noch erfolglosen Kontrahenten im Keller-Duell der Liga beherrscht.
"In der ersten Halbzeit hat unsere Deckung bombensicher gestanden. So konnten wir zahlreiche Gegenstöße laufen", schilderte Franck den effizienten Start seines Teams, "bei insgesamt 17 Gegenstößen in der Partie haben wir uns nur zwei Fahrkarten geleistet."
Als die HGN-Frauen nach 40 Minuten ihre Führung auf 24:11 ausgebaut hatten, hielt Schlendrian Einzug in die Norderstedter Aktionen, Harburg nutzte die Gelegenheit zur Ergebniskosmetik. "Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen", sagte Stefan Franck gutmütig, "wer 20 Minuten vor Schluss mit 13 Toren führt, darf auch mal ein wenig daddeln."
Spielverlauf: 2:3 (7.), 3:9 (15.), 6:15 (25.), 8:18 - 10:20 (35.), 11:24 (39.), 20:30.
Die Tore der HG Norderstedt: Elina Werner (8/2 Siebenmeter), Sabrina Dorsch, Claudia Danger (je 6), Britta Böckmann (3), Tina Bahnsen, Stella Krieger und Nicole Claussen (je 2), Heike Rettke (1). (ust) ...
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(erschienen am 12. November 2009 in Norderstedt)
![]() HGN-Kreisläufer Jan Beermann machte ein gutes Spiel und krönte seine Leistung mit sechs Treffern. Foto: Maibom |
HG Norderstedt im Vergleich mit dem Nachbar
Die Oberliga-Handballer der HG Norderstedt hatten am letzten Spieltag zu einer ganz speziellen Doppelveranstaltung geladen. Damen und Herren spielten gegen den SC Alstertal-Langenhorn. Am Ende jubelten die Norderstedter Herren und die Alstertal-Langenhorner Damen über Siege. 35:29 siegten die HGN-Männer und 28:25 die SCALA-Damen.
Im ersten Spiel trafen die Herren aufeinander. Für die Trainer war schon vor dem Match klar, was zählt: „Wir wollen siegen", sagten HGN-Coach Markus Ginckel und SCALA-Trainer Kevin Ehrenberg einmündig. Aber nur die HG Norderstedt setzte das Vorhaben schnell in die Tat um. Nach zehn Minuten führte das Team 9:4. Die Lücken in der sehr offensiven Alstertal-Langenhorner Abwehr nutzten die Norderstedter eiskalt aus.
Doch dann ließen die Norderstedter nach und SCALA kam auf 13:15 heran. Doch als die Norderstedter wieder voll konzentriert spielten, zogen sie bis zur Pause auf 19:14 davon. Nach der Pause ließen die Norderstedter ihre Gegner nie dichter als auf vier Tore heran kommen. Am Ende gab es einen souveränen Sieg mit sechs Toren Differenz. Heiko Peters (9 Tore) und Jan Beermann waren Norderstedts erfolgreichste Schützen.
Damit ist die HGN wieder auf dem Weg unter die besten Vier, die sich für die gemeinsame Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein qualifizieren. Ein Punkt Rückstand auf die begehrten vier Plätze hat die HG Norderstedt als Sechster.
Von der gemeinsamen Oberliga sind die Norderstedter Damen weit entfernt, auch wenn Trainer Stefan Franck dies einst als Ziel ausgegeben hat. Nach dem 25:28 gegen den SC Alstertal-Langenhorn sind die HGN-Damen mit 2:8 Punkten als Drittletzter weit entfernt. Gegen Alstertal-Langenhorn zeigte das Norderstedter Team aber, dass es guten Handball zu spielen weiß. „Hätte mir vor dem Match einer erzählt, wir würden gegen SCALA 25 Tore werfen und die Gegner auf unter 30 Treffern halten, hätte ich gesagt, das ist ein Märchenonkel", meinte Stefan Franck nach dem Spiel. Vor allem als die SCALA-Stammspielerinnen vom Feld waren, spielte die HGN sogar überlegen. Elina Werner (6 Tore) und Sabrina Dorsch (5) trafen am besten.
„Nun müssen wir gegen die nächsten vier Gegner ähnliche Leistungen zeigen und punkten. Denn das sind unsere direkten Konkurrenten im Abstiegskampf“, sagt Stefan Franck. Gestern wurden die ersten Punkte unter den Kellerkindern vergeben. Die HG Norderstedt trat beim Schlusslicht SG Harburg an. (tm) ...
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(erschienen am 08. November 2009 in Norderstedt)
![]() HGN-Kreisläufer Jan Beermann (24) brachte die HG Norderstedt im Nachbarschaftsduell gegen den SC Alstertal-Langenhorn mit seinen sechs Treffern frühzeitig auf Erfolgskurs. FOTO: MAIBOM |
HG Norderstedt - SC Alstertal-Langenhorn 35:29
Von Ulrich Stückler
Das Oberliga-Team von Trainer Markus Ginckel hat die dreiwöchige Wettkampfpause gut verkraftet
Munteres "Scheibenschießen" in der Handball-Oberliga: Die Männermannschaften der HG Norderstedt (6./6:4 Punkte) und des SC Alstertal-Langenhorn (7./5:5) hielten sich in ihrem Punktspiel nicht lange mit Abwehrarbeit auf, sondern suchten den schnellen Weg zum Tor. Hallensprecher Horst Sellmann kam im Schulzentrum Süd beim 35:29 (19:14)-Sieg der HGN bis zum 30:24 (46.) kaum mit dem Verkünden der Torschützen hinterher.
Erst als das Team von Trainer Markus Ginckel beharrlich auf der Siegerstraße blieb, nahmen die Kontrahenten ein wenig Tempo heraus, sparten aber nicht mit Einsatz. Insgesamt gab es acht Zeitstrafen gegen die HGN und neun für die Gäste.
"Es war gut, dass wir bei unserem 31:19-Pokalsieg gegen den Rellinger TV schon einmal Wettkampfatmosphäre schnuppern konnten", sagte Coach Ginckel, dem die dreiwöchige Zwangspause wegen der Herbstferien nicht gefiel, "wir standen gegen den SC Alstertal-Langenhorn unter Erfolgsdruck, haben die Situation aber gut gemeistert."
Großen Anteil am Erfolg hatte neben Heiko Peters (neun Tore) auch Kreisläufer Jan Beermann, der im ersten Durchgang sechsmal mustergültig bedient wurde und seine Chancen eiskalt verwertete.
Spielverlauf: 3:0, 6:2, 9:4 (10.), 12:5, 14:10 (20.), 15:13, 19:14 - 22:17, 22:19 (35.), 25:19, 26:22, 28:22 (42.), 30:24, 30:26, 32:28 (53.), 34:28 (57.), 35:29.
Tore der HGN: Heiko Peters (9), Jan Beermann (6), Johannes Laskawy, Timm Conring (je 4), David Caballero (4/1), Ewgenij Ryzh (3/1), Christian Sörensen (2), Thiemo Fraatz, Max Holz und Hagen Kröger (je 1). ...
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(erschienen am 03. November 2009 in Norderstedt)
„Wir hatten ein ganz schweres Auftaktprogramm. Nun müssen wir die Punkte zum erreichen unseres Saisonziels einspielen", sagt Stefan Franck, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HG Norderstedt. Seinem Pendant der Norderstedter Oberliga-Herren Markus Ginckel hat Franck damit aus der Seele gesprochen. Auch für die Männer geht es im November schon um alles.
Die HGN-Herren wollen am Saisonende unter den besten vier Teams der Tabelle stehen. Denn das berechtigt sie, in der nächsten Saison in der gemeinsamen Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein, die neu eingeführt wird zu starten. „Mit Esingen, dem HSV und Barmbek haben wir bereits gegen drei Teams gespielt, die oben mitmischen werden", sagt Markus Ginckel. Aus den ersten vier Spielen holten die Norderstedter 4:4 Punkte. „Das ist ordentlich. Doch es nützt uns nichts, wenn wir jetzt nicht nachlegen", stellt Ginckel fest.
Die ersten zwei Zähler haben die Norderstedter schon sicher. Der SC Alstertal-Langenhorn wurde mit 35:29 geschlagen, die HGN rangiert derzeit damit auf Platz sechs. Als nächste Gegner folgen der AMTV Hamburg 10,). Niendorfer TSV (11.) und der Barmstedter MTV (9.), ehe es zu dem Lokalderby kommt. Am 5 .Dezember spielen HG Norderstedt und Norderstedter SV gegen einander. Auf ein Stadtderbv muss Stefan Franck verzichten. Das hätte im Kampf um den Klassenerhalt nur unnötige Härte erzeugt. Auch so wird es hart genug für die Norderstedter Damen. Zurzeit sind sie mit 2:8 Punkten Drittletzter, haben aber gegen Meister Bramfelder SV, Titelkandidat SC Alstertal-Langenhorn und den Tabellendritten SG Hamburg-Nord gespielt.
In der letzten Begegnung mit Alstertal-Langenhorn zeigten die Norderstedterinnen ihre beste Saisonleistung und verloren nur 25:28. „Wir haben phasenweise an unserer oberen Leistungsgrenze gespielt", freute sich Stefan Franck. „Nun müssen wir diese Leistung aber auch gegen die kommenden, schlagbaren Gegner abrufen", fordert der Trainer. Im November warten noch Schlusslicht SG Harburg, HT 16 (8.), TSV Wandsetal (9.) und die SG HSV-Handball (11.) auf die HGN. In den Partien müssen die Norderstedterinnen die Punkte holen, um gute Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. (tm) ...
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(erschienen am 03. November 2009 in Norderstedt)
Lokalderbys haben halt ihre eigenen Gesetze: Das vierte Frauenteam der HG Norderstedt hat in der 3. Hamburger Liga den bislang noch ungeschlagenen Stadtrivalen Norderstedter SV in einer spannenden Partie mit 14:13 (8:6) besiegt. Julia Bahlburg war mit insgesamt fünf Toren die erfolgreichste HGN-Werferin, Sabine Braun traf ebenfalls fünfmal für den NSV. ...
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(erschienen am 02. November 2009 in Norderstedt)
Handball-Krimi zu später Stunde. Die Pokal-Erstrundenpartie zwischen den Oberligamännern des heimischen Barmstedter MTV und dem zweiten Männerteam der HG Norderstedt (2. Hamburger Liga) stand nach 60 Minuten - kurz vor 22 Uhr - 24:24 unentschieden und ging in die Verlängerung.
In der hatte der Oberligist das bessere Ende für sich: Mit 31:26 warf der BMTV das Team von HGN-Trainer René Prignitz aus dem Wettbewerb.
Einerseits überaus ärgerlich, denn die Norderstedter Youngster hatten nach 30 Minuten schon mit 13:8 geführt und sich bis zur 45. Minute sogar einen 19:12-Vorsprung herausgearbeitet. "Leider haben wir versäumt, den Sack zuzumachen und uns zu viele Ballverluste erlaubt", sagte Prignitz, "zudem stand unsere Abwehr in der kritischen Phase nicht mehr so gut, wie sie es in den ersten 45 Minuten getan hatte." Doch so konnte sich der erst nach 50 Minuten eingewechselte Barmstedter Routinier Thomas Winkler mit insgesamt zehn Toren als Matchwinner etablieren. "Es war letztlich doch der Unterschied Oberligist gegen Zweitligist", sagte René Prignitz, "aber ich will nicht klagen: Unser Team hat sich im Vergleich zum letzten Ligaspiel klar gesteigert." (ust) ...
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(erschienen am 29. Oktober 2009 in Norderstedt)
Das dritte Handball-Männerteam der HG Norderstedt hat durch einen klaren 32:24 (19:11)-Heimsieg über die SG Wilhelmsburg sein Punktekonto auf 8:2 Zähler (146:123 Tore) ausgebaut und teilt sich nun die Tabellenspitze in Staffel zwei der 2. Hamburger Liga mit den punktgleichen Teams vom TSV Ellerbek III (133:127), von der HSG Red/Blue (141:109) und vom FC St. Pauli (177:136).
Die Tore der HG Norderstedt III: Karl Olaf Petters (9/davon 1 Siebenmeter), Hendrik Polert, Christian Kühl und Frank Hoyer (je 4), Valentin Langwieler, Mirko Rahn und Sven Brunn (je 3), Torben Harning (2). (ust) ...
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(erschienen am 28. Oktober 2009 in Norderstedt)
HG Norderstedt verliert gegen TuS Esingen
Von Ulrich Stückler
Der Regionalliga-Absteiger verliert vor eigenem Publikum phasenweise völlig den Faden. Lokalrivale Norderstedter SV gewinnt beim Barmstedter MTV mit 32:24 und rückt auf Rang fünf vor.
So hatten sich die Oberliga-Handballer der HG Norderstedt das Spitzenspiel gegen Tabellenführer TuS Esingen gewiss nicht vorgestellt. Mit 27:36 (12:15) kassierte das Männerteam von Trainer Markus Ginckel eine empfindliche Heimpleite, die in dieser Deutlichkeit bis zur Anfangsphase der zweiten Halbzeit nicht zu erahnen war.
Die Dämme auf Seiten der Gastgeber brachen, als die HGN mit Heiko Peters nach dessen dritter Zeitstrafe (35.) bereits ihren zweiten wichtigen Akteur verlor. In der 18. Minute hatte schon Mannschaftskapitän Christian Sörensen für eine unbedachte Aktion gegen den Wurfarm eines Esingers "Rot" gesehen.
Nach dem Aus für Peters setzten sich die Gäste unaufhaltsam bis auf 19:34 ab. "Unsere Probleme haben aber bereits gegen Ende der ersten Hälfte begonnen", sagte HGN-Coach Ginckel, "anstatt uns weiter in Richtung Ausgleich heranzuarbeiten, vergeben wir einige Großchancen und lassen Esingen davonziehen. Was ich aber wirklich nicht nachvollziehen kann, ist, wie schnell bei uns die Köpfe runtergegangen sind."
Dass es seine Männer besser können, zeigten sie viel zu spät in den letzten sieben Minuten der Partie. Plötzlich waren Kombinationsvermögen, Spielwitz und Durchsetzungsvermögen wieder da. Vor allem Max Holz auf der Spielmacherposition und Rückraumschütze Johannes Laskawy betrieben mit jeweils drei Treffern ein wenig Ergebniskosmetik. Die HG Norderstedt ist mit nun 4:4 Punkten auf den achten Tabellenplatz abgerutscht.
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HG Norderstedt - TuS Esingen 27:36. Spielverlauf: 4:2 (5.), 5:3, 5:6 (11.), 8:8 (15.), 9:13 (21.), 11:13, 12:14 (28.), 12:15 - 15:18 (36.), 16:22 (40.), 17:25 (43.), 18:27 (46.), 19:31 (51.), 19:34 (54.), 25:34 (58.), 27:36.
Tore der HGN: Dennis von Seelen (7/3 Siebenmeter), Johannes Laskawy (5), Timm Conring, Maximilian Holz (je 4), Thiemo Fraatz, Heiko Peters (je 2), Jan Beermann, Christian Sörensen, Eike Wertz (je 1). ...
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(erschienen am 13. Oktober 2009 in Norderstedt)
Die Null ist weg. Im dritten Spiel der Saison gelang den Oberliga-Damen der HG Norderstedt der erste Sieg. Mit 35:23 gewann das Team von Trainer Stefan Franck beim Aufsteiger TV Fischbek. 35 Tore für die HGN ist Rekord in einem Oberliga-Spiel seit dem Wiederaufstieg. Eine deutlich verbesserte Wurfquote im eh schon guten Tempospiel ist der Grund für diese hohe Torausbeute. Positiv macht es sich auch bemerkbar, dass mit Tina Bahnsen der Kopf des Teams wieder dabei ist. Sieben Treffer steuerte die blond gelockte Spielmacherin zum Erfolg bei. Den Erfolg dürfen die Norderstedterinnen eine Woche länger als üblich genießen. Dies Wochenende ist spielfrei. Nächsten Sonntag steht das Heimspiel gegen den Vorjahresmeister und aktuellen Tabellenführer Bramfelder SV auf dem Programm. (tm) ...
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(erschienen am 04. Oktober 2009 in Norderstedt)
"Das war eine rundum anständige Leistung", sagte Stefan Franck, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HG Norderstedt, nach dem 35:23 (18:9)-Auswärtssieg seines Teams beim TV Fischbek.
Der erste Saisonerfolg für die Norderstedterinnen hätte sogar deutlicher ausfallen können. Schlüssel zum Sieg waren das Tempospiel und die deutlich verbesserte Quote beim Torabschluss. Franck: "Die erste und zweite Gegenstoß-Welle haben prima funktioniert."
Die Tore der HG Norderstedt: Elina Werner (8/2 Siebenmeter), Tina Bahnsen und Claudia Danger (je 7), Stella Krieger (4), Heike Rettke (4/2), Nicole Skowronek (3), Sabrina Dorsch (2). (ust) ...
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(erschienen am 30. September 2009 in Norderstedt)
Der NSV kommt in eigener Halle gegen die SG Hamburg-Nord unter die Räder und kassiert die erste Saisonniederlage. Die HGN arbeitet sich mit dem zweiten Sieg in Folge auf den vierten Rang vor. ...
Einen Platz unter den besten vier Teams der Abschlusstabelle und damit die Qualifikation für die neue Oberliga hat sich auch die HG Norderstedt als Ziel gesetzt. Die Männer von Trainer Markus Ginckel nahmen die hohe Auswärtshürde beim vom ehemaligen HGN-Coach Rainer Konopka trainierten TV Fischbek mit einem 27:21 (11:12)-Erfolg. Die HG Norderstedt belegt derzeit den angestrebten vierten Rang und hat wie der Norderstedter SV 4:2-Zähler auf dem Konto.
Die HGN trat wie schon beim glatten Heimsieg gegen den HSV Hamburg II erneut als geschlossene Einheit auf. Da Regisseur Dennis von Seelen fehlte, übernahm David Caballero den Part des Spielmachers. Als er nach einem üblen Foul minutenlang behandelt wurde, gerieten die Gäste ins Hintertreffen. Doch Nils Frenzel, der im zweiten Abschnitt im Kasten stand, glänzte mit einem Dutzend Paraden. Der Keeper sowie der in Angriff und Abwehr überragende Jan Beermann waren die Garanten für den Erfolg. ...
Die Tore der HG Norderstedt gegen den TV Fischbek: Jan Beermann (5), Timm Conring (5/2 Siebenmeter), Heiko Peters (4), David Caballero, Johannes Laskawy (3), Christian Sörensen (2), Hagen Kröger, Max Holz, Ole Werner, Guido Schulz, Ewgenij Ryzh (je 1). ...
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(erschienen am 29. September 2009 in Norderstedt)
In den Handball-Oberligen herrscht bei Männern und Frauen in dieser Spielzeit ein erbarmungsloser Konkurrenzkampf. Nur die vier besten Hamburger Teams sowie die ersten neun Mannschaften aus Schleswig- Holstein sind sicher in der künftig gemeinsamen Oberliga dabei.
In Hamburg stehen derzeit die Männer des Norderstedter SV , die am Sonnabend (18 Uhr, Schulzentrum Süd) den Mitfavoriten SG Hamburg-Nord erwarten, ganz oben in der Tabelle. "Unsere beiden bisherigen Siege waren Pflichtaufgaben. Die Partie gegen Hamburg-Nord ist eine echte Standortbestimmung für meine Mannschaft", sagt Trainer Marcus Schwarzer.
Unter die vier Top-Teams will auch die HG Norderstedt . "Unser 26:21-Sieg gegen den HSV Hamburg ist nichts wert, wenn wir in Fischbek nicht nachlegen", sagt Trainer Markus Ginckel. Er fordert in der Auswärtspartie am Sonntag (19.30 Uhr) einen ebenso engagierten Auftritt seiner Truppe wie im Duell mit dem U-23-Team des Bundesligisten am vergangenen Wochenende.
Mit einem Heimsieg gegen den Lauenburger SV (Sonnabend, 16.30 Uhr) möchten die Männer des SV Henstedt-Ulzburg ihre Spitzenposition in der Oberliga Schleswig-Holstein verteidigen. "Wir bieten attraktiven Handball", verspricht Trainer Michael Hübner.
Vom Lauenburger SV (Sonnabend, 18 Uhr) wollen die Frauen der Leezener SG zwei Punkte mitbringen. "Wir haben das Zeug, uns für die eingleisige Oberliga zu qualifizieren", sagt Trainer Asmus Schütt.
Eher nach unten richtet sich der Blick von Stefan Franck, dem Trainer der Frauen der HG Norderstedt . Verliert sein Team auch beim TV Fischbek (Sonnabend, 16.40 Uhr), ist die Oberliga-Qualifikation vorerst kein Thema mehr. (mt) ...
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(erschienen am 26. September 2009 in Norderstedt)
Bei der Handballgemeinschaft Norderstedt wird die neue Saison im Jugendbereich traditionell mit dem Steertpoggturnier im Schulzentrum Süd eingeläutet. Bereits zum 24. Mal begrüßte Organisator Rolf Conring vor kurzem insgesamt 49 Mannschaften der weiblichen und männlichen E- und F-Jugend. Außerdem hatten auch wieder die ganz Kleinen, die HGN-Minis, die Gelegenheit, in Spielform und vor Zuschauern mal zu zeigen, was sie in kurzer Zeit schon alles gelernt haben.
Bei den E- und F-Jugendlichen (acht, neun Jahre) wurde in Turnierform gespielt, und die gastgebende HGN hatte gleich acht Teams am Start. Am besten schlug sich dabei die weibliche E-Jugend, die sich erst im Finale der HSG Henstedt-Ulzburg geschlagen geben musste. In dieser Gruppe landete die zweite HGN-Vertretung auf dem neunten Platz.
Ebenfalls ins Endspiel kamen die Norderstedter in der weiblichen F-Jugend. Hier war schließlich der AMTV Hamburg eine Nummer zu groß für die Kleinen. Die zweite HGN-Mannschaft landete hier auf Platz vier.
In der männlichen F-Jugend gewann auch der AMTV Hamburg. Die beiden HGN-Teams belegten die Plätze drei und sechs. In der männlichen E-Jugend siegte das Elmshorner HT. Für die HGN sprangen die Ränge drei und acht heraus.
Für die Kinder war diese Turnierform auch etwas Neues, da in der normalen Punkterunde weder Tore noch Punkte gezählt werden. „Wir wollen sie damit spielerisch und ohne den Leistungsdruck an den Handball heranführen", erzählt HGN-Trainerin Evi Füßler.
Dieses Turnier dient aber auch dazu, den Jungschiedsrichtern der HGN zur Praxis zu verhelfen und ihnen eine erste Bewährungsprobe zu geben.
Organisator Rolf Conring schaute nach den zwei Tagen Steertpoggturnier jedenfalls zufrieden drein: „Es gab durchweg Lob von den Trainern der Gastmannschaften, so dass man mit einem guten Gefühl an die Planung für das Steertpoggturnier 2010 gehen kann." (meg) ...
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(erschienen am 26. September 2009 in Norderstedt)
![]() Neuzugang Dennis von Seelen (28, bisher SG Hamburg-Nord) überzeugt bei der HG Norderstedt als kreativer Regisseur und als Vollstrecker. FOTO: MAIBOM |
üBERZEUGENDES 26:21 GEGEN HSV HAMBURG II
Markus Ginckel, dem Trainer der Oberliga-Handballer der HG Norderstedt, stand die Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben.
Unterdessen bedankten sich seine Spieler bei rund 250 Zuschauern vor der Tribüne für die fantastische Unterstützung und ließen sich für einen überzeugenden Auftritt und den 26:21 (13:8)-Erfolg über das zweite Team des Bundesligisten HSV Hamburg feiern.
"Natürlich ist es ein tolles Gefühl, einen namhaften Verein wie den HSV so deutlich zu besiegen", sagte der Trainer, "meine Jungs haben in der Abwehr Hervorragendes geleistet und den Hamburgern, die vor der Saison von den Experten als klarer Meisterschaftsfavorit gehandelt worden sind, so den Zahn gezogen."
Eine ausgezeichnet aufeinander abgestimmte Teamarbeit in der Defensive mit dem nötigen Schuss Aggressivität sowie ein glänzend aufgelegter Keeper Nils Frenzel zwischen den Pfosten waren die Garanten des Norderstedter Sieges.
In der Offensive hat der in der vergangenen Saison arg gebeutelte Regionalliga-Absteiger mit dem neuen Spielmacher Dennis von Seelen sowie Rückkehrer Johannes Laskawy exzellente Handballer dazugewonnen. Beide sind Führungsspieler, die die Verantwortung übernehmen, wenn es einmal ein paar Minuten lang nicht so gut läuft.
"Dabei waren die Vorzeichen für uns besonders schwierig, weil wir mit einer grottenschlechten Leistung und der Niederlage bei der HG Hamburg-Barmbek in die Serie gestartet sind", sagte Markus Ginckel, der mit seiner Truppe einen Platz unter den besten vier Teams anpeilt.
Die Tore der HG Norderstedt: Johannes Laskawy (7), Dennis von Seelen (6), Heiko Peters (3), Jan Beermann (3), Maximilian Holz (2), Christian Sörensen (2), Timm Conring, David Caballero, Thiemo Fraatz (je 1). (mt) ...
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(erschienen am 21. September 2009 in Norderstedt)
Mit Niederlagen sind die 1.Damen und die 1.Herren in die neue Oberliga-Saison gestartet. Vor den ersten Heimspielen heute im Schulzentrum Süd sind beide Teams schon unter Druck. Die Herren verloren mit 24:26 bei der HG Hamburg-Barmbek. Die Norderstedter vergaben Mitte der zweiten Halbzeit ihre Siegchance, als sie es mehrfach nicht schafften, sich von 16:14 auf 17:14 abzusetzen. Die Gastgeber nahmen diese ausgelassenen Gelegenheiten als Weckruf, und drehten das Spiel. Neuzugang Dennis von Seelen mit sieben Treffern und Rückkehrer Johannes Laskawy mit sechs Toren waren die erfolgreichsten Norderstedter Werfer.
Auch die Damen kehrten mit leeren Händen von ihrer Auswärtspartie heim. Wie die ersten Herren schafften es die Damen nicht, einen Vorsprung ins Ziel retten zu können. Auch das Team von Stefan Franck hatte Mitte der zweiten Halbzeit geführt und dann doch verloren. Konzentrationsmängel hatte Franck als Ursache für die Niederlage ausgemacht.
Am heutigen Heimspieltag der HG Norderstedt stehen für beide Teams vorentscheidende Spiele an, um nicht gleich ein großes Malus im Kampf um die vier Aufstiegsplätze in die Saison mitzunehmen. Die Herren haben ab 12 Uhr den schwersten Brocken vor sich. Mit dem HSV Hamburg 2 kommt ein Team, dass in die Regionalliga aufsteigen soll nach Norderstedt. (tm) ...
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(erschienen am 20. September 2009 in Norderstedt)
Die dritte Handball-Männermannschaft der HG Norderstedt hat zum Saisonstart der 2. Hamburger Liga das zweite Team des Ahrensburger TSV deutlich mit 30:23 (14:12) besiegt und die Tabellenführung in der Staffel 2 übernommen. Mit den Neuzugängen Valentin Langwieler und Thorben Harnick in ihren Reihen verkrafteten die HGN-Routiniers locker zwei Schwächephasen, in denen sie jeweils Fünf-Tore-Vorsprünge verspielten. Erfolgreichster Torschütze der Norderstedter war Kreisläufer Karl Olaf Petters mit 13 Treffern (davon sieben Siebenmeter). (ust) ...
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(erschienen am 17. September 2009 in Norderstedt)
STEERTPOGG-TURNIER: LAUFEN, SPIELEN, TOBEN
Die Veranstaltung begann turbulent. Denn traditionell sind beim Steertpogg-Turnier der Handballgemeinschaft Norderstedt, dem Wettkampf der Jahrgänge 1999 und jünger, zunächst die "Minis" am Zug.
Von denen ist keiner älter als acht Jahre, "Ballhunger" und Bewegungsdrang stehen klar im Vordergrund; Spieltaktik und Disziplin spielen dagegen eher eine Nebenrolle.
Der quirlige Nachwuchs der HG Norderstedt, vom SV Henstedt-Ulzburg und vom Niendorfer TSV nahm mit 18 Teams am bunten Treiben teil. "Da wurde gelacht, manchmal aber auch geweint", sagte Turnierorganisator Rolf Conring. Als Renner für die Lütten entpuppte sich der große Mattenberg, der in der Hallenmitte zum Toben aufgebaut war.
Nach den Minis begann das "richtige" Handball-Turnier, in dem es auch um Siege und Platzierungen ging. In der F-Jugend zeigten sowohl die Mädchen als auch die Jungen des AMTV Hamburg, dass sie in dieser Altersklasse zur Hamburger Elite gehören. Dahinter wechselten sich die HGN und der NTSV bei der Belegung der Podestplätze ab.
Auch bei der E-Jugend reichte es für die Gastgeber nicht zum Gesamtsieg, doch die HGN-Mädchen lieferten dem SV Henstedt-Ulzburg ein spannendes Endspiel, ehe sie den Gästen den Sieg überlassen mussten. Bei den Jungs verteidigte das Elmshorner HT gegen den TSV Ellerbek den Titel, hier reichte es für die HGN-Jungs zu Platz drei.
"Unser Turnier ist aber nicht nur eine Bewährungsprobe und ein willkommenes Training für die Handballer; auch unser Schiedsrichter-Nachwuchs hat etwas davon", sagte Rolf Conring, der selber während des Steertpogg-Turniers ständig zwischen der Rolle des Organisators und seiner Funktion als Trainer der zweiten männlichen E-Jugend-Mannschaft wechselte. An beiden Turniertagen wurden zehn Unparteiische im Alter von 13 bis 16 Jahren eingesetzt, die sich bestens bewährten.
Ergebnisse:
F-Jugend, weiblich: 1. AMTV Hamburg, 2. HG Norderstedt, 3. Niendorfer TSV, 4. HGN II.
Männlich: 1. AMTV, 2. NTSV, 3. HGN, 4. Prisdorf, 5. NTSV II, 6. HGN II.
E-Jugend, weiblich: 1.SV Henstedt-Ulzburg, 2. HGN, 3. SG Rosengarten, 4. Elmshorner HT, 5. Niendorfer TSV, 6. SG Hamburg-Nord, 7. Ahrensburger TSV, 8. SVHU II, 9. HGN II, 10. SG HH-Nord II.
Männlich: 1. Elmshorner HT, 2. TSV Ellerbek, 3. HGN, 4. SG HH-Nord II, 5. NTSV, 6. SG HH-Nord II, 7. SVHU, 8. HGN II, 9. SG HH-Nord, 10. Ahrensburg, 11. SVHU II.
(ust) ...
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(erschienen am 10. September 2009 in Norderstedt)
Hoffentlich folgt auf die gelungene Generalprobe keine verpatzte Premiere: Markus Ginckel, Trainer der Oberliga-Handballmänner der HG Norderstedt, war von der starken Leistung seiner Mannschaft im Testspiel gegen den TSV Ellerbek sehr angetan. Die HGN setzte sich gegen den Regionalliga-Aufsteiger mit 24:17 (11:8) durch. Am kommenden Sonnabend will die Mannschaft ihre gute Form im ersten Oberliga-Match der Punktrunde 2009/2010 bei der HG Hamburg-Barmbek bestätigen. "Das war schon fast zu gut", sagte Ginckel, "ich war nach unserem mäßigen Auftritt beim Ländercup skeptisch, aber gegen Ellerbek hat nach kurzen Anlaufschwierigkeiten alles geklappt, besonders die Abwehr hat sehr gut funktioniert." In der Tat: Bis zur 45. Minute hatten die Norderstedter lediglich zehn Gegentreffer kassiert. (ust) ...
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(erschienen am 09. September 2009 in Norderstedt)
![]() Rieke Hartz von der HG Norderstedt hat es nach Viborg verschlagen. Die 16-jährige Rückraumspielerin besucht für ein Jahr das Handball-Internat HK Viborg-College. Foto: Maibom |
RIEKE HARTZ GEHT FÜR EIN JAHR INS HANDBALL-INTERNAT NACH VIBORG
Während in Norderstedt die Schüler noch die letzten Wochen der Sommerferien genossen, ging Rieke Hartz schon wieder zur Schule - freiwillig. Denn die Norderstedterin ist für ein Jahr ins Ausland gegangen. Im dänischen Viborg will die 16-Jährige nicht nur Land und Leute kennenlernen sondern auch das dänische Handball-Spielen.
Andere Jugendliche in ihrem Alter gehen für ein Jahr in die USA oder nach Australien. „Das kam aber für mich nicht in Frage. Da wird nicht so viel Handball gespielt“, sagt die Norderstedterin bestimmt. Was liegt in so einem Fall also näher, wenn ein Auslandsjahr in die Schulzeit eingebaut werden soll, als nach Dänemark zu gehen, einer der besten Handballnationen der Welt.
Den Stellenwert, den bei uns Fußballer haben, genießen dänische Handballer. Und wenn deutsche Handballspielerinnen eine Herausforderung im Vereinssport suchen, dann gehen sie über die Grenze, wie beispielsweise Grit Jurak oder Anja Althaus, zwei der besten deutschen Nationalspielerinnen.
Die beiden spielen für Viborg HK. Der Verein, der mit dem Viborg HK-College kooperiert. „Wir haben dort dreimal die Woche Handball als Schulsport und dreimal mit dem Verein. Die Spielerinnen aus den ersten Damen gestalten normalerweise die Schulsportstunden Handball“, weiß Rieke. Zu ihren Handballehrerinnen werden dann auch Jurak und Althaus gehören.
Der Schritt nach Dänemark kam nach reichlichen und reiflichen Überlegungen zustande. Dänisch ist ja nicht gerade die Sprache, die an Norderstedter Schulen gelehrt wird. „Aber für mich steht seit frühester Jugend fest, dass ich später gerne in Dänemark leben würde“, erzählt die Norderstedterin. Und für das Abenteuer Viborg wurde dann Dänisch mit einer waschechten Dänin gepaukt - in der Gruppe und im Einzelunterricht.
Doch für Rieke steht der Handballsport, auch wenn er als Schwerpunkt in Viborg angeboten wird, nicht unbedingt im Mittelpunkt. Land und Leute kennen lernen ist für die Norderstedterin mindestens genauso wichtig.
Handball soll Spaß machen. „Und ich finde es toll, mit meinem Hobby auch Erfolg zu haben“, sagt Rieke, die vor elf Jahren in einer MuKi-Gruppe der HG Norderstedt mit dem Sport anfing. In Norderstedt ist sie eine der Leistungsträgerinnen in der B-Jugend. Mit den HGN-Mädchen ist sie zweimal Hamburger Meister und 1x NOHV-Pokalsieger geworden und wurde bereits zu einem DHB-Kaderlehrgang eingeladen.
„Natürlich hoffe ich, dass mich das Jahr in Viborg auch sportlich weiter bringt“, sagt Rieke. Eine Entwicklung von der auch ihr Verein, die HG Norderstedt, profitieren würde.
Von ihren Mannschaftskameradinnen bekam Rieke dann auch beste Wünsche mit auf den Weg. Und ein Fahrrad - natürlich grün angemalt. Schließlich ist das die Vereinsfarbe von Viborg HK.
Mutter Tina, selbst einst eine gute Handballerin in Norderstedt, freut sich, dass Rieke „nur“ in Dänemark ist. „Nach Viborg können wir auch mal einen Tagesausflug machen, um Rieke zu besuchen“, sagt Tina Hartz. An Riekes ersten Tag im Internat war natürlich die ganze handballverrückte Familie mit dabei. Vater Günther sowie Schwester Julika und Bruder Frederik. Wie es weitergeht, ist für Rieke jedenfalls völlig offen. „Mal sehen. Vielleicht gefällt es mir so gut, dass ich bleibe und dort meinen Schulabschluss mache“, laut Rieke noch nicht einmal sicher, ob sie nach dem einen Jahr überhaupt wieder nach Norderstedt zurückkommt. Für ihren Traum, in Dänemark eine Familie zu gründen, ist es dann vielleicht doch noch etwas zu früh. (tm) ...
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(erschienen am 08. September 2009 in Norderstedt)
Fast schon mit einer babylonischen Sprachenvielfalt wartete der Ländercup der HG Norderstedt auf. In der einen Ecke klang es Dänisch, in der anderen Holländisch. Daneben Berlinerte es und ein paar Meter weiter gab es Wiener Schmäh. Das Handballturnier, das einst als Vergleich der norddeutschen Bundesländer konzipiert war, hat in diesem Jahr eine internationale und bunte Note angenommen. Die weiteste Anreise hatte das Team von aon Fivers aus Wien hinter sich. Über Fedja Burmeister hat das Team aus der Alpenrepublik den Weg nach Norderstedt gefunden. Burmeister hatte einst bei der HG Norderstedt das Handballspielen gelernt. Und der Kontakt mit seinen ehemaligen Mitspielern aus Norderstedt war nie ganz abgerissen.
„Als ich dann hörte, dass der Ländercup ansteht, habe ich mein Team gefragt, ob wir das mitspielen wollen. Die Entscheidung war schnell und einstimmig“, sagt Fedja Burmeister lachend.
Denn die Wiener waren nicht nur zum Handballspielen nach Hamburg gekommen. Bei solchen Gelegenheiten gehört der obligatorische Besuch der Reeperbahn zum touristischen Standard-Programm. „Ich glaub, ich hab an diesem Wochenende vielleicht fünf Stunden geschlafen“, stöhnte am Ende des Turniers ein sichtlich geschaffter Burmeister. Nur gut, dass sein Team mit dem Flieger angereist war. Da konnte auf dem Rückweg schnell noch Schlaf nachgeholt werden. und der Platz für den Ländercup 2010 ist auch schon reserviert.
Die Wiener haben in Norderstedt den achten Platz zu verteidigen. Schwieriger wird solches für den Norderstedter SV. „Wir wollen einen der begehrten vier Plätze in der Saison erreichen, die das Startrecht in der neuen Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg garantieren“, sagt NSV-Trainer Markus Schwarzer. Dafür hat der NSV mächtig aufgerüstet. Eigengewächs Thiago Santos ist zurück und auch der ehemalige Deutsche Meister Ingo Ahrens spielt nun für die Norderstedter.
Die Handballfans dürfen sich auf zwei packende Derbies mit der HG Norderstedt freuen. Einen Vorgeschmack bot das Halbfinale beider Teams gegeneinander, dass der Norderstedter SV mit 17:13 gewann. Wirklich guten und fairen Handball gab es zu sehen. „Wir haben zwei schnelle Tore geworfen und diszipliniert gespielt“, lobte Schwarzer sein Team. HGN-Trainer Markus Ginckel verwies auf die lange Verletztenliste. Sieben Spieler fehlten bei der HGN.
Der NSV wurde, nachdem im Finale der TSV Hürup 21:12 geschlagen wurde, Turniersieger, die HGN Dritter. Den selben Platz belegten die Damen des Ausrichters. Trainer Stefan Franck ärgerte am Ende nur die Vorrundenniederlage gegen die HSG OSC-Friedenau. „Wir hätten mit 21:14 gewinnen müssen. Aber wir haben so viele Fahrkarten geworfen, dass es am Ende 11:14 stand“, schimpfte der Damen-Trainer. Doch am Ende landeten nur die beiden Berliner Teams von Friedenau, die das Turnier gewannen, und der SG ASC/VfL Spandau vor den Norderstedterinnen. (tm) ...
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(erschienen am 06. September 2009 in Norderstedt)
Handball: Ländercup der HG Norderstedt mit internationalen Gästen
Der frühere HGN-Jugendspieler Fedja Burmeister kam mit den aon Fivers aus Wien. Die Männer des NSV sichern sich den Sieg,
Von Ulrich Stückler
Das waren ungewohnte Töne, die da im Schulzentrum Süd erklangen. Neben breitem Norddeutsch, ein wenig berlinerischem Akzent und Niederländisch war am Rande des HGN-Ländercups für je zehn Männer- und Frauenteams erstmals auch ein neuer Dialekt zu hören: Unverkennbar unterhielten sich einige Handballer beim Turnier der HG Norderstedt im "Wiener Schmäh" mit ihren Gastgebern.
Erstmals nahmen die Wiener aon Fivers am Turnier teil. Zu verdanken hatte der Ausrichter dies einem "Eigengewächs". Fedja Burmeister, früherer Jugendspieler der HG Norderstedt, arbeitet seit einem Jahr in der österreichischen Hauptstadt und übt auch dort seinen Lieblingssport aus. Nicht einfach in einer Stadt, in der es nur zwei Ligen mit 24 Teams gibt. Zum Vergleich: In Hamburg gehen 158 Männermannschaften in fünf Ligen auf Punktejagd.
"Man merkt, dass Wien die Stadt von Kunst und Kultur ist. Vieles geht dort ruhiger zu, auch im Sport", so der Werbekaufmann, "aber die, die sich dem Handball verschrieben haben, gehen mit vollem Einsatz zur Sache." Beim Ländercup versuchten Burmeister und sein Team, mit Tempo-Handball Erfolg zu haben. In der vergangenen Saison belegten die aon Fivers Platz vier in der Wiener Stadtliga. "Aber das darf gerne noch besser werden", sagte Burmeister, der sich für seine Truppe auch als Hamburg-Führer betätigte, "wir haben während des Turniers aber gemerkt, dass das Spieltempo in Deutschland höher ist."
Die Fivers beendeten den Ländercup auf Platz acht, haben aber Appetit auf mehr bekommen: "Mein Team ist vom gesamten Turnier und auch der Stadt Hamburg so begeistert, dass schon bald die Planung für 2010 anläuft", sagte Fedja Burmeister, "wir kommen gerne wieder."
Positiv klangen auch die Eindrücke von Marcus Schwarzer, dem Trainer des Turniersiegers Norderstedter SV. Im Finale kämpfte der Oberligist den schleswig-holsteinischen Klassenkonkurrenten TSV Hürup mit 21:12 nieder. "Wir haben aus der Niederlage im Gruppenspiel gelernt und unser Tempo durchgezogen", sagte Schwarzer, "nach diesem Auftritt bin ich für die Punktrunde optimistisch."
Das ist auch HGN-Männertrainer Markus Ginckel - und dies trotz der 13:17-Halbfinal-Niederlage im Derby gegen den NSV. "Immerhin haben uns fünf Spieler gefehlt, zwei weitere waren angeschlagen", sagte Ginckel, "wir haben gezeigt, dass wir in der Leistungsbreite sehr gut besetzt sind."
Eine Erkenntnis, die HGN-Frauentrainer Stefan Franck nach dem dritten Platz seines Teams teilte. "Es gab viele gute Ansätze, obwohl wir nicht vollzählig waren. Und die beiden erstplatzierten Teams aus Berlin sind besser als wir und dürfen für uns kein Maßstab sein."
Ergebnisse des HGN-Ländercups 2009:
Männer, Gruppe 1: 1. Platz Norderstedter SV 6:2 Punkte/55:34 Tore, 2. TSV Hürup 6:2/50:39, 3. HSG Schwanewede-Neuenkirchen 4:4/53:47, 4. HG Norderstedt II 4:4/47:46, 5. HV Cometas (NL) 0:8/24:63.
Gruppe 2: 1. TV Schiffdorf 8:0/54:34, 2. HG Norderstedt I 6:2/63:47, 3. SG OSC Schöneberg-Friedenau 4:4/61:55, 4. aon Fivers (A) 2:6/51:68, 5. TuS Lübeck 1893 0:8/ 33:58.
Spiel um Platz 9: HV Cometas - TuS Lübeck 1893 5:0 kampflos.
Spiel um Platz 7: HG Norderstedt II - aon Fivers 25:19.
Spiel um Platz 5: HSG Schwanewede-Neuenkirchen - SG OSC Schöneberg-Friedenau 25:21.
Halbfinals: Norderstedter SV - HG Norderstedt 17:13 (10:5), TSV Hürup - TV Schiffdorf 30:23.
Spiel um Platz 3: HG Norderstedt - TV Schiffdorf 5:0 kampflos, nach Abbruch durch Schiffdorf.
Finale: Norderstedter SV - TSV Hürup 21:12 (9:9).
Frauen, Gruppe 1: 1. SG GutsMuths/BTSV 6:2/ 48:38, 2. HGN I 6:2/ 43:35, 3. TSV Hürup 4:4/38:38, 4. HSG OSC Schöneberg-Friedenau II 3:5/40:47, 5. VfL Fredenbeck 1:7/31:42.
Gruppe 2: 1. SG ASC/VfV Spandau 8:0/ 66:41, 2. HSG OSC Schöneberg-Friedenau 6:2/55:33, 3. IF Stjernen Flensborg 4:4/51:53, 4. HV Cometas 2:6/29:54, 5. HGN II 0:8/37:57.
Spiel um Platz 9: VfL Fredenbeck - HG Norderstedt II 15:14.
Spiel um Platz 7: HV Cometas - HSG OSC Schöneberg-Friedenau II 17:16.
Spiel um Platz 5: TSV Hürup - IF Stjernen Flensborg 16:9.
Halbfinals: HSG OSC Schöneberg-Friedenau - SG GutsMuths/BTSV 21:12, SG ASC/VfV Spandau - HG Norderstedt I 23:11.
Spiel um Platz 3: HG Norderstedt - SG GutsMuths/BSV 18:15.
Finale: HSG OSC Schöneberg-Friedenau - SG ASC/VfV Spandau 17:13. ...
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(erschienen am 03. September 2009 in Norderstedt)
Am 12. September startet die Hamburger Handball-Oberliga in die neue Saison. Es wird eine bedeutsame Spielzeit, denn es ist die letzte Punktrunde vor der Zusammenlegung der höchsten Länderspielklassen von Hamburg und Schleswig-Holstein zu einer neuen, gemeinsamen Oberliga.
Das Problem aus Sicht der Norderstedter Handballer von HGN und NSV: Der Verteilungsschlüssel sieht nur jeweils fünf Männer- und Frauenteams aus dem Hamburger Verband für die neuen, je 14 Mannschaften umfassenden Staffeln vor.
Die Konsequenz: In dieser Serie beginnt das große "Hauen und Stechen" um die ersten vier Plätze. "Zumindest ist Platz vier der letzte Rang, bei dem man sicher von der Qualifikation für die neue Oberliga ausgehen kann", sagt Markus Ginckel, Trainer der ersten Männer der HG Norderstedt.
Entsprechend gut vorbereitet wollen alle Oberligisten in die Saison gehen - da kommt der traditionelle Ländercup der HGN gerade recht. Am Sonnabend ab 10 Uhr und Sonntag ab 8.30 Uhr treffen im Schulzentrum Süd je zehn Frauen- und Männerteams aufeinander. Gastgeber HGN nimmt mit je zwei Mannschaften teil. Neben Oberligist NSV machen besonders Gäste aus Österreich das Männerturnier interessant: Für aon Fivers aus Wien spielt auch Ex-HGN-Akteur Fedja Burmeister, der nun in der Donaumetropole arbeitet. (ust) ...
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(erschienen am 29. August 2009 in Norderstedt)
![]() Hart im Nehmen: HGN-Neuzugang Guido Schulz (links). FOTO: VÖLZ |
Der Kader steht, die Stimmung im Team ist top - nur an Wettkampfpraxis fehlt es den Oberliga-Handballern der HG Norderstedt noch ein wenig.
Ein freundschaftliches Kräftemessen mit Wift Neumünster am vergangenen Donnerstag wurde vom schleswig-holsteinischen Oberligisten wegen dünner Spielerdecke abgesagt. Nicht optimal, wo doch der Ligastart am 12. September, 19 Uhr, bei der HG Hamburg-Barmbek in greifbare Nähe gerückt ist. So steht als letztes Vergleichsresultat ein deutlicher - aber auch schon über zwei Wochen alter - 32:17-Testsieg über Landesligist Rot-Weiß Kiebitzreihe zu Buche.
Doch Ende dieser Woche geht es auch für den Regionalliga-Absteiger wieder rund: Am Donnerstag kommt Schleswig-Holstein-Oberligist MTV Herzhorn zum Test vorbei und am kommenden Wochenende sind die HGN-Männer Gastgeber ihres Ländercups, dem Höhepunkt der Vorbereitungsphase.
In dieser muss Coach Ginckel wenig Mühe aufwenden, um seinen Kader, aus dem sich Moritz Brütt, Sascha Burmeister und André Richter verabschiedet haben, erneut zu einer verschworenen Gemeinschaft zu formen. Grund: Von fünf Verstärkungen sind nur Dennis von Seelen, Keeper Nils Frenzel und der nun als Neuzugang bestätigte Rechtsaußen Guido Schulz (vom Barmstedter MTV) "echte" Neulinge.
Für Routinier Carsten Adam und Rückkehrer Johannes Laskawy bedeutet die HGN-Truppe ein gewohntes Umfeld. "Und das könnte kommende Saison unsere große Stärke sein", sagt Markus Ginckel, "wir sind bereits eingespielt und haben dazu einen Teamzusammenhalt, der sich besonders dann zeigt, wenn es mal nicht so gut läuft." (ust) ...
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(erschienen am 24. August 2009 in Norderstedt)
![]() Jaqueline Krützmann landete mit der B-Jugend der HG Norderstedt auf Rang vier. FOTO: MAIBOM |
1500 JUGENDLICHE BEIM WILHELM.TEL-CUP
Tim Schlichting (11) betrachtet den Untergrund. "Der Rasen ist eben. Darauf kann man gut prellen", sagt der Nachwuchshandballspieler der HG Norderstedt.
Anschließend fährt Tim mit seinem Team, der 1. männlichen D-Jugend der HGN, beim wilhelm.tel-Cup im Norderstedter Schulzentrum Süd Sieg auf Sieg ein. "Wir holen den ersten Platz", sagt Tim nach den ersten drei Partien. Am Ende schafft die HGN auch den Sprung ins Finale, unterliegt aber der HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit 5:19. Tim spielt sonst Handball auf Hallenboden in der Oberliga Hamburg oder auch im Sand, Rasen als Spielfläche stellt die Ausnahme dar.
Rund 1500 Jugendliche nahmen an der zweitägigen Mammutveranstaltung teil. Nur die männlichen A-Jugend-Teams spielten in der Halle, die anderen Mannschaften auf Rasen. Die Jugendlichen zwischen elf und 18 Jahren traten in insgesamt 120 Teams an. Die Veranstalter der HG Norderstedt zogen ein positives Fazit. "Wir hatten ideale Temperaturen. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung", sagt Turnierorganisatorin Monica Andres.
Turniersiege erzielten die männliche C- und die weibliche A-Jugend der HGN. Gleich dreimal triumphierten Teams der SG OSC Schöneberg-Friedenau. Der Berliner Club gewann bei der weiblichen B-, C- und D-Jugend. Nach gutem Start reichte es dagegen für die weibliche C-Jugend der HSG Henstedt-Ulzburg nur zu Rang fünf. Das kombinierte Team aus erster und zweiter HSG-Mannschaft schied im Viertelfinale durch ein 8:10 gegen die SG OSC Schöneberg-Friedenau aus. Am Ende kam das Team aus der Kreisoberliga mit seiner starken Aushilfstorfrau Laura Lange (12) in sieben Turnierpartien auf fünf Siege.
Das traditionelle Jugendhandballturnier wird auch 2010 wieder in Norderstedt stattfinden. Andres: "Der Cup ist ein Aushängeschild für Norderstedt." (tih)
ERGEBNISSE
Männliche Jugend
A : 1. HSG Schwanewede/Neuenkirchen I, 2. TSV Morsum, 3. SG OSC Schöneberg-Friedenau I, 4. VfL Wittingen.
B : 1. Preetzer TSV I, 2. HG Norderstedt II, 3. SG OSC Schöneberg-F. I, 4. HGN I.
C: 1. HGN I , 2. SG OSC Schöneberg-F. I, 3. HSG Schwanew./N. , 4. Preetzer TSV I.
D: 1. HSG Schwanewede/N., 2. HGN I, 3. Preetzer TSV I, 4. TuRa Meldorf.
Weibliche Jugend
A: 1. HGN I, 2. THB HH 03, 3. SG OSC Schöneberg-Fr., 4. VfL Wittingen.
B : 1. SG OSC Schöneberg-Fr., 2. HSG Kalkberg, 3. VfL Wittingen, 4. HGN I.
C : 1. SG OSC Schöneberg-Fr., 2. HGN I, 3. Preetzer TSV, 4. TuRa Meldorf.
D : 1. SG OSC Schöneb.-Fr. I, 2. HSG Kalkberg, 3. VfL Wittingen, 4. Moorreger SV.
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(erschienen am 17. Juni 2009 in Norderstedt)
![]() Zu den jüngsten Teilnehmern des Arribuin-Laufs zählten die drei bis sechs Jahre alten Nachwuchstalente der Handballgemeinschaft Norderstedt. FOTO: MAIBOM |
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(erschienen am 15. Juni 2009 in Norderstedt)
TURNIER IM SCHULZENTRUM SÜD
Am Wochenende findet das traditionelle Handballturnier der HG Norderstedt für Jugendmannschaften statt.
Die Veranstaltung auf dem Rasenplatz und in der Halle des Schulzentrums Süd an der Poppenbütteler Straße trägt erstmals die Bezeichnung wilhelm.tel-Cup und ist über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannt. Veranstalter HGN freut sich auf 120 Mannschaften aus mehreren Bundesländern.
Die Spiele der weiblichen und männlichen Jugendmannschaften in den Altersklassen A bis D finden fast ausschließlich auf Rasen statt. Lediglich die männliche A-Jugend spielt in der angrenzenden Halle.
Hochbetrieb wird beim Wettbewerb der männlichen C Jugend herrschen, für den insgesamt 20 Teams gemeldet haben.
Beginn ist am Sonnabend um 10 Uhr. Doch es wird nicht nur Handball gespielt: Um 21 Uhr findet eine Disco statt. Die ersten Matches am Sonntag werden um 9 Uhr angepfiffen. Das Turnierende ist für 16 Uhr geplant. (tih) ...
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(erschienen am 12. Juni 2009 in Norderstedt)
Handballer Johannes Laskawy kehrt nach einem einjährigen Intermezzo beim Bundesliga-Verein Rhein-Neckar-Löwen zur HG Norderstedt zurück.
Der 2,04 Meter große Linkshänder hat bei Markus Ginckel, dem Trainer des Regionalliga-Absteigers, für die kommende Saison zugesagt.
Laskawy, der bei den "Löwen" fast nur in der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz kam, löste seinen bis 2011 datierten Vertrag auf.
Neben den bereits vermeldeten Zugängen von Regisseur Dennis von Seelen und Torhüter Nils Frenzel sucht Marcus Ginckel weitere Verstärkungen, um sein Saisonziel realisieren zu können. Die HGN möchte das Ticket für die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein lösen. (mt) ...
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(erschienen am 11. Juni 2009 in Norderstedt)
![]() Nun hat es doch noch mit einem Titel für Rieke Hartz und die HGN-B-Jugend geklappt. In Doberlug-Kirchhain gewannen die Norderstedterinnen den NOHV-Pokal. Foto: Maibom |
Doberlug-Kirchhain war eine Reise wert
Diese weite Reise hat sich gelohnt. 440 Kilometer mussten die B-Mädchen der HG Norderstedt fahren, um in Doberlug-Kirchhain am NOHV-Pokal teilzunehmen. Doch die Reisestrapazen haben sich gelohnt, die Norderstedterinnen kehrten als Siegerinnen zurück.
Auch wenn die Ergebnisse teilweise am Ende recht deutlich waren, gab es doch immer wieder kritische Momente in den Spielen, die die Norderstedterinnen aber am Ende alle zu ihren Gunsten drehen konnten. Gegen die Gastgeberinnen gab es ein 20:11, gegen die SG OSC-Schöneberg-Friedenau ein 19:16 und gegen den SV Grün Weiß Schwerin ein 27:16. Im letzten Spiel gegen den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Lübecker SV Gut Heil vom 1876 ging es um den Sieg. Und da machten es die Mädchen von Trainerin Nicola Banthin richtig spannend. Ein mageres Tor Vorsprung zur Pause, nach dem Seitenwechsel erst im Rückstand gewannen die HGN-Mädchen am Ende doch mit 19:12. So gab es am Ende einer Saison mit vier zweiten Plätzen doch noch einen Sieg. (tm) ...
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(erschienen am 24. Mai 2009 in Norderstedt)
Die NOHV-Meisterschaft der männlichen B-Jugend war für die Handballer der HG Norderstedt schon nach dem ersten Turnier gelaufen. Vier Niederlagen hatte das Team von Trainer Marian Kowynia gegen den 1. VfL Potsdam, die SG Flensburg/Handewitt, SG Spandau/Füchse Berlin und den HC Empor Rostock kassiert. Bei den Rückspielen, die in Norderstedt ausgetragen wurden, gelang den Gastgebern wenigstens ein Achtungserfolg. Rostock wurde mit 12:9 bezwungen. Am Ende belegten die Norderstedter wegen des schlechteren Torverhältnisses trotzdem den fünften und letzten Gruppenplatz. (tm) ...
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(erschienen am 24. Mai 2009 in Norderstedt)
Die B-Jugend-Handballmädchen der HG Norderstedt haben im brandenburgischen Doberlug-Kirchhain den NOHV-Pokal - das Turnier der fünf nordostdeutschen Oberligazweiten - gewonnen.
Die Truppe von Trainerin Nicola Banthin gewann bei einer Bilanz von 85:55 Toren alle vier Spiele. "Wir haben beim 19:12-Sieg über Gut Heil Lübeck unsere beste Saisonleistung gebracht.", sagte Banthin. Im "Endspiel" gegen die bis dahin ebenfalls verlustpunktfreien Hansestädterinnen zeigte die HGN eine starke Abwehrleistung.
Bescheidene Ziele hatte die männliche B-Jugend der HGN bei der Rückrunde um die NOHV-Meisterschaft in eigener Halle. Nach vier Hinrunden-Niederlagen in Rostock wollte sich der Hamburger Meister mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Das gelang trotz Platz fünf in der Endabrechnung: Mit dem 12:9 über den HC Empor Rostock revanchierte sich die HGN für die 12:22-Hinrundenpleite. NOHV-Champion wurde der VfL Potsdam.
Die B-Mädchen der HG Norderstedt (Tore im Turnier): Kim Borchers (17), Rieke Hartz (15), Josefine Palm (11), Judith Foelsche-Schiedat, Vanessa Krützmann, Mia Harmsen (je 9), Madlin Rieboldt (6), Wiebke Ludorf (5), Lena Harmsen (4), Tatjana Kanitz. Im Tor: Lena Rossmann, Caro Klevesaat.
Die B-Jungen der HG Norderstedt (Tore in der Rückrunde): Eike Wertz (19), Felix Burmeister (13), Crispin Lipschütz (5), Julian Hönigschmid (4), Claudius Laskawy und Pascal Rüther (je 3), Jan Wegenast (2), Benjamin Lamottke, Maximilian Hösl, Steffen Wolpers und Fabian Tscheu (je 1). (ust) ...
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(erschienen am 20. Mai 2009 in Norderstedt)
Die männliche Handball-B-Jugend der HG Norderstedt kann nach diesem Wochenende in die verdiente Sommerpause gehen. Das Team von Trainer Marian Kowynia muss zuvor aber noch vier kräftezehrende Spiele bestehen. Als Ausrichter der Rückrunde der B-Jugend-Meisterschaft des Nordostdeutschen Handball-Verbandes (NOHV) trifft der Hamburger Oberliga-Champion auf die übrigen Nordost-Meister SG Flensburg-Handewitt, HC Empor Rostock, SG Spandau/Füchse und VfL Potsdam. Das erste Match im Schulzentrum Süd wird am Sonnabend um 13 Uhr angepfiffen, am Sonntag ist um 9 Uhr Spielbeginn. In der Hinrunde hatten die HGN-Jungs vier Niederlagen bezogen und sind Tabellenletzter; Potsdam (8:0 Punkte) ist Erster. Marian Kowynia: „Wir wollen uns gut verkaufen und hoffen auf viele Zuschauer, hier sind die besten B-Jugendteams Norddeutschlands zu sehen." (ust) ...
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(erschienen am 16. Mai 2009 in Norderstedt)
Verbandsregelung und Abwerbung des HSV bremsen die Norderstedter aus.
Von Ulrich Stückler
Das Lächeln fiel den B-Jugend-Handballjungs der HG Norderstedt nicht leicht. Bei der Meister-Ehrung am Rande der von der HGN ausgerichteten Jugend-Pokalendspiele im Schulzentrum Süd war so manch gequälte Miene bei den Spielern von Trainer Marian Kowynia zu sehen.
Dabei hatte die junge Truppe eine tolle Punktrunde gespielt und sich verdient den Oberliga-Titel gesichert. Beachtlich: Die meisten der HGN-Jungs traten auch noch im A-Jugendteam an und verhalfen diesem ebenfalls zur Meisterschaft. Einige Spieler kamen so mit Pokalantritten und Regionalliga-Relegation auf 60 Pflichtspiele in dieser Saison. Ein für 16-Jährige unglaublicher Kraftakt. Doch bleiben wird von dieser so erfolgreichen Saison 2008/2009 immer ein bitterer Nachgeschmack. Grund: Die HGN-Jungs hatten die Chance auf den Sprung in die A-Jugend-Regionalliga und den Hamburger Pokalsieg, scheiterten aber in den Wettbewerben knapp.
Durch die Verbandsregel, dass wechselwillige Spieler bis zum 24. April austreten mussten (wir berichteten) - also drei Wochen vor dem letzten Pflichtspiel für die HGN in der jetzt laufenden NOHV-Meisterrunde - und durch aggressive Abwerbung durch den HSV-Handball, der den Youngstern ein Ultimatum stellte, verloren die Norderstedter mit den Rückraumspielern Kristof Krohn und Lucas Marx zwei ihrer wichtigsten Akteure. "Ich gehe davon aus, dass wir mit Kristof und Lucas den Sprung in die Regionalliga und auch den Pokalsieg geschafft hätten", sagte Marian Kowynia zerknirscht, "aber mein Respekt an die verbliebenen Jungs. Sie haben alles gegeben." ...
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(erschienen am 07. Mai 2009 in Norderstedt)
Von Trübsal war bei den Regionalliga-Handballern der HG Norderstedt während und nach der 29:43 (14:20)-Pleite im letzten Punktspiel der Saison beim BFC Preußen Berlin nichts zu bemerken. Obwohl der Ligaletzte mit mageren 4:56 Punkten den Weg zurück in die Oberliga Hamburg antritt, zeigten die Spieler von Coach Markus Ginckel gegen den Vierten lange eine Partie auf Augenhöhe. Erst als die HGN nach 35 Minuten unkonzentriert wurde und das Spiel durch Gegenstöße des BFC außer Reichweite geriet, schalteten die Gäste zurück. Ginckel: „Danach wurde es ein munteres Scheibenwerfen ohne viel Abwehrarbeit."
Der Coach, der mit seinem Team eine lange Abschlußfeier folgen ließ. freut sich darüber, dass sich seine Truppe trotz fehlenden sportlichen Erfolgs für künftige Oberliga-Akteure als attraktive Adresse präsentiert hat: Rückraumspieler Dennis von Seelen (SG Hamburg-Nord) und Torhüter Nils Frenzel (THB Hamburg 03) sind bereits als Neuzugänge sicher. Und mit Rückraumakteur Carsten Adam steht ein alter Mitstreiter aus früheren Jahren wieder im Trainingskader. „Findet Carsten hier in der Nähe einen Job in der IT-Branche, wird auch er für uns auflaufen“, sagt Markus Ginckel. (ust) ...
Spielverlauf: 3:3, 6:6, 12:8, 15:12, 17:13, 20:14 – 21:17, 27:18, 35:24, 40:26, 43:29.
Tore der HGN: Moritz Brütt (8/1), Thiemo Fraatz (8/4), Rick Born (5), Hagen Kröger (2), André Richter (2/1), Christian Sörensen, Heiko Peters, Max Holz, Timm Conring (1).
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(erschienen am 04. Mai 2009 in Norderstedt)
Zum Klassenerhalt gezittert
![]() Rückraumspielerin Britta Böckmann (25, HG Norderstedt) erzielte im "Abstiegsendspiel" drei Treffer gegen die HSG Rissen/Wedel. FOTOS: MAIBOM |
![]() Nicole Skowronek (28, rechts) bejubelt zusammen mit Julia Bregovic (20) den knappen Sieg und den Klassenerhalt. |
HG Norderstedt bezwingt HSG Rissen/Wedel mit 17:16
Das Team von Stefan Franck spielt auch in der Saison 2009/2010 in der Oberliga
Von Ulrich Stückler
Schlusspfiff im Schulzentrum Süd: Befreiender Jubel bei den Oberliga-Handballfrauen der HG Norderstedt, die "Punktlandung" ist gelungen. Die Spielerinnen von Trainer Stefan Franck haben das entscheidende letzte Spiel der Saison gegen die bis dahin punktgleiche HSG Rissen/Wedel durch einen Kraftakt in den letzten Minuten doch noch mit 17:16 (6:8) gewonnen und beenden die Serie als Tabellensiebter - der Klassenerhalt ist perfekt.
Kurz zuvor hatte es nicht nach einem Happy End für den Aufsteiger ausgesehen. Sechs Minuten vor Ende des "Ab stiegsfinales" lag die HGN mit 14:16 zurück. Eine Niederlage hätte den Weg zurück in die 2. Hamburger Liga bedeutet.
Doch Coach Franck bewies ein glückliches Händchen und wechselte Stina Mirau ein, die bis dahin nur zuschauen durfte. "Stina war auf der Linksaußenposition ein belebendes Ele ment, das die Gäste nicht auf der Rechnung hatten", sagte Franck, "sie hat für neuen Druck gesorgt." Die Verwirrung in der gegnerischen Abwehr nutzten die HGN-Frauen dankend aus.
Elina Werner als sichere Siebenmeterschützin, Claudia Danger, die überragende Keeperin Meike Denkewitz und eben Stina Mirau sorgten noch einmal für die Wende.
"Ich hatte in der Pause gesagt, dass wir dieses Spiel nicht verlieren können", sagte Trainer Franck, "mir war klar, dass früher oder später eine meiner Spielerin 'explodieren' und uns nach vorne bringen würde."
Franck behielt Recht. Die siebenfache Torschützin Claudia Danger brachte die Norderstedternnen nach dem Wiederanpfiff fast im Alleingang in Front. Dass es noch einmal eng wurde, lag an den Nerven. "Wir haben zwar an den Erfolg geglaubt, waren aber alle sehr aufgeregt", sagte Danger, "aber nach der Kabinenpredigt haben wir uns alle zusammengerissen."
Spielverlauf: 1:4 (9.), 2:5, 4:7 (24.), 6:8 - 6:9 7:10, 10:10 (35.), 10:11, 13:11 (39.), 13:13 (49.), 14:13, 14:16 (55.), 16:16, 17:16 (57.).
Die Tore der HG Norderstedt: Claudia Danger (7/2 Siebenmeter), Elina Werner (4/4), Britta Böckmann (3), Heike Rettke, Ann-Christin Borckenhagen, Stina Mirau (je 1). ...
mehr erfahrt ihr in der NORDERSTEDTER ZEITUNG
(erschienen am 29. April 2009 in Norderstedt)
Erfolgreich und zufrieden sind zehn Jugend-Handballteams der HG Norderstedt vom Puma-Cup im dänischen Stövring zurückgekehrt. Zum zehnten Mal nahm Betreuer Rolf Conring mit den Nachwuchstalenten am Traditionswettbewerb teil.
Die weibliche B- und D-Jugend-Mannschaft entschieden jeweils ihren Wettbewerb für sich. Und auch die männliche B- Jugend kann den Einzug ins Altersklassen-Finale als schönen Erfolg werten.
Alle Ergebnisse der Veranstaltung sind auf der Turnierseite des Ausrichters im Internet zu finden.
(ust) ...
mehr erfahrt ihr in der NORDERSTEDTER ZEITUNG
(erschienen am 22. April 2009 in Norderstedt)
![]() Meisterlich: Die männliche Handball-A-Jugend der HG Norderstedt bejubelt ihren Durchmarsch in der Hamburger Oberliga. FOTO: PRIVAT |
Eigentlich herrscht Grund zur Freude: Der männliche Handball-Nachwuchs der HG Norderstedt hat eine überaus erfolgreiche Saison hingelegt. Die A-Jugend sicherte sich mit einem 22:22-Remis gegen die Halstenbeker TS ungeschlagen die Hamburger Meisterschaft. Und der B- Jugend fehlt nur noch ein Sieg am 25. April (14.45 Uhr, Tornesch) gegen den TuS Esingen, um sich ebenfalls den Titel zu sichern.
Eigentlich müsste Marian Kowynia, der beide Teams trainiert, also rundum zufrieden sein. Zumal die A- Jugendlichen Hagen Kröger, Ewgenie Ryzh, Jan Heinig und Ole Werner auch noch mit der zweiten Männermannschaft der HG Norderstedt im Hamburger Pokal-Halbfinale am 16. April (20 Uhr, Schulzentrum Süd) gegen den TSV Ellerbek stehen.
"Das ist für die Jungs die Krönung einer tollen Saison", sagt Kowynia, "aber nach Lachen ist mir kaum zumute." Der Coach hat ein Problem, das ihn in den nächsten beiden Wochen viel Arbeit und Nerven kosten dürfte: Die HGN bestreitet die Relegation zur A-Jugend-Regionalliga 2009/2010 mit der jetzigen B-Jugend-Truppe; die ersten beiden Partien finden am 26. April gegen den AMTV Hamburg und die Halstenbeker TS statt. Wechselwillige Akteure müssten jedoch bis zum 24. April ihren Austritt aus der HG Norderstedt erklären und wären in den wichtigsten Begegnungen dieser Saison dann nicht mehr für die HGN spielberechtigt.
Marian Kowynia hat für diese Regelung kein Verständnis. "Das schafft eine enorme Planungsunsicherheit. Ich weiß nicht, welche Spieler mir in zehn Tagen zur Verfügung stehen". (ust) ...
mehr erfahrt ihr in der NORDERSTEDTER ZEITUNG
(erschienen am 14. April 2009 in Norderstedt)
![]() Foto: Maibom |
... Handball:
Gleich über drei Aufstiege durften sich die Handballfans in Norderstedt in diesem Jahr freuen. Der Norderstedter SV und die Damen der HG Norderstedt waren schon fast erwartete Aufsteiger. Nach einigen Startschwierigkeiten legte der NSV eine Serie von 20 Spielen ohne Niederlage in Folge hin. Nachdem der NSV den dritten Sieg in der Saison gegen die Zweite der HG Norderstedt gelungen war, Hin-, Rück- und Pokalspiel gewann das Team von Trainer Markus Schwarzer, gelang die Rückkehr in die Oberliga. Doch die Vision von Vereinsboss Holger Götz erfüllte sich bisher nicht. „Nun haben wir die große Chance, mit dem NSV endlich eine gewichtige Rolle im Hamburger Handball zu spielen", hoffte Götz nach dem Aufstieg. Doch der NSV ist mit 3:17 Punkten Tabellenletzter in der Oberliga.
Besser machten es die HG Norderstedt-Damen. Zwar stand deren Aufstieg erst nach dem Sieg im letzten Saisonspiel gegen Wandsbek-Jenfeld 81 fest. Aber das Team, das Trainer Stefan Franck von Markus Ginckel übernommen hat, steht auf einem Nichtabstiegsplatz. Nach dem Aufstieg hatten sich viele ältere Spielerinnen aus der Mannschaft zurückgezogen. Franck füllte mit seinen A-Jugend-Mädchen auf, die in der Jugendregionalliga gespielt hatten. Hinzu kamen einige Spielerinnen, die Franck bei verschiedenen Vereinen in Schleswig-Holstein trainiert hatte. Heraus kam eine bunte Mischung Handballerinnen, die erst die Liga aufmischte und nun aber nach sieben sieglosen Spielen in Folge in Abstiegsgefahr geraten ist.
Wie die NSV-Herren findet sich der dritte Aufsteiger der Saison, die HG Norderstedt-Herren (Foto), ebenfalls am Tabellenende wieder. Allerdings ist das Team, das Markus Ginckel von Rainer Konopka übernommen hatte, eine Klasse höher als die anderen beiden Vereine aktiv. Die HGN spielt in der Regionalliga. Mit nur einem Sieg und einem Unentschieden auf der Habenseite spielen die Norderstedter Handballer aber ähnlich erfolgreich wie der NSV. Auch sie sind das Schlusslicht der Liga. Für die HGN wird das Unternehmen Klassenerhalt aber ungleich schwerer als für den NSV, weil zum einen mehr Teams absteigen und zum anderen die Abstiegszone von den Punkten her nicht so dicht bei einander ist. (tm) ...
mehr erfahrt ihr im SonntagsANZEIGER
(erschienen am 28. Dezember 2008 in Norderstedt)
HGN kooperiert mit Erhard Wunderlich
![]() Ulrich Palm (von links, HGN-Vorsitzender), Erhard Wunderlich, René Prignitz (HGN-Spieler) und Rainer Konopka (Ex-HGN-Trainer) freuen sich über die neue Partnerschaft. Foto: meg |
Erhard Wunderlich (52), Handball-Weltmeister von 1978 und Deutscher Handballer des Jahres 1981 und 1982, machte jetzt für zwei Tage eine Stippvisite in Norderstedt.
Der 1999 zum Handballspieler des Jahrhunderts gewählte Wunderlich hat 2007 den gemeinnützigen Verein „Handballfriends" ins Leben gerufen. Dieser unterstützt bundesweit Handball-Mannschaften bei der Jugendarbeit.
„Ich wollte ein wenig davon zurückgeben, was der Handballsport mir gegeben hat", erklärt Wunderlich, der durch den ehemaligen HGN-Trainer Rainer Konopka auf die HG Norderstedt gestoßen ist.
„Es gab da einen Spieler, den Johannes Laskawy, der im Sommer von der HGN zu den Rhein-Neckar-Löwen gewechselt ist. In diesem Zusammenhang habe ich dann Rainer Konopka und die HGN kennengelernt", berichtet Wunderlich, dessen Initiative sich zum Ziel gesetzt hat, die Jugend noch mehr zu fördern und von vielen namhaften Sponsoren unterstützt wird.
Bisher haben sich rund 50 Vereine bei den „Handballfriends" beworben. Voraussetzung ist, dass die Klubs mit mindestens einer Jugendmannschaft im Spielbetrieb der A-, B- und C-Jugend vertreten sind.
„Bei der HGN ist uns sofort die gute Jugendarbeit aufgefallen. Unsere Hilfe sieht dort jetzt so aus, dass wir der HGN vor allem Mehrwerte verschaffen möchten. Sie bekommen über uns günstige Trikots, Bälle und Trainingsmaterial. Angedacht sind auch Trainer-Symposien, die wir in Norderstedt durchführen möchten. Da schweben mir mit Petre Ivanescu und Noka Serdarusic auch schon zwei prominente Namen im Kopf herum", berichtet Erhard Wunderlich.
„Für uns ist der Name Erhard Wunderlich natürlich Gold wert. Wir können bei Sponsoren-Gesprächen mit seinem Namen werben. Das hat er uns zugesagt. Wir haben hier in Norderstedt ja keinen großen Mäzen, so dass wir viele kleinere Sponsoren für uns gewinnen müssen", freut sich auch der HGN-Vorsitzende Ulrich Palm über die Zusammenarbeit. (meg) ...
mehr erfahrt ihr im HEIMATSPIEGEL
(erschienen am 2. Dezember 2008 in Norderstedt)
Vorreiter: HG Norderstedt erster Partner von "Handballfriends"
Das hatten die Verantwortlichen der Handballgemeinschaft Norderstedt wohl nicht zu hoffen gewagt, als sie im Frühjahr dieses Jahres schweren Herzens Männerspieler Johannes Laskawy zu den Rhein-Neckar-Löwen ziehen lassen mussten: Der Fortgang des - auch im wörtlichen Sinne - Riesentalents trägt nun Früchte für den ganzen Verein. Die HGN ist in einer Vorreiterrolle erster Partnerverein des bundesweit tätigen Vereins "Handballfriends" geworden.
Initiator dieses Projektes zur Förderung des Jugend-Handballs ist kein Geringerer als Erhard Wunderlich, "Handballer des 20. Jahrhunderts" und Mitglied des Weltmeisterteams von 1978. Und eben dieser Ausnahmesportler war es, der Laskawy für die "Löwen" als Scout gesichtet hatte. "So ist dann eine enge Beziehung zu Erhard Wunderlich entstanden", sagt HGN-Vorsitzender Uli Palm, "und im Verlauf dieses Kontaktes ist bei uns als Verein die Entscheidung gereift: Wir wollen bei Handballfriends mitmachen."
"Und dafür ist die HGN ideal", sagte Erhard Wunderlich, "Jugendarbeit wird in diesem Verein seit langem groß geschrieben und vorangetrieben." So erhält die HGN ab nächster Saison unter anderem Hilfe bei der Ausstattung von Teams mit Spielkleidung. "Hier ist Sportausrüster Hummel ein wichtiger Partner", so Wunderlich. Weitere Hilfen sind Gelder, das Vermitteln von Kontakten, Hilfe bei der Spielerausbildung und der Ausrichtung von Jugendturnieren. (ust) ...
mehr erfahrt ihr in der NORDERSTEDTER ZEITUNG
(erschienen am 24. November 2008 in Norderstedt)




























































